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Tomás Eloy Martínez

    16. Juli 1934 – 31. Jänner 2010

    Tomás Eloy Martínez war ein Meister darin, die verborgenen Narrative der argentinischen Geschichte aufzudecken, insbesondere während der turbulenten Ären des Peronismus. Seine Prosa taucht tief in die Psychologie von Macht und Obsession ein und konzentriert sich oft auf das Schicksal ikonischer Figuren und das Zusammenspiel von Mythos und Realität. Durch seine umfangreiche journalistische Karriere und sein literarisches Schaffen beleuchtete Martínez die dunkleren Ecken der argentinischen Gesellschaft und Politik. Sein Werk bietet tiefe Einblicke in einen komplexen nationalen Charakter und den andauernden Kampf zwischen Wahrheit und offizieller Geschichte.

    Tomás Eloy Martínez
    A tangó énekes
    Der Tangosänger
    Purgatorio
    Der Flug der Königin
    Santa Evita
    Der General findet keine Ruhe
    • Der General findet keine Ruhe

      • 475 Seiten
      • 17 Lesestunden

      Der Roman von Tomás Eloy Martínez, Autor von Santa Evita (st 2849), handelt vom bizarren Comeback General Juan Domingo Peróns, seiner Rückkehr aus dem Madrider Exil nach Argentinien im Juni 1973, 21 Jahre nach Evitas Tod – grotesk, hysterisch, komisch.

      Der General findet keine Ruhe
      3,8
    • Santa Evita

      • 431 Seiten
      • 16 Lesestunden

      Eva Perón starb 1952 im Alter von nur 33 Jahren; eine bombastische Zeremonie des langsamen Abschieds nahm ihren Lauf. Evita war eine aus der Provinz auf- und von der Leinwand herabgestiegene Göttin, eine lebende Heilige. Was jedoch nach ihrem Tode geschah, scheint jedes Maß der Verehrung zu sprengen: Ihr Leib wurde einbalsamiert, versteckt, gejagt, ging auf eine makabre Wanderschaft und wurde zum Objekt unglaublicher Intrigen und Obsessionen – mehr noch als Evita selbst. »›Santa Evita‹ hat mich von der ersten Seite an überwältigt – ich war gerührt, litt, genoß, eignete mir schändliche Laster an und verriet meine heiligsten Prinzipien. Wenn ein Roman es fertigbringt, einen Sterblichen mit festen Grundsätzen und strengen Gewohnheiten zu derartigem Unfug zu verleiten, dann kann es keinen Zweifel geben: Er gehört entweder verboten, oder er muß unverzüglich gelesen werden.« »Mario Vargas Llosa« »Hier ist endlich der Roman, den ich immer lesen wollte.« »Gabriel García Márquez«

      Santa Evita
      3,8
    • Der Flug der Königin

      • 281 Seiten
      • 10 Lesestunden

      El vuelo de la Königin ist ein unwiderstehlicher Roman über die Kraft, die aus der dunklen Seite des Verlangens entsteht. Zwischen Camargo, dem mächtigen Direktor der wichtigsten Zeitung in Buenos Aires, und Reina Remis, einer jungen Journalistin, die ihm in der Altersfrage weit unterlegen ist, entfaltet sich eine Leidenschaft, die sie in ein gefährliches Spiel von Obsessionen führt. Intrigen und erotischer Suspense durchziehen diese Geschichte von Dominanz, Korruption und Machtinstrumenten und zeichnen ein unvorhersehbares Ende, das die letzte Konsequenz übermäßiger Ambitionen sowie die Vergangenheit und Gegenwart des Protagonisten offenbart.

      Der Flug der Königin
      3,7
    • Kann man einen Menschen herbeilieben? Eine Frau glaubt nicht, dass die Todesschwadron ihren Mann getötet hat. Sie ist fest überzeugt, dass er lebt, und folgt Spuren und Hinweisen von Buenos Aires nach Rio, von Nicaragua nach Mexiko, bis er schließlich in New Jersey auftaucht. Ist es ein Traum, oder hat die Sehnsucht ihn wirklich herbeigeliebt? ›Purgatorio‹ ist ein Bestseller aus Argentinien. Sinnlich und abgründig erzählt er die Odyssee einer Liebe zwischen Terror und Exil. Tomás Eloy Martínez ist ein Autor, vor dem der ganze Kontinent den Hut zieht: Selbst mit dem Tod bedroht, lebte er 20 Jahre im Exil. Seine Romane erscheinen in über 50 Ländern, García Márquez sagt: »Das will ich unbedingt lesen«, Vargas Llosa: »Meisterwerke«.

      Purgatorio
      3,5
    • Bruno Cadogan ist von New York nach Buenos Aires geflogen, um den schwer fassbaren und legendären Julio Martel zu finden, einen Tangosänger, dessen Stimme nie aufgenommen wurde und dessen Schönheit als nahezu übernatürlich beschrieben wird. Während Bruno versucht, Martel zu finden, beginnt er, die Geschichte des Lebens des Sängers zu entwirren.

      Der Tangosänger
      3,4