Mitternacht im Garten der Lüste
- 480 Seiten
- 17 Lesestunden
John Berendt verliebt sich in Savannah, eine sonnige, ländliche und auf den ersten Blick ruhige Hafenstadt im Süden der Vereinigten Staaten, wo der Glanz vergangener Zeiten wiederhergestellt wurde. Er beschließt, sich für einen Teil des Jahres hier niederzulassen und lernt eine Reihe bunter Exzentriker kennen: Jim Williams, der nouveau riche Antiquitätenhändler mit einer Leidenschaft für Jungen und Nazi-Parafernalia; Emma Kelly, die große schwarze Frau, bekannt als 'die Dame der sechstausend Lieder'; Luther Driggers, der Erfinder des Flohhalsbands, der genug Gift im Haus hat, um die gesamte Bevölkerung zu töten; Lady Chablis, die laute schwarze Transsexuelle; und Joe Odom, Pianist, Jurist, Barbesitzer und vor allem 'der praktische Junge'. Die Stadt wird erschüttert, als Jim Williams 'aus Notwehr' seinen attraktiven, aber schwierigen Protegé erschießt. Zum ersten Mal in der Geschichte von Savannah, wo solche Angelegenheiten immer intern und ordentlich 'geregelt' werden, wird ein Mann viermal wegen desselben Mordes angeklagt. Er sucht nicht nur die Hilfe teurer Anwälte, sondern auch die der Voodoo-Priesterin Minerva. Doch wer die Hilfe übernatürlicher Kräfte in Anspruch nimmt, muss mit den Konsequenzen rechnen...




