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Dominik Büschken

    Herkunft als Argument
    Die Figur des Ratgebers in transkultureller Perspektive
    • Der Herrscher und seine Berater vom Rat geben und Rat nehmen Zur vormodernen Herrschaftsausübung gehörte das Einholen von Rat. Dies gilt für das vormoderne Europa ebenso wie für außereuropäische Gesellschaften. Dieser Band fokussiert sich auf diese spezifische Ratgeber-Herrscher-Situation. Die Beiträgerinnen und Beiträger fragen nach den Methoden des Ratgebens, den Mitteln, die zum Ratschlag benutzt wurden, den Kriterien der Legitimität und der Kompetenz von Ratgebern. Welche Rolle spielten dabei Nähe und Distanz zwischen Herrscher und Ratgeber? Hatten sie Einfluss auf den Erfolg der Beratung? Ratgebersituationen dienen textintern als Forum narrativer Herrschaftskritik und textextern als effektives transkulturelles Herrschaftsinstrument der Vormoderne. The pre-modern exercise of power included seeking counsel. This applies to pre-modern Europe as well as to non-European societies. The present volume focuses on this specific counsellor-ruler situation and asks about methods of giving counsel, the means used to give counsel, criteria of legitimacy and competence of counsellors, and what influence proximity and distance between ruler and counsellor played on the question of whether the counsel was successful, i.e. whether the counsel was listened to.

      Die Figur des Ratgebers in transkultureller Perspektive
    • Herkunft als Argument

      Wahrnehmung, Deutung und Funktion sozialer Mobilität in der englischen Gesellschaft des 12. Jahrhunderts

      • 477 Seiten
      • 17 Lesestunden

      In der vorliegenden Studie untersucht Dominik Büschken narrative Quellen, um mittelalterliche Wahrnehmungsmuster sozialer Mobilität, den Einfluss mittelalterlicher Interpretationen auf die Möglichkeiten des sozialen Aufstiegs und die Funktion, die soziale Mobilität für das Gesellschaftssystem übernehmen konnte, zu analysieren. Besonders die Funktion stand nicht nur im Widerspruch zu vormodernen Erklärungsmustern sozialer Realität, sondern lag auch außerhalb der Perspektive zeitgenössischer Autoren. In den Debatten über soziale Gerechtigkeit und Frömmigkeit waren soziale Herkunft und sozialer Aufstieg stets ein Argument für die gültigen sozialen Vorstellungen der Autoren und damit gegen soziale Mobilität und sozialen Aufstieg.

      Herkunft als Argument