Die sechs Säulen der Weltordnung
- 238 Seiten
- 9 Lesestunden
Dieser Autor war eine Schlüsselfigur in der amerikanischen Außenpolitik und setzte sich für die Doktrin der Realpolitik ein. Sein diplomatischer Ansatz, insbesondere während der Nixon- und Ford-Administrationen, hinterließ einen unauslöschlichen Eindruck. Er war Wegbereiter der Entspannungspolitik, die die internationalen Beziehungen über Jahre hinweg prägte. Sein Einfluss war so bedeutend, dass er sowohl bei der Antikriegsbewegung links als auch bei der antikommunistischen Rechten starke Reaktionen hervorrief.







Der Bestseller des Jahrhundertpolitikers (1923 bis 2023) jetzt im Paperback Henry Kissinger, Jahrhundertpolitiker und Friedensnobelpreisträger, Meister der Diplomatie und politischer Stratege, zeigt in diesem Alterswerk, was Staatskunst in Zeiten von Krise und Umbruch auszeichnet. Am Beispiel von sechs Staatenlenkern, denen er persönlich verbunden war – Konrad Adenauer und Charles de Gaulle, Richard Nixon und Anwar el-Sadat, Lee Kuan Yew und Margaret Thatcher –, führt er uns vor Augen, wie aus dem Zusammenspiel von Strategie, Mut und Charakter politische Führung erwächst. Und was wir heute, angesichts wiederaufflammender Großmachtkonflikte, von ihrer Staatskunst lernen können. Ein beeindruckendes Vermächtnis, zeitlos und zugleich hochaktuell.
Henry A. Kissinger, Historiker, Friedensnobelpreisträger und über Jahrzehnte maßgeblicher Mann der amerikanischen Außenpolitik, hat mit diesem Buch sein realpolitisches Vermächtnis vorgelegt. Eine brillante Geschichte der Diplomatie, eine große Studie zur Machtpolitik von Richelieu bis heute.
Geschichte und zukünftige Entwicklung der neuen Supermacht aus kompetenter Hand Als US-Außenminister wirkte Henry Kissinger vor vier Jahrzehnten entscheidend an der Öffnung Chinas mit. Er kennt das Land wie kaum ein Zweiter im Westen, seine Geschichte und seine Politik von Mao bis heute. Jetzt legt er die Summe seiner Erfahrungen mit dem 'Reich der Mitte' vor. Er beschreibt das konfuzianisch geprägte Selbstverständnis und die globale Strategie Chinas, seine Entwicklung von den Anfängen der frühen Großdynastien, die sich bewusst abschotteten, über die ersten Kontakte mit der Außenwelt und die maoistische Revolution bis zum heutigen Aufschwung zur Supermacht. Seine besonderen Kenntnisse und Kontakte bilden den Hintergrund einer scharfsinnigen Prognose über Chinas Zukunft und die Konsequenzen für die internationalen Beziehungen.
Henry A. Kissinger, geboren 1923 in Fürth, emigrierte 1938 mit seinen Eltern in die USA. Dort lehrte er ab 1952 an der Universität Harvard und hatte als politischer Berater aller Präsidenten seit Eisenhower sowie als Außenminister großen Einfluß auf die internationale Politik. Er gilt als Motor der chinesisch-amerikanischen Annäherung, der Entspannungspolitik gegenüber der UdSSR sowie der diplomatischen Voraussetzungen für einen Rückzug aus Vietnam und einer Friedensregelung in Nahost. 1973 wurde er mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Henry A. Kissinger ist auch als Autor hervorgetreten und hat mehrere Bücher zur Zeitgeschichte verfaßt, u.a. »Die sechs Säulen der Weltordnung«, »Die Vernunft der Nationen« sowie die ersten beiden Bände seiner Erinnerungen »Memoiren 1968-1973« und »Memoiren 1973-1974«.
Ein epochales Werk des großen Staatsmanns (1923 bis 2023) Der frühere Harvard-Professor, US-Außenminister und Friedensnobelpreisträger beschäftigt sich mit der zentralen Herausforderung des 21. Jahrhunderts: Wie lässt sich eine international anerkannte Ordnung etablieren in einer Welt mit unterschiedlichen historischen Voraussetzungen, in der gewalttätige Konflikte und ideologischer Extremismus den Ton angeben? Die Menschheit steht an einem historischen Wendepunkt. Wurden noch zu Zeiten des Kalten Krieges ihre Geschicke von zwei konträren Systemen bestimmt, so konkurrieren heute zahlreiche rivalisierende Mächte miteinander und stellen unsere oft seit Jahrhunderten bestehenden Wertvorstellungen zunehmend auf den Prüfstand. Ein Konsens über Konzepte wie Demokratie, Menschenrechte und ein global anerkanntes Recht scheint unerreichbarer denn je. Henry Kissinger widmet sich deshalb der Frage, wie eine neue Weltordnung aussehen könnte, die auch für zukünftige Generationen Bestand haben und die Frieden und Freiheit für den Großteil der Menschheit gewährleisten wird.