München 1900 wird zum Laboratorium der Moderne, als eine Gruppe mutiger Künstler und Denker wie Franziska zu Reventlow, Frank Wedekind, Hedwig Pringsheim, Thomas Mann, Lou Andreas Salomé, Rainer Maria Rilke, Marianne von Werefkin und Wassily Kandinsky in die damals modernste deutsche Stadt aufbricht, um ein freieres, emanzipiertes Leben zu führen. Ihre inspirierenden Schicksale verdeutlichen, dass in dieser Zeit viele Entwicklungen ihren Anfang nahmen, die bis heute nachwirken. Zwischen 1886 und 1914 erlebt München einen kulturellen Aufbruch, der Psychotherapie, Jugendstil, Secession, Satirezeitschriften, Frauenemanzipation und fluide Geschlechter umfasst. Hier wird Jugend als Lebensgefühl erkannt, und ein Hypnosearzt entwickelt die Verhaltenstherapie. Um die Kunst vor Bevormundung zu schützen, entsteht die erste Secession, gefolgt vom Blauen Reiter und der abstrakten Kunst. Neue Zeitschriften und Kabaretts machen München zur Satirehauptstadt des Reiches. Franziska zu Reventlow zeigt, dass freie Liebe nicht länger Männersache ist, während der moderne Tanz die traditionellen Geschlechterrollen und Identitäten auflöst. Dieses Panorama des Aufbruchs und der Veränderung wird von talentierten Frauen und Männern geprägt, die diese Transformation herbeigesehnt und erkämpft haben.
Stefan Bollmann Bücher







Stefan Bollmann präsentiert in dieser Biographie ein überraschend neues Bild von Johann Wolfgang von Goethe als Naturforscher und Naturschriftsteller. Diese einfühlsame und kunstvoll erzählte Darstellung beleuchtet Goethes lebenslange Erfahrung mit der Natur und deren Relevanz für unsere Zeit. Goethe (1749-1832) war nicht nur ein bedeutender Dichter, sondern auch ein intensiver Naturbeobachter, dessen literarisches Werk von einer tiefen Auseinandersetzung mit der Natur geprägt ist. Bollmann erschließt Goethes lange Zeit vernachlässigtes Naturverständnis und führt uns durch seine Landschaften, Texte und Gedanken, von Italien über die Schweiz bis zu seinen Forschungen in Thüringen und im Harz. Dabei nehmen wir an seinen geologischen, anatomischen, botanischen und optischen Untersuchungen teil und erleben seine Freundschaft mit Alexander von Humboldt. Diese Reise ermöglicht es uns, unsere eigene Sehnsucht nach der Natur neu zu verstehen. Goethes Erkenntnisse können uns lehren, unsere Beziehung zur Natur neu zu definieren. Die Biographie ist nicht nur eine umfassende Geschichte der Naturwahrnehmung, sondern auch ein aktuelles Werk, das zeigt, wie Goethes sinnlich anschauliche Erfahrung der Natur auch heute noch unsere Humanität und Lebendigkeit fördern kann.
Von Aussteigern, Veganern und Lebenskünstlern Das 20. Jahrhundert ist noch kein Jahr alt, da macht sich eine Gruppe junger Aussteiger nach Ascona an den Lago Maggiore auf und gründet eine Kommune auf dem Monte Verità – dem Berg der Wahrheit. Sie träumen den Traum vom wahren Leben, ernähren sich vegan, tanzen, propagieren die freie Liebe und verehren das Licht des Südens. Schon bald verbreitet sich ihr Ruf in der ganzen Welt und immer mehr Literaten, Künstler, arme und reiche Bohemiens folgen ihnen ins Tessin: Erich Mühsam, Hermann Hesse, Käthe Kruse, Marianne von Werefkin und viele andere.Das mitreißende Panorama der ersten modernen Gegenkultur – faszinierend und unterhaltsam. Ausstattung: mit Abb.
Kursbuch Internet
- 479 Seiten
- 17 Lesestunden
Netzanschluss ; Netz und Gesetz ; Netz-Wirtschaft ; Netzwesen ; die vernetzte Frau ; Netz-Werk ; Netz-Ästhetik
In "Frauen, die lesen, sind gefährlich" untersucht Stefan Bollmann die Lesegeschichte von Frauen und deren Einfluss auf Wissen und Selbstbewusstsein. Das Buch, neu im gebundenen Liebhaberinnenformat, präsentiert lesende Frauen in Kunstwerken vom Mittelalter bis zur Gegenwart, mit Fokus auf dem 19. und 20. Jahrhundert.
Es ist noch nicht lange her, da erzählte man sich in Briefen von Liebe und Leid, von weiten Reisen und Abenteuern, schrieb sich die Sorgen von der Seele, erteilte freundschaftliche Ratschläge und erzieherische Empfehlungen. Auf der anderen Seite wurden diese Briefe mit verzehrender Sehnsucht, großer Neugier, heimlicher oder offen bekundeter Freude erwartet. Die Gründe, warum Frauen zur Feder griffen, waren unterschiedlich, doch war die Leidenschaft, mit der sie es taten, die gleiche. Stefan Bollmann stellt in diesem Band Briefeschreiberinnen aus fünf Jahrhunderten vor, wie Katharina die Große, Emily Dickinson, Vita Sackville-West oder George Sand, und erzählt anhand ihrer Briefe und deren Eigenheiten ein Stück weiblicher Kulturgeschichte.
Vordenkerinnen und Rebellinen, Frauenrechtlerinnen und Forscherinnen, Philosophinnen und Publizistinnen – Frauen, die sich das Denken nie verbieten ließen, Systeme kritisierten, in männliche Wissensdomänen vordrangen und bestehende Denkmodelle hinterfragten. Vieles hat sich durch ihren Mut und Einsatz verändert, und doch sind Frauen, die ihre Meinung frei äußern, auch heute noch ebenso gefährlich wie gefährdet – und dabei grandios unterschätzt. Stefan Bollmann stellt in diesem Buch zahlreiche inspirierende Frauenbiografien vor – weibliche Lebensentwürfe, die von dem Wunsch geprägt waren, die Welt zu verändern und die Widerstände, auf die sie dabei stoßen, zu überwinden.
Als Frau zu schreiben bedeutete über Jahrhunderte, das Leben einer Außenseiterin zu führen. Wenn Frauen anders schrieben als Männer, dann weil sie anders lebten und sich unter schweren Bedingungen die Zeit zum Schreiben erkämpfen mussten. Ein freies, unbeengtes und authentisches Leben war das Ziel vieler Schriftstellerinnen. Doch diese Unangepasstheit war gefährlich, und sie ist bis heute mitunter riskant. Stefan Bollmann, der den Bestseller 'Frauen, die lesen, sind gefährlich' geschrieben hat, widmet sich in seinem neuen Buch der weiblichen Schreiblust. Er stellt herausragende und charakterstarke Autorinnen vom Mittelalter bis heute vor, von Hildegard von Bingen über Jane Austen, Johanna Spyri, Colette, Virginia Woolf bis zu Doris Lessing und Arundhati Roy. Sie alle eint die Hartnäckigkeit und der unerschütterliche Glaube an die existentielle Bedeutung des Schreibens in ihrem Leben. Mit einem Vorwort der leidenschaftlichen Schriftstellerin Elke Heidenreich.
Üppig bebilderter Kunstband über lesende Frauen mit klugen, inspirierenden, nuancenreich kommentierenden Texten.
Kultfrauen
- 182 Seiten
- 7 Lesestunden
Vierzehn Begegnungen. Greta Garbo, Romy Schneider, Virginia Woolf, Sylvia Plath, Frida Kahlo u. a.
Elf berühmte literarische Stimmen zeichnen elf eigenwillige Lebensbilder, von Colette, Sophie Scholl, Margaret Thatcher und anderen. Lassen Sie sich entführen in die Köpfe dieser Frauen, von denen sich keine auch nur einen Tag gelangweilt haben dürfte. Bewundert oder umstritten – eines haben diese Frauen gemeinsam: den Mut, ein Leben gemäß ihren eigenen Idealen zu wagen. Individuell und außerordentlich – "Starke Frauen" ist ein herausragendes Buch über herausragende Gestalten der letzten Jahrhunderte.
Lösen Bücher Revolutionen aus? Es beginnt vor 300 Jahren. Die Lesewut erfasst die Frauen. Die Männer witzeln, dann wittern sie Unheil. Lösen Bücher Revolutionen aus? Jane Austen erklärt die Romanleserin für unabhängig, Madame Bovary verschlingt Trivialliteratur und begeht Ehebruch. Virginia Woolf druckt ihre Bücher selbst, Marilyn Monroe liest Joyce und lässt sich dabei fotografieren. Und heute stürmt die Leserin die Machtzentralen der Literatur: Fanfiction geht um die Welt. Temperamentvoll und mit einem Sinn für ungewöhnliche Liebes- und Lebensgeschichten erzählt Stefan Bollmann die Geschichte des weiblichen Lesens
Warum Lesen glücklich macht
- 142 Seiten
- 5 Lesestunden
»Lesen macht glücklich, weil es uns sagt, wer wir sind.« Darüber hinaus macht es uns klug und selbstbewusst, entführt uns in andere Welten und beflügelt unsere Fantasie. In dem wunderbar bebilderten, unterhaltsamen und tiefsinnigen Band geht Stefan Bollmann dem Lesen, seiner Geschichte und seiner Bedeutung nach – und führt uns vor Augen, wie sehr das Lesen für unser Lebensglück entscheidend ist. »Warum Lesen glücklich macht« ist ein optimistisches und intelligentes Buch für alle Leserinnen und Leser!
In »Sagt nie, das ist normal« präsentiert Bestsellerautor Stefan Bollmann 30 inspirierende Frauen, die mutig bestehende Normen herausforderten und die Gesellschaft, Politik und Wissenschaft prägten. Ihre Geschichten zeugen von der Kraft des Denkens und Handelns von Frauen für zukünftige Generationen.
Die Welt von Goethe
Ein 1000-Teile-Puzzle
„Ergründe, ergrabe, ergreife das Glück“ - Goethe für fast alle Lebenslagen Seit Loriot wissen wir, dass ein Leben ohne Mops sinnlos ist. Aber ohne Goethe? Das kommt ganz auf unser Bild von Goethe an, so der Tenor dieser so charmanten wie leichtfüßigen Besichtigung von Goethes Leben. Stefan Bollmann zeigt uns Deutschlands größten Dichter, wie wir ihn noch nicht kannten: mehr Zeitgenosse als Klassiker, nicht Meister, sondern Befreier. Sein Buch ist eine spielerische und äußerst lebenspraktische Initiation in die Gedankenwelt Goethes und viele seiner Werke – und eine Ermutigung dazu, dem Pfad der eigenen Kreativität zu folgen.
Ob es nun an der besseren, sprich: gesünderen Ernährung liegt oder am unaufhaltsamen Fortschritt der Medizin - Tatsache ist, dass auf uns mit einiger Wahrscheinlichkeit ein langes Leben von 80, 90, vielleicht gar bald 100 Jahren wartet. Natürlich gehen mit diesem vielbeschworenen „demographischen Wandel“ nicht nur gesellschaftliche, sondern auch individuelle biographische Umwälzungen einher. Umso irritierender findet es Stefan Bollmann, wie schlecht wir offenbar auf diese Veränderungen vorbereitet sind. Im Grunde, so seine These, orientieren wir unsere Lebensläufe in der Regel nämlich noch immer nach überholten Vorbildern, die von einem wesentlich kürzeren Leben ausgingen. Warum und wie hat sich diese Revolution der Langlebigkeit vollzogen? Welche Konsequenzen und Perspektiven ergeben sich daraus für unsere Lebensgestaltung? Wie wollen wir etwa damit umgehen, dass wir zunehmend mehrere Leben in einem führen? Was bedeutet der Zuwachs an Lebenszeit für unsere Einstellung zur Arbeit, für unsere Sicht auf Partnerschaft, Familie und das Verhältnis der Generationen untereinander? Und welche Eigenschaften benötigen wir, damit aus einem langen auch ein gutes Leben wird? Das eigene Leben auf eine Weise zu gestalten, die einem selbst gemäß ist, wird laut Bollmann zur großen Herausforderung. Was wir dazu brauchen, ist - eine Kunst des langen Lebens.
Kursbuch Management
- 415 Seiten
- 15 Lesestunden
Kursbuch neue Medien
- 365 Seiten
- 13 Lesestunden
Kursbuch Stadt: Stadtleben und Stadtkultur an der Jahrtausendwende
- 351 Seiten
- 13 Lesestunden
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie dieses Buch oder besuchen Sie Ihre Lieblingsbuchhandlung Was tun bei unerwiderter Liebe, einer Lebenskrise oder dem Gefühl, dass alles aus den Fugen gerät? Greifen Sie zu einem Buch! Stefan Bollmanns literarische Hausapotheke stellt für die kleinen und großen Leiden des Lebens hochwirksame Texte zur Verfügung. Mal augenzwinkernd, mal tiefgründig wirkt dieses literarische Kompendium wie feine Tropfen auf innere Wunden und ist ein wichtiger Anker in stürmischen Zeiten. Das Leben kommt immer anders, als man denkt. Schnell wird guter Rat teuer – mit Geschichten, die trösten, aufrütteln, klären oder einfach nur begleiten, bietet dieses Werk Abhilfe. Vorgestellt wie Medikamente mit Anwendungsgebiet, Wirkung, Dosierung und möglichen Nebenwirkungen, erfahren wir von wirksamen literarischen Tränken gegen Liebesverrat wie Siri Hustvedts »Der Sommer ohne Männer«, von wohltuenden Salben gegen Trauer wie Daniel Pedersens »Offenes Wasser« und heilsamen Lektionen zur Entschleunigung wie Thomas Manns »Der Zauberberg«. Mit feinem Gespür für ihre therapeutische Wirkung zusammengestellt, stiften diese wortgewandten Mittelchen nicht nur einen neuen Literaturkanon, sondern sind auch wertvolle Wegbegleiter durch alle Lebenslagen. Greifen Sie von nun an zu heilender Lektüre statt Tabletten!
Kursbuch Neue Medien
Trends in Wirtschaft und Politik, Wissenschaft und Kultur
- 379 Seiten
- 14 Lesestunden














