KÁMEN
- 380 Seiten
- 14 Lesestunden
Die Studie beleuchtet eines der raffiniertesten kommunistischen Verbrechen zu Beginn des Kalten Krieges, die Aktion KÁMEN. Diese geheime Falle, organisiert vom Sicherheitsapparat am Grenzübergang Všeruby, zielte darauf ab, ausgewählte Persönlichkeiten aus dem öffentlichen Leben zu isolieren. Der Fokus liegt auf den Opfern, den Tätern und den Schlüsselpersonen, die auf beiden Seiten des tragischen Geschehens eine Rolle spielten, aus dem auch die Probleme des antikommunistischen Widerstands hervorgehen. Ein bedeutender Beitrag zur Aufklärung des Falls sind die kürzlich entdeckten und unveröffentlichten Memoiren des Schlüsselzeugen Stanislav Liška. Die Authentizität der Beweise für die kriminelle Verschwörung wird von den Historikern Igor Lukeš und Václav Veber unterstrichen. Die Autorin, die bereits zahlreiche Fachartikel veröffentlicht hat, bietet einen realistischen Einblick in die Folgen des kommunistischen Umsturzes in der Tschechoslowakei, insbesondere die kriminellen Praktiken der kommunistischen Geheimpolizei, die vom sowjetischen Modell inspiriert waren. Das Werk fungiert zudem als moralischer Appell an die tschechischen Behörden, rechtliche Schritte gegen die noch lebenden Täter einzuleiten.








