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Albrecht Beutel

    13. Jänner 1957
    Lichtenberg und die Religion
    Wegmarken protestantischer Predigtgeschichte
    Johann Joachim Spalding
    Homiletisches Lesebuch
    Der fromme Laie Justus Möser
    Zur Freiheit befreit
    • Der fromme Laie Justus Möser

      • 236 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Der Osnabrucker Jurist, Historiker und Staatsmann Justus Moser (1720-1794) zahlte zu den interessantesten Intellektuellen im norddeutschen Raum und war in der aufklarerischen Gelehrtenrepublik vielfach vernetzt. Am offentlichen Religionsdiskurs seiner Zeit hat er sich fortwahrend mit bedeutsamen, originellen Beitragen beteiligt. In kritischer Gesamtschau lasst sich darin eine funktionale Religionstheorie von eindrucklicher Geschlossenheit entdecken. Damit wollte "der herrliche Justus Moser" (Goethe), der sich selbst als "fromme[r] Laie" auswies, nicht etwa spekulativ-abstrakte Theologendispute beeinflussen, sondern in pragmatisch-konkretem Zugriff die gesellschaftspolitische Unentbehrlichkeit der Religion und zumal des Christentums aufweisen. Innerhalb der im Zeitalter der Aufklarung vielgestaltig entfalteten Religionstheologie kommt dem Entwurf Mosers, der hier erstmals zusammenhangend erhoben und analysiert wird, eine substantielle zeit- und gegenstandserschliessende Bedeutung zu.

      Der fromme Laie Justus Möser
    • Martin Luther

      • 184 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Martin Luther: man kennt ihn. Doch man kennt ihn vor allem aus den Bildern, die sich frühere Zeiten von ihm gemacht haben und die nicht selten zu Klischees erstarrt sind. Hinter den geläufigen Luther-Bildern - dem konfessionellen und dem nationalen, dem ästhetisierenden und dem genrehaften - ihn selbst zu entdecken, ist Absicht dieses Bandes. Für machen mag dabei noch heute gelten, was Goethe 1817 in einem Brief an den Freund Knebel zur Dreihundert-Jahr-Feier des Thesenanschlages schrieb: „Denn, unter uns gesagt, ist an der ganzen Sache nichts interessant als Luthers-Charakter. alles übrige ist ein verworrener Quark“. Über die Grenzen fachwissenschaftlicher Beschränkung hinausgehend, werden hier die biographischen, religiösen und literarischen, übrigens auch die ästhetischen Aspekte in ihrem Zusammenhang dargestellt und bedacht: nämlich als Spiegelungen eines faszinierenden Menschen, dem es in ursprünglicher und darum unnachahmlicher Weise gegeben war, Leben in Werk zu verwandeln.

      Martin Luther
    • Kritische Ausgabe: 2. Abteilung: Predigten. Band 6

      Einzelne Predigten

      • 469 Seiten
      • 17 Lesestunden

      " ... 19 Predigten, die Johann Joachim Spalding (1714-1804) einst separat oder als Teil einer von anderen Herausgebern edierten Anthologie publiziert, jedoch in keine von ihm selbst besorgte Predigtsammlung eingerückt hatte. In zeitlicher Hinsicht spannt sich der Bogen von der 1757 gehaltenen Abschiedspredigt, mit der Spalding aus seiner ersten, in Lassan (Vorpommern) versehenen Pfarrstelle schied, bis zu einer 1799 publizierten Predigtsammlung, in die zugleich die erste gedruckte Kanzelrede Friedrich Schleiermachers eingegangen war."--Jacket.

      Kritische Ausgabe: 2. Abteilung: Predigten. Band 6
    • Spalding Kritische Ausgabe - 2: Neue Predigten

      Zweyter Band (1784)

      • 432 Seiten
      • 16 Lesestunden

      Im Zeitalter der Aufklarung stellte die kirchliche Predigt das zentrale Medium dar, in dem theologische Reflexion vermittelt und in religiose Lebenspraxis transformiert worden ist. Johann Joachim Spalding (1714-1804) war der wirkmachtigste lutherische Kanzelredner der als 'Neologie' bezeichneten Kulminationsphase der religiosen Aufklarung. Der zweite Band seiner "Neue[n] Predigten" (1784), den er im Alter von 70 Jahren veroffentlichte, bietet eine aus Festpredigten, ausgewahlten Kanzelreden und populartheologischen Essays harmonisch gefugte Anthologie. In der vorliegenden Kritischen Edition, die durch eingehende Erlauterungen sowie ausfuhrliche Personen-, Bibelstellen-, Orts- und Sachregister leserfreundlich erschlossen ist, lasst sich auch heute noch die gluckliche Verbindung von Frommigkeit und Modernitat nachvollziehen, die ihrem Verfasser einst weit uber Deutschland hinaus einen Namen gemacht hat.

      Spalding Kritische Ausgabe - 2: Neue Predigten
    • Johann Joachim Spalding (1714-1804) war nicht allein der bedeutendste Religionstheologe, sondern auch der wirkmachtigste Kanzelredner seiner Epoche. Der erste Band seiner "Predigten" (11765,21768,31775) dokumentiert die neologische Verbindung von Herzens- und Verstandesfrommigkeit auf exemplarische Weise und macht heute noch verstandlich, weshalb viele namhafte Zeitgenossen, darunter Goethe, Herder und Kant ("Spalding ist allen vorzuziehen"), die biblisch-reformatorische Aktualitat und sprachliche Klarheit des Predigers Spalding so ausserordentlich schatzten. Die vorliegende kritische Edition lasst die unterschiedliche Textgestalt der drei autorisierten Auflagen muhelos nachvollziehen und stellt mit ihren historischen Erlauterungen sowie mit ausfuhrlichen Bibelstellen-, Namens-, Orts- und Sachregistern wertvolle Erschliessungshilfen bereit. Der einleitende Essay des Bandherausgebers unterzieht die lebenslange Predigtarbeit des Aufklarungstheologen einer konzentrierten, kritischen Wurdigung.

      Spalding Kritische Ausgabe - II/1: Predigten