Jennie Goutets Vorstellungskraft verweilt im England des Regency, wo ihre historischen Liebesromane angesiedelt sind. Ihr Schreiben fängt die Schönheit und die Unvollkommenheiten des Lebens mit einer unverwechselbaren Stimme ein. Sie schafft fesselnde Erzählungen, die die Leser in eine andere Zeit entführen. Goutets Werk ist bekannt für seinen ansprechenden Stil und seine stimmungsvollen Schauplätze.
Eleanors Daventrys Erbe verspricht das Ende ihrer Probleme – bis sie entdeckt, dass sie heiraten muss, um es zu behalten. In der Zwischenzeit erfährt Stratford Tunstall, dass sein Onkel ihm seine Ländereien an Miss Daventry vermacht hat. Für Stratford ist es nur logisch, dass sie heiraten sollten, aber er vermasselt den Antrag gründlich. Eleanors Abscheu lässt sie sicher sein, dass sie sich niemals lieben könnten, doch die Zwangsgemeinschaft für eine Saison in London droht, beide Meinungen zu ändern.
Ihre Liebe ist keine Liebesheirat. Kitty Stokes hätte nie gedacht, dass sie so schwach sein könnte, sich den familiären Verpflichtungen zu opfern, doch als die einzige Alternative zur Ehe mit Lord Hayworth darin besteht, sich um die Kinder ihres Bruders zu kümmern, stimmt Kitty widerwillig zu. An ihrem Hochzeitstag ist sie sich sicher, einen schweren Fehler gemacht zu haben, aber es ist zu spät, um zurückzutreten. Phineas Hayworth hat es vermieden, seine neue Braut vor ihrem Hochzeitstag zu sehen – den Preis, den er sich für seine berechnende Entscheidung auferlegt hat, die Schwester eines wohlhabenden Kaufmanns zu heiraten, um sein Anwesen vor dem Ruin zu retten. Ihre Schönheit überrascht ihn ebenso wie ihre kalte Behandlung, die er für verdient hält. Er schwört, dass er sich nicht um einen Erben bemühen wird, es sei denn, die Einladung kommt von ihr. Während Phineas beginnt, sein Anwesen in Ordnung zu bringen und seine neue Frau der Gesellschaft vorzustellen, findet er sie bezaubernder, als er es sich je erhofft hätte, selbst in einer Liebesheirat. Kitty hält ihn weiterhin auf Abstand, obwohl er vermutet, dass ihre Gefühle für ihn ebenso tief sind. Während Phineas' Liebe und Verlangen nach seiner Frau wachsen, beginnt der Schwur, den er ihr geleistet hat, ihn zu erdrücken. Bald wird klar, dass er zwar einst bereit war, sich mit einer lieblosen Ehe zufriedenzugeben, aber eine unerwiderte Liebe nicht ertragen wird.