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Carlos M. Dominguez

    Carlos María Domínguez ist ein Autor, dessen Werke tief in die Komplexität der menschlichen Existenz und die Suche nach Identität eintauchen. Sein literarischer Stil zeichnet sich durch scharfe Introspektion und eine poetische Sprache aus, die den Leser in die psychologischen Welten seiner Charaktere hineinzieht. Domínguez erforscht Themen wie Einsamkeit, Erinnerung und den Einfluss der Vergangenheit auf die Gegenwart. Seine fiktionalen und nicht-fiktionalen Schriften offenbaren seine Vielseitigkeit als Erzähler und Intellektueller, der sich sowohl mit Erzählungen als auch mit tiefgreifenden Erkundungen kultureller und literarischer Persönlichkeiten beschäftigt.

    Die blinde Küste
    • Die blinde Küste

      • 137 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Auf einer winterlichen Landstraße am Rio de la Plata trifft der fünfzigjährige Arturo Balz die junge Tramperin Camboya. Widerwillig nimmt er das Mädchen mit, ohne zu ahnen, daß ihrer beider Geschichte zusammenhängt. Beide fliehen sie vor einem Gestern, das sich ihnen erst erschließt, als sie in einer einsamen Strandhütte am Feuer zu erzählen beginnen, während draußen der Sturm heraufzieht. Arturo schleppt seine Vergangenheit mit sich, die Liebe zu Cecilia, die von Montevideo nach Buenos Aires floh, von einer Diktatur in die nächste, und eines Tages verschwand. Camboya läßt ihre ziellosen Liebschaften hinter sich und kämpft mit dem Märtyrerschatten ihrer Tante – eben jener Cecilia, nach deren spurlosem Verschwinden Arturo sich fast aufgegeben hatte. Im Gespräch tasten sie sich an das Unbegriffene ihres Lebens heran, dem sie an der einsamen Küste ungeschützt ausgesetzt sind. Der argentinische Autor Carlos María Domínguez zeichnet in einer dichten Sprache, die sich an den großen Prosaautoren der Moderne mißt, unvergeßliche, prekäre Charaktere und Lebenswege. Sein Roman erkundet die Möglichkeit von Liebe angesichts der Diktatur und ihrer Folgen.

      Die blinde Küste
      2,7