Letzte Notizen aus dem Paradies
- 252 Seiten
- 9 Lesestunden
Der Mond erleuchtet silbern das Zimmer. Fran ist sechzehn Jahre alt und möchte aus diesen Mauern fliehen, aus der Obhut seiner Mutter, die sich nie um ihn gekümmert hat. In dem kleinen Vorort von Madrid, in dem er aufgewachsen ist, verbringt er seine Tage mit seinem Freund Eduardo und dessen Schwester Tania, in die er unsterblich verliebt ist. Die beiden sind das genaue Gegenteil von ihm. Kinder einer wohlhabenden Familie, besuchen sie die exklusivsten Schulen und Kreise. Doch Fran spürt, dass hinter dieser goldenen Fassade etwas verborgen ist. Als Tania plötzlich einen Mann mit einer dunklen Vergangenheit heiratet, verwandeln sich die Zweifel in Gewissheiten. Eduardo beginnt für seinen Schwager zu arbeiten und alles ändert sich. Fran wird immer einsamer und nichts scheint ihn noch zu interessieren. Er muss herausfinden, wie die Dinge wirklich stehen. Doch die Antwort scheint unerreichbar. Eduardo übergibt ihm einen geheimnisvollen Schlüssel und bittet ihn, mit niemandem darüber zu sprechen. Wenige Tage später verschwindet er. Von diesem Moment an hat Fran nur ein Ziel: Er muss wissen, was passiert ist und was dieser Schlüssel öffnet. Die Suche führt ihn zu unerwarteten Geheimnissen und auf einen Weg, auf dem es immer schwieriger wird, Spuren von Eduardo zu finden. Denn es gibt Hinweise, die verborgen bleiben müssen, und manchmal sagt das Schweigen viel mehr als viele Worte.






















