Rudolf G. Binding Bücher






Reitvorschrift für eine Geliebte
- 79 Seiten
- 3 Lesestunden
„Zunächst wird der kleine Kreis wirklicher Kenner, dann aber jeder ‚feine Reiter‘ (E. v. Neindorff) und Schöngeist über die Neugeburt einer, wenn nicht der einfühlsamsten Reflexion über das Reiten hocherfreut sein. Wer sich nicht dem Wettbewerb mit Tieren verschrieben hat, sondern der Zielsetzung eines Franz von Assisi, dem wird diese Schrift viel zu bedeuten haben, die ich ohne Zögern als Hohelied der Reitkultur bezeichne.“
Die Blümlein des heiligen Franziskus von Assisi
- 266 Seiten
- 10 Lesestunden
I fioretti di San Francesco ist ein Florilegium über das Leben des heiligen Franziskus von Assisi und seiner Jünger, dessen Zuschreibung an den Bruder Giovanni dei Marignoli unsicher ist. Ursprünglich als Übersetzung eines verlorenen Floretum betrachtet, stellt sich heraus, dass es eine Tradition des lateinischen Textes der Actus beati Francisci et sociorum eius aus dem 14. Jahrhundert repräsentiert. Der Text ist in zwei thematisch und chronologisch unterschiedliche Abschnitte unterteilt. Der erste, eingeleitet von einem Proemium, erzählt von der Gründung des Franziskanerordens, dem Leben des Heiligen und seinen Predigten sowie den Taten der ersten Generation von Brüdern. Die zweite Sektion konzentriert sich auf die nachfolgende Generation der Brüder aus den Marken und deckt über ein Jahrhundert der Ordensgeschichte ab. Einige Kapitel bieten Hagiographien von beispielhaften Persönlichkeiten wie Bruder Bernardo, Leone, Masseo und Chiara. Das Buch rekonstruiert die Welt der franziskanischen Predigt mit einem märchenhaften und seraphischen Ton und stellt Franziskus als Beispiel für ein christliches Leben dar, das auf Demut, Nächstenliebe, Gottesliebe, Verzicht auf irdische Güter und brüderlicher Kommunikation mit allen Lebewesen und der Schöpfung basiert.
Legenden
- 56 Seiten
- 2 Lesestunden
Die Erzählung spielt an einem Samstagnachmittag im November, als die Engel aufgrund einer himmlischen Verordnung des Herrgottes das Singen einstellen müssen. Der Herrgott hat bemerkt, dass die Engelchöre nicht mehr die gewohnte Harmonie bieten und beschließt, Maßnahmen zu ergreifen, um die Klangschönheit für den Sonntagsgottesdienst zu sichern. Die Engel werden angewiesen, sich nicht übermäßig zu verausgaben und ihre Stimmen zu schonen. Diese humorvolle und fantasievolle Geschichte thematisiert die himmlischen Gepflogenheiten und die Anforderungen des Göttlichen an seine himmlischen Wesen.
Ad se ipsum
Aus einem Tagebuch
Das große Rudolf G. Binding Buch. Eine Auswahl aus dem Werk
- 539 Seiten
- 19 Lesestunden
Die Erzählung spielt in einer Stadt, die von einer geheimnisvollen und melancholischen Atmosphäre geprägt ist. Der Protagonist reflektiert über vergangene Ereignisse, die dort stattfanden, und über die emotionalen Narben, die sie hinterließen. Die Geschichte, die von Blut und Tränen erzählt, bleibt lange im Verborgenen, bis der Erzähler, durch den Anblick eines abgerissenen Hauses, an die Erinnerungen erinnert wird. Die Verbindung zur Vergangenheit wird durch den Verlust und das Streben nach Verständnis und Erinnerung verstärkt, während die Zeit unbarmherzig voranschreitet.
Dieses Werk ist Teil der Buchreihe TREDITION CLASSICS. Der Verlag tredition aus Hamburg veroffentlicht in der Buchreihe TREDITION CLASSICS Werke aus mehr als zwei Jahrtausenden. Diese waren zu einem Grossteil vergriffen oder nur noch antiquarisch erhaltlich. Mit der Buchreihe TREDITION CLASSICS verfolgt tredition das Ziel, tausende Klassiker der Weltliteratur verschiedener Sprachen wieder als gedruckte Bucher zu verlegen - und das weltweit! Die Buchreihe dient zur Bewahrung der Literatur und Forderung der Kultur. Sie tragt so dazu bei, dass viele tausend Werke nicht in Vergessenheit geraten
"In jenem heißen August, da die Cholera in Hamburg herrschte und mehr Menschen die Kühle des Grabes brachte, als je ein heißer Sommer zuvor, konnte man, immer zur nämlichen Abendstunde, einige Tage lang eine hohe schöne Frau in einer kaum auffälligen und doch so merkwürdigen Verkleidung und Verstellung eine der stillen und vornehmen Villenstraßen an der Alster dahinschreiten sehen, daß man sich unwillkürlich noch mit dieser Erscheinung beschäftigte, nachdem sie längst dem Auge entschwunden war. Von den wenigen, die dort gingen, hat wohl niemand ihr nachzublicken gewagt, denn ihre Art erlaubte das nicht; aber nachgesonnen hat ihr wohl jeder, der sie begegnend ins Auge faßte. Es war sicherlich nicht die Zeit zu Vermummungen, während die Seuche täglich gieriger wurde und ihr Hunderte von Menschenopfern nicht mehr genügten; als ich aber das Gebaren dieser Frau sah, welche mit einer inneren Schwere ohnegleichen einen vorgeschriebenen Weg zu gehen schien, ergriff es mich, als ob das Leben in einer Art Wettstreit hätte zeigen wollen, daß es grausamere, blutigere Menschenopfer fordere, als jener dörrende Tod."
Moselfahrt aus Liebeskummer. Novelle in einer Landschaft
Das Peitschchen
Eine Weihnachtsgeschichte





















































