Georg Witkowski Bücher






Faust
- 250 Seiten
- 9 Lesestunden
Die Textausgabe enthält zusätzlich den kompletten 5. Akt von Faust II. Zu dieser Textausgabe ist folgendes Unterrichtsmodell erschienen: Schöningh, Bestell-Nr.: 022592
Goethe
- 411 Seiten
- 15 Lesestunden
Adolf Muschg wurde 1934 als Sohn von Adolf Muschg senior (1872–1946) und seiner zweiten Frau in Zollikon, Kanton Zürich/Schweiz geboren. Er studierte Germanistik, Anglistik sowie Philosophie in Zürich und Cambridge und promovierte über Ernst Barlach. Von 1959 bis 1962 unterrichtete er als Gymnasiallehrer in Zürich, dann folgten verschiedene Stellen als Hochschullehrer, unter anderem in Deutschland (Universität Göttingen), Japan und den USA. 1970 bis 1999 war er Professor für deutsche Sprache und Literatur an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich. 1975 war Muschg Kandidat der Zürcher Sozialdemokratischen Partei für den Ständerat. Er wurde zwar nicht gewählt, äußerte sich nach wie vor regelmäßig zu politischen Zeitfragen. Adolf Muschg ist seit 1976 Präsident der Akademie der Künste Berlin, Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung Darmstadt sowie der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz. Lesereisen führten ihn bisher nach Deutschland, England, Holland, Italien, Japan, Kanada, Österreich, Portugal, Taiwan, USA. Er lebt in Männedorf bei Zürich.
Von Menschen und Büchern
- 525 Seiten
- 19 Lesestunden
Faust: Erster und zweiter Teil
- 416 Seiten
- 15 Lesestunden
»Zwei Seelen wohnen, ach, in meiner Brust« – das dramatische Schicksal des »Faust« ist vielen bekannt. Kaum ein Schüler entkommt ihm, und für den Bildungsbürger gehört er zum Kanon. Johann Wolfgang von Goethe hat in seiner 60-jährigen Schaffenszeit mit diesem Werk in der deutschen Dichtung Maßstäbe gesetzt, die nur mit dem Begriff der Weltliteratur erfasst werden können. Faust, ein Universalgelehrter, befindet sich in einer tiefen Krise auf der Suche nach dem, was die Welt im Innersten zusammenhält. In seiner Gelehrtenstube nahe dem Selbstmord gerettet durch die Osterglocken, erkennt er beim Osterspaziergang seine Sehnsucht nach Wissen und irdischer Lust. Da er sich von allen Lebenswerten abgeschnitten sieht, verflucht er das Leben. Der Teufel in Gestalt von Mephisto wittert seine Chance und bietet Faust einen Pakt an: Ein einziger Moment des Lebensgenusses würde seine Seele kosten. Faust willigt ein und wird mit Sinnesfreuden überschüttet, doch selbst die Vergnügungen in Auerbachs Keller und der Hexenküche erfüllen ihn nicht. Erst die Begegnung mit der 14-jährigen Gretchen weckt sein irdisches Verlangen und bringt das Drama ins Rollen. Trotz Fausts individueller Tragödie spiegelt das Stück ein allgemeines Menschheitsdrama wider, was es zu einem zeitlosen Erlebnis macht. Die dramatische Einheit und die Wette mit Mephisto verdeutlichen den Konflikt zwischen Gut und Böse im Menschen.













