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Marta Bartošková

    Das letzte Ritual
    Wasser und Zeit
    Eine Frau bei 1000°
    • Eine Frau bei 1000°

      • 400 Seiten
      • 14 Lesestunden

      Drei Söhne von neun Männern, das ist genug. In ihrer Garage surft die 80-jährige Herbjörg durchs Internet und begleicht letzte Rechnungen, während der Ofen für ihre Einäscherung heißläuft. Hallgrímur Helgasons neuer Roman ist ein Parforceritt durch die Geschichte des 20. Jahrhunderts: anrührend und voll isländischer Skurrilität. »Ich lebe hier allein in einer Garage, zusammen mit einem Laptop und einer alten Handgranate. Es ist wahnsinnig gemütlich.« »Ich möchte einen Termin für eine Einäscherung buchen.« »Einen Termin buchen?« »Genau.« »Aha. Ja ... wie war noch mal der Name?« »Herbjörg María Björnsson.« »Hallo? Ich kann den Namen in der Liste nicht finden. Haben Sie den Antrag auf Einäscherung schon eingereicht?« »Nein, nein. Ich möchte einen Termin für mich buchen. Für mich selbst.« »Naja, wir bearbeiten ihn nicht, bevor ... na, Sie wissen schon ... also bevor, äh ..., bevor die Leute tot sind, okay?« »Gut. Wenn es so weit ist, werde ich tot sein. Darauf können Sie sich verlassen. Also, wenn’s eng wird, komme ich einfach vorbei, und ihr schiebt mich lebend in den Ofen.«

      Eine Frau bei 1000°
      4,3
    • Magnasons Thema ist der "Klimawandel", wobei die Betonung jedoch deutlich auf "Wandel" liegt. Der Literaturwissenschaftler blickt auf seine Heimat Island, seine Familie, seine Umgebung und die Gesellschaft, in der er lebt, immer aus dem Blickwinkel der Zeit, die vergeht, die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft. Wie lebten seine Vorfahren, wie werden seine Kinder und Enkel einmal leben und wie wird ihre Welt aussehen? Er lässt den Leser teilhaben an seiner Liebe für die isländische Natur und seiner Ehrfurcht vor der Kultur. Im Land der Gletscher spürt man den Klimawandel unmittelbar, frühzeitig und überdeutlich. Ganzseitige Schwarz-Weiß-Fotografien zeigen das Leben auf der eisigen Insel und ergänzen die Eindrücke aus dem Text. Magnason gelingt es, die Probleme, die der Klimawandel mit sich bringen wird, auf eine emotionale Ebene zu heben. Als Ich-Erzähler verbindet er dabei Erlebtes und seine Gedanken zu Klimawandel und Umwelt. Ein schön geschriebenes Buch sowohl für Islandfans als auch Klimainteressierte!

      Wasser und Zeit
      4,3
    • Das letzte Ritual

      • 384 Seiten
      • 14 Lesestunden

      Der deutsche Student hat ein schreckliches Geheimnis. Es ist vierhundert Jahre alt. Und hat ihn gerade das Leben gekostet. In der Universität von Reykjavík wird die Leiche eines jungen Deutschen gefunden. Der Geschichtsstudent war fasziniert von alten Hexenkulten, und sein Mörder hat ihm ein merkwürdiges Zeichen in die Haut geritzt. Aber die isländische Polizei glaubt an einen Drogendelikt und verhaftet einen Dealer. Die Eltern des Opfers misstrauen den Ermittlungen: Sie beauftragen die junge Anwältin Dóra Guðmundsdóttir, den Fall noch einmal aufzurollen. Und auf der Suche nach dem wahren Mörder findet Dóra über dunkle Rituale mehr heraus, als ihr lieb ist ...»Sehr clever geschrieben, mit einer tollen Hauptfigur und einem aufregenden Geheimnis!« Morgunbladid

      Das letzte Ritual
      3,8