الحرافيش (alharafish)
- 603 Seiten
- 22 Lesestunden




Kamal, der jüngste Sohn des geliebt-gefürchteten Familienpatriarchen Abd al-Gawwad, bekommt die Härten und Hürden des Erwachsenwerdens deutlich zu spüren: Seine erste, heftige Liebe zur Aristokratentocher Aida bleibt unerwidert und hinterlässt in ihm das Gefühl, lediglich Mittel eines weiblichen Ränkespiels gewesen zu sein. Und seinem Wunsch, Englischlehrer zu werden, seiner Begeisterung für die nationale Unabhängigkeitsbewegung, seinem Interesse für die Wissenschaft, die ihn an den religiösen Bräuchen zweifeln lässt, begegnet der Vater mit schroffer Ablehnung; er verteufelt Kamal als Ketzer. Trotz der Sehnsucht nach Erkenntnis und Befreiung aus den Fesseln überkommener Traditionen fühlt sich Kamal wie gelähmt. Angesichts der herrschenden Doppelmoral droht der Traum von Reinheit und Schönheit zu zerbrechen. Entmutigt beginnt er, sich in Weinbuden zu betrinken und durch Bordellgassen zu streifen, während sein Bruder Jasin und der Vater, ohne es voneinander zu wissen, um die Liebe derselben jungen Lautenspielerin buhlen - Zanuba. Aber diese betörende, fordernde Frau lässt nicht mit sich spielen. Sie will geheiratet und geachtet werden.
Mientras Keops emprende la construccion de la gran piramide, su corte se enfrenta a un grave problema que el faraon intentara resolver mediante el asesinato de un bebe. Con su habitual capacidad para sumergir al lector en el ambiente de epocas pasadas, Mahfuz recrea en esta ocasion la vida en la corte durante la IV dinastia, una de las epocas mas apasionantes del Egipto de los faraones.
Der Nobelpreis für Nagib Machfus wurde vor allem für seine Kairo-Trilogie verliehen, die als Hauptwerk des Autors und Meilenstein der modernen arabischen Literatur gilt. Westliche Kritiker verglichen sie mit bedeutenden Werken wie 'Buddenbrooks' und 'Comédie humaine' und bezeichneten sie als 'Baedecker zu Ägyptens Seele'. Über drei Generationen und drei Jahrzehnte wird das Leben einer Kairoer Kaufmannsfamilie nachgezeichnet, das zu einem opulenten Bild ägyptischen Lebens verdichtet wird. Abd al-Gawwad, der mächtige Herrscher der Familie, ist sowohl gefürchtet als auch geliebt. Er ist ein vitaler und lebenslustiger Freund, ein Kenner von Kunst und Gesang sowie ein einfühlsamer Liebhaber schöner Frauen. Doch in seinem Palast verwandelt er sich in einen gnadenlosen Patriarchen, der seine Ehefrau, Töchter und Söhne kontrolliert. Als die Wünsche und Hoffnungen der Familienmitglieder ans Licht kommen, verstricken sie sich immer tiefer in ihre komplizierten Beziehungen. Amina, seine mythisch tiefe Ehefrau, wagt sich erstmals auf die Straße. Die Kinder erleben eine unschickliche Liebe, während draußen der blutige Kampf um nationale Unabhängigkeit tobt, der mit Demonstrationen und Streiks das Ende des britischen Protektorats fordert. Abd al-Gawwad's Familie bleibt von der Tragik dieser Ereignisse nicht verschont.