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Ayad Akhtar

    28. Oktober 1970

    Ayad Akhtar ist ein gefeierter Dramatiker und Romanautor, dessen Werke sich mit den Komplexitäten von Identität, Glauben und kulturellen Zusammenstößen auseinandersetzen. Sein Schreiben zeichnet sich durch scharfe Einblicke in die menschliche Psyche und meisterhafte Sprachbeherrschung aus, die den Leser in tiefgründige philosophische Erkundungen zieht. Durch seine Erzählungen stellt Akhtar oft gesellschaftliche Normen in Frage und regt zur Neubewertung eigener Überzeugungen und Vorurteile an. Seine literarische Stimme ist ebenso provokativ wie zutiefst menschlich.

    Ayad Akhtar
    La donna che mi insegnò il respiro
    Disgraced
    Himmelssucher
    Homeland Elegien
    • Homeland Elegien

      Roman

      • 464 Seiten
      • 17 Lesestunden

      „Genau der Schriftsteller, den wir brauchen.“ Daniel Kehlmann, FAZ „Leidenschaftlich, verstörend, fesselnd.“ Salman Rushdie „Ein herzzereißendes Porträt von Amerikanern, die von der Welt nach 9/11 zum Anderssein verbannt wurden.„ Jennifer Egan Ayad Akhtars “Homeland Elegien" ist ein intelligenter Roman über den zerrütteten Zustand des heutigen Amerikas. Über ein Amerika, in dem die Ideale der amerikanischen Demokratie den Göttern der Finanzindustrie geopfert wurden und eine TV-Persönlichkeit Präsident werden konnte. Es ist ein persönliches Memoir über die Erfahrungen von im Westen lebenden Muslimen, insbesondere nach 9/11, und eine Reflexion über die Möglichkeit einer westlichen muslimischen Identität. Es ist die intellektuelle Biografie eines künstlerischen Ausnahmetalents und eine manchmal komische, manchmal bewegende, manchmal konfliktreiche Einwandererfamiliengeschichte. Und nicht zuletzt erzählt der Roman mit großem Esprit und aus ungewohnter Perspektive globale Zeitgeschichte, vom Konflikt zwischen Pakistan und Indien über den ersten Afghanistan Krieg bis hin zu Osama bin Laden und dem islamistischen Terror der jüngsten Gegenwart.

      Homeland Elegien2020
      4,1
    • Disgraced

      Textbook

      Disgraced ist ein preisgekröntes Theaterstück von Ayad Akhtar, das 2012 in Chicago uraufgeführt wurde und seit 2016 auch auf deutschsprachigen Bühnen unter dem Titel „Geächtet“ zu sehen ist. Es behandelt brennende Themen der US-amerikanischen Gesellschaft, darunter Patriot Act, Integration, alltäglichen Rassismus und Terrorismus. Im Zentrum des Stücks steht ein Dinner auf der Upper East Side, bei dem Vertreter verschiedener New Yorker Minderheiten zusammenkommen. Isaac, ein typischer New Yorker Jude, und seine afroamerikanische Frau Jory, eine Juristin, sind bei Amir und Emily eingeladen. Amir, Sohn pakistanischer Einwanderer, lebt den amerikanischen Traum als Anwalt in einer renommierten jüdischen Kanzlei. Seine Frau Emily, eine aufstrebende Malerin, entdeckt durch die Kunst die islamische Kultur. Während des Dinners wird deutlich, dass auch eine aufgeklärte Lebensphilosophie nicht vor Vorurteilen und latentem Rassismus schützt. Diese Ausgabe enthält das Drama als Ganzschrift, ergänzt durch hilfreiche Annotationen, eine Kurzbiographie des Autors, ein Interview, wichtige Hintergrundinformationen, ein thematisches Glossar und weitere Literaturempfehlungen.

      Disgraced2013
      3,9
    • Milwaukee, Ende der siebziger Jahre: Hayat ist zehn Jahre alt, als Mina, die Jugendfreundin seiner Mutter, aus Pakistan nach Amerika kommt. Mina ist ihrem neuen Leben gegenüber aufgeschlossen, fühlt sich ihrer Kultur und ihren Glauben aber weiter eng verbunden. Für Hyat öffnet sich eine neue Welt und zwischen der faszinierenden Frau und dem zurückhaltenden Jungen, der unter der unglücklichen Ehe seiner Eltern leidet, entsteht eine innige Beziehung. Als er jedoch Mina zu verlieren glaubt, begeht Hayat einen schrecklichen Verrat …

      Himmelssucher2012
      3,6