Adolf Loos Reihenfolge der Bücher
Adolf Loos war ein österreichischer Architekt, der die europäische moderne Architektur maßgeblich prägte. In seinen Schriften, insbesondere in der Abhandlung "Ornament und Verbrechen", lehnte er die ästhetischen Prinzipien der Wiener Secession ab und trug zur theoretischen Fundierung des Modernismus bei. Loos' Essays, oft in provokativem Stil verfasst, untersuchten den Zusammenhang zwischen kulturellem Fortschritt und dem Verzicht auf Ornamente, wobei er argumentierte, dass Verzierungen die Obsoleszenz von Objekten unnötig beschleunigen. Sein architektonischer Stil beeinflusste die minimalistische Ausrichtung der modernen Architektur, obwohl einige seiner eigenen Innenräume überraschenderweise reich verzierte Elemente aufwiesen, die jedoch "organisch" integriert waren und nicht überflüssig wirkten.







- 2018
- 2016
Das Andere
- 80 Seiten
- 3 Lesestunden
Im Jahr 1903 gab Adolf Loos, einer der schärfsten und einflussreichsten Architekten und Kritiker des 20. Jahrhunderts, die bemerkenswerte Zeitschrift «Das Andere – Ein Blatt zur Einführung abendländischer Kunst in Österreich» heraus. Er verfasste sie komplett selbst, sogar das Grafikdesign und die Werbung stammen aus seiner Hand. Kein Thema war tabu – von Mode bis Masturbation. «Das Andere» war eine Art Handbuch zum modernen Leben. Es erschienen nur zwei Ausgaben; die Zeitschrift wurde nie ins Englische übersetzt, obwohl sie uns direkt zum Kern von Loos’ polemischer Haltung bringt. Sie ist mit ihren radikalen und manchmal schockierenden Aussagen eines der bedeutendsten Dokumente der Moderne. Die Publikation entstand aus Loos’ Abneigung der oberflächlichen Ästhetisierung des Lebens heraus, wie er sie zu jener Zeit in Österreich insbesondere von der «Wiener Secession» sowie später von der «Wiener Werkstätte» und dem «Werkbund» verkörpert sah. Als Gegengewicht zeigte er in «Das Andere» seine Begeisterung für die Kleidung und Kultur aus England und Amerika. Er untersuchte jedes Element zeitgenössischen Lebens mit scharfem Geist. Dieses Faksimile erlaubt Lesern aus der heutigen Zeit, Loos’ kleine Zeitschrift neu zu entdecken. Beatriz Colomina ergänzt es um eine ausführliche kritische Einführung.
- 2015
Navzdory
- 200 Seiten
- 7 Lesestunden
Kniha uvádí Loosovy články a referáty otištěné ve vídeňských listech v letech 1900-1930 a byla do ní zařazena i známá studie Ornament je zločin. Soubor Loosových statí z období 1900-1930 obsahuje komentáře a hodnocení nejrůznějších témat týkajících se "životního stylu“ a architektury tehdejší doby. Adolf Loos je prorok. V době, jež holdovala tomu nejjalovějšímu elekticismu, hlásal vývoj, který se dnes realizuje. Jeho duch, exaktní, zářivý... jeho "common sense" se neúprosně staví proti nesprávným dekorativním tendencím let před první světovou válkou. WALTER GROPIUS On sám vytvořil v rozporu se svou dobou a ještě i s duchem dnešní věcnosti ne proto, aby dělal něco nového, spolu se svými žáky, maje před sebou materiál a nástroje a před očima plán, prostory plné kouzla lidskosti, v nichž lidé bloudící bezútěšně světem vyciťovali jako Boží zázrak Mozartovy harmonie, ale (a opět se o ně jako první zasazoval Loos) i ty Schönbergovy. OSKAR KOKOSCHKA
- 2014
Adolf Loos (1870-1933) ne fut pas seulement l'architecte revolutionnaire que l'on sait. Il fut aussi un brillant chroniqueur qui entendait reveiller l'Autriche du xxe siecle en lui inculquant les principes de la modernite. On trouvera rassembles dans ce volume l'ensemble des textes qu'il a ecrits sur le theme du vetement et de la mode. Les chapeaux, les chaussures, les sous-vetements, la terrible apparition de la femme-enfant, rien n'echappe a cet analyste aussi fin que spirituel. Selon quels criteres choisir son manteau de fourrure ? Comment avoir l'air d'un gentleman quand on fait du velo ? Les femmes doivent-elles porter les cheveux courts ? Une lecon de style. Inedit Traduit de l'allemand (Autriche) par Anatole Tomczak
- 2013
Creating your home with style : taste is timeless
- 125 Seiten
- 5 Lesestunden
Der Achitekt und Journalist Adolf Loos hatte zu allem eine Meinung und wusste auf jede Frage eine Antwort – vor allem, wenn es ums Bauen, Wohnen und den guten Geschmack ging. Loos, der zahlreiche Wohnungen plante und einrichtete, setzte stets auf klassische und praktische Möbel und verpönte ständig wechselnde Modetrends und die Vergeudung edlen Materials. Er forderte Stilmix statt Garniturdenken und Geschmacksfreiheit statt Einheitsbrei. Genauso wie guter Geschmack zeitlos ist, sind Loos’ amüsante Texte zum Thema zeitgemäß wie eh und je.
- 2011
Die Themen Essen und Benehmen (nicht nur bei Tisch) beschäftigten den Architekten Adolf Loos als Kulturphilosophen in Form von Vorträgen und Essays sein ganzes Leben lang. Wesentliche sehr persönliche Auslöser für seine diesbezüglichen Auseinandersetzungen waren seine Essgewohnheiten und seine Hassliebe zu Wien und den Wienern. Sein Kampf gegen die Vorliebe der Wiener für Marillenknödel und Einbrenn ist legendär. Besonders hoch schätzte Loos hingegen die englischen und französischen Esssitten. Ein einleitender Aufsatz von Loos-Kenner Markus Kristan über den weltberühmten Architekten und seine Ansichten übers Essen komplettieren dieses Buch, das zahlreiche Original-Texte des Architekten zum Thema versammelt.
- 2011
Ein Kampf gegen Vergeudung edlen Materials, leere Ornamente und unnötigen Aufputz war kompromisslos, von seinen Anhängern wird er als der Architekt des modernen Geistes gefeiert. Nur wenigen sind seine amüsanten philosophisch-literarischen Texte über modische Erscheinungen und das Prinzip der Bekleidung bekannt. Inzwischen genießt Adolf Loos als Apostel der zeitgenössischen Bau- und Lebensweise Kultstatus. Sein schriftstellerisches Werk hat bis zum heutigen Tag Gültigkeit und wirkt in viele moderne Lebensbereiche hinein. Erstmals wird nun der „Loos'sche Dresscode" in englischer Übersetzung (mit einer kulturgeschichtlichen Einführung in die Zeit von Adolf Loos) präsentiert. Denn so viel guter Geschmack muss verbreitet werden.
- 2010
Gesammelte Schriften
- 780 Seiten
- 28 Lesestunden
Schon zu Lebzeiten von Adolf Loos bestand der Plan einer Gesamtausgabe seiner Schriften. Im Laufe von Jahrzehnten in diversen Zeitschriften und Tageszeitungen erschienen, als Vorträge gehalten und erst nachträglich publiziert oder von Zuhörern und seinen Schülern mitgeschrieben, waren diese einzigartigen Dokumente lange Zeit kaum zugänglich. Selbst Loos bekanntestes Pamphlet Ornament und Verbrechen gelangte zunächst als Vortrag an die Öffentlichkeit. Damals wie heute ungebrochen ist die polarisierende Wirkung von Loos radikalen Postulaten.
- 2009
Hat der Architekt alle Freiheiten des Künstlers? Wie modern muss ein Haus sein? Und warum ist Stuck aus Beton ein Verbrechen? Scharfzüngig geht der berühmte und für seine Polemiken berüchtigte Architekt Adolf Loos mit seinen Zeitgenossen ins Gericht. In seinen Essays geht er weit über Architekturthemen hinaus, immer stellt sich auch die Frage: Wie lebt man zeitgemäß? Loos liefert pointierte Antworten - amüsant, provokant, treffsicher!



