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Benjamin Lee Whorf

    24. April 1897 – 26. Juli 1941

    Benjamin Lee Whorf, ein Inspektor einer Feuerversicherungsgesellschaft, erforschte die komplizierte Beziehung zwischen Sprache und Denken zusammen mit seinem Mentor, Professor Edward Sapir. Gemeinsam entwickelten sie die bahnbrechende Theorie der linguistischen Relativitätstheorie, die weithin als Sapir-Whorf-Hypothese bekannt ist. Diese Arbeit befasst sich damit, wie die Struktur einer Sprache die Kognition und Wahrnehmung der Welt ihrer Sprecher beeinflusst, und bietet tiefgreifende Einblicke in die Natur des menschlichen Verständnisses.

    Srache. Denken. Wirklichkeit
    Sprache, Denken, Wirklichkeit
    • Sprache, Denken, Wirklichkeit

      • 157 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Whorf gilt neben Edward Sapir und Franz Boas als bedeutendster amerikanischer Pionier auf den Gebieten der Linguistik, Sprachphilosophie und Kulturanthropologie. Im Hauptberuf Chemiker, beschäftigte er sich schon früh mit der Schriftkunst der Azteken und Maya sowie mit der Sprache der Hopi-Indianer. Die mit dieser Neuausgabe wieder vorliegenden Abhandlungen zur ´Metalinguistik´ analysieren nicht nur die Sprache selbst, sondern setzen sie in Beziehung zur übrigen Kultur der Gesellschaft. Auch wenn das Wissen inzwischen vorangeschritten ist, bleiben seine anschaulich geschriebenen und klar verständlichen Aufsätze von hohem Interesse.

      Sprache, Denken, Wirklichkeit
      3,9