Gabriel García Márquez' bedeutendster Roman und einer der schönsten der Weltliteratur: Bildhaft und anekdotenreich erzählt García Márquez die hundertjährige Familiengeschichte der Buendias - eine Geschichte von Siegen und Niederlagen, hochmütigem Stolz und blinder Zerstörungswut, unbändiger Vitalität und ihrem endgültigem Untergang. Die ganze Tragödie Lateinamerikas spiegelt sich in der phantastischen Welt von Macondo.
Elle s'appelle Eva, qui signifie vie, car sa mère souhaitait qu'elle en profite pleinement. Eva Luna est née d'un Indien des Fils de la Lune, après une rencontre dramatique. Enfant rebelle et fascinée, écoutant des feuilletons radiophoniques, elle possède le talent d'inventer des histoires incroyables, drôles et tragiques, ce qui lui permettra de s'élever au-dessus de la misère et de l'anonymat. Son parcours croise celui de personnages hauts en couleur : sa marraine, qui donne naissance à un monstre à deux têtes ; sa grand-mère Elvira, sauvée d'une inondation dans son cercueil ; la Madame, une maquerelle influente, et Mimi, un travesti devenu star de la télévision. Elle rencontre aussi Huberto Naranjo, un enfant des rues, et des membres de sa famille, aubergistes dans un village montagnard. D'autres figures marquantes incluent un dictateur, un tortionnaire, un commerçant au cœur tendre, sa femme Zulema, un journaliste épicurien, et un ministre dans une situation absurde. Au milieu de ces rencontres, Eva découvre Rolf, l'homme de sa vie, lui rappelant que certaines histoires peuvent bien se terminer.
Gespräche mit Celia Correas Zapata | Von der Autorin des Weltbestsellers »Das Geisterhaus«
»Mit jedem Wort, das ich schreibe, gebe ich mich zu erkennen«, sagt Isabel Allende, und auch in diesem Interviewband zeigt sie sich so persönlich und unverstellt wie in ihren Büchern, in denen sie immer einen Teil ihrer eigenen Geschichte verarbeitet. Die Trauer um den Tod ihrer Tochter Paula, Chile, ihr Leben in Kalifornien, jugendlicher übermut und politisches Engagement, ihre Romane und Erzählungen, aber auch der nicht immer einfache Alltag mit ihrem zweiten Mann Willie und der großen Familie unter einem Dach und natürlich ihre große Leidenschaft, die Literatur - über (fast) alles spricht Isabel Allende hier vertraut und offen mit ihrer Freundin, der Literaturprofessorin Celia Correas Zapata. Vom Geisterhaus bis zu Porträt in Sepia: Das Leben und die Innenansichten einer außergewöhnlichen Frau, die trotz vieler Schicksalsschläge nie den Humor verloren hat, und einer der meistgelesenen Schriftstellerinnen dieser Zeit, die in diesen Gesprächen tut, was sie am besten kann: erzählen - ernsthaft, aber immer mit einem Augenzwinkern.
Federico Sánchez verabschiedet sich erzählt die unwahrscheinliche politische Karriere des Ex-Kommunisten, Widerstandskämpfers, KZ-Überlebenden und Schriftstellers Jorge Semprún, der 1988 als parteiloser Kulturminister in das Kabinett des spanischen Ministerpräsidenten Felipe González berufen wurde. Entschieden im Urteil, ironisch im Tonfall berichtet Semprún von seinen Erfahrungen mit der Macht, politischen Ränkespielen und Intrigen – und dem eigenen Scheitern. Dabei entsteht nicht nur eine kritische Bestandsaufnahme der jungen spanischen Demokratie, sondern zugleich ein faszinierendes Selbstportraits des Autors: Semprún versammelt die Bruchstücke seines Lebens, lässt sein assoziatives Gedächtnis zu wichtigen Stationen der Biografie wandern und begibt sich immer wieder auf die Suche nach der absurden Komik des Lebens. Federico Sánchez verabschiedet sich ist eine faszinierende Anatomie der Macht, gewonnen aus Innenansichten der jungen spanischen Demokratie. Vor allem aber ist es Lebensbericht, Rückblick auf die exemplarische Biografie eines großen europäischen Intellektuellen des 20. Jahrhunderts.