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Gilles Deleuze

    18. Jänner 1925 – 4. November 1995

    Gilles Deleuze ist eine Schlüsselfigur der postmodernen französischen Philosophie, der sich selbst als Empiriker und Vitalist verstand. Sein Werk, das auf Konzepten wie Multiplizität, Konstruktivismus, Differenz und Begehren basiert, weicht erheblich von den Hauptströmungen des kontinentalen Denkens des 20. Jahrhunderts ab. In seiner Metaphysik bevorzugte er das spinozistische Konzept einer Ebene der Immanenz, in der alles ein Modus einer einzigen Substanz ist und sich auf derselben Existenzebene befindet. Er argumentierte, dass es kein Gut und Böse gibt, sondern nur Beziehungen, die für die einzelnen Individuen vorteilhaft oder schädlich sind. Diese Ethik beeinflusste seinen Ansatz in Gesellschaft und Politik, insbesondere angesichts seines starken Engagements in Kämpfen für Rechte und Freiheiten. Deleuze pflegte oft philosophische 'Begegnungen' mit anderen Denkern und Künstlern, wobei er die Philosophie nicht als Kommentar, sondern als kreativen Akt zur Erzeugung neuer Konzepte betrachtete und eine Realität betonte, die durch ständiges Werden und nicht durch Sein gekennzeichnet ist.

    Gilles Deleuze
    Tausend Plateaus. Kapitalismus und Schizophrenie
    Logik des Sinns
    Schizophrenie und Gesellschaft
    Die Falte
    Dialoge
    Proust und die Zeichen
    • Proust und die Zeichen

      • 172 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Natürlich ein Buch über Proust’s Suche nach der verlorenen Zeit. Aber auch ein Buch über die Zeichen, die verschiedene Welten schaffen: die leeren gesellschaftlichen Zeichen, die trügerischen Zeichen der Liebe, die materiellen sinnlichen Zeichen und die essentiellen Zeichen der Kunst, die alle anderen umwandeln. Eines der schönsten Bücher von Gilles Deleuze.

      Proust und die Zeichen
      4,8
    • Gilles Deleuze wurde am 18. Januar 1925 in Paris geboren und starb am 4. November 1995 in derselben Stadt. Er verbrachte die meiste Zeit seines Lebens in Paris, wo er während des Zweiten Weltkriegs das Lycée Carnot und ein Jahr die Eliteschule Henri IV. besuchte. Von 1944 bis 1948 studierte er Philosophie an der Sorbonne. In den 1950er Jahren unterrichtete Deleuze an verschiedenen Gymnasien, bevor er 1957 eine Stelle an der Sorbonne antrat, wo er bereits sein erstes Buch über David Hume veröffentlicht hatte. Seine Arbeit konzentrierte sich auf die Kritik des Rationalismus und der Wesenslehre. Zwischen 1960 und 1964 war er am Centre national de la recherche scientifique tätig, wo er sich mit Nietzsche und Henri Bergson auseinandersetzte und "Nietzsche und die Philosophie" veröffentlichte. Eine enge Freundschaft verband ihn mit Michel Foucault, mit dem er die kritische Gesamtausgabe von Friedrich Nietzsche herausgab. Von 1964 bis 1969 war er Professor an der Universität von Lyon und reichte während der Ereignisse von Mai 1968 seine Dissertation "Differenz und Wiederholung" sowie seine Zweitthese "Spinoza und das Problem des Ausdrucks in der Philosophie" ein. Diese Arbeiten wurden später als bedeutende Versuche angesehen, die Studentenrevolte philosophisch zu erfassen. Von 1969 bis 1987 lehrte er an der Reformuniversität Paris VIII. Aufgrund einer langjährigen Atemwegserkrankung beging Deleuze 1995 Selbstmord. Bernd Schwibs, gebo

      Dialoge
      4,7
    • Die Falte

      Leibniz und der Barock

      • 233 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Die Falte ist für Deleuze der Beitrag des Barock zur Kunst, besonders aber der Beitrag des Leibnizianismus zur Philosophie. Bei Leibniz entdeckt er die Wendungen vom »Falten«, vom »Ein- und Auswickeln« und rekonstruiert daraus eine barocke Metaphysik. Deleuze macht diese Metaphysik für die Beschreibung der Gegenwart fruchtbar, denn Leibniz' Philosophie führt statt zur Restriktion zur Multiplikation der Prinzipien - damit wird sie zur Alternative einer systematischen Rationalität.

      Die Falte
      4,4
    • Es ist vielmehr die intellektuelle Erfahrung einer verstörenden und beunruhigenden Präsenz, die den eigenen Blick auf die Gegenwart durchkreuzt. Diese Leseerfahrung wird jeder machen, der in diesen Band mit Aufsätzen, Interviews und kleineren Beiträgen von Gilles Deleuze eintaucht. So zeigt sich etwa die Nähe seiner kritischen Stimme zu aktuellen politischen Debatten, wie sie von Slavoj Žižek oder Noam Chomsky bis hin zu Michael Hardt und Toni Negri geführt werden. Auch seine Überlegungen zur Philosophie des zwanzigsten Jahrhunderts, zum zeitgenössischen Kino und zur Filmtheorie, zur Psychoanalyse oder zur Literatur haben ihr Korrelat in der Gegenwart. Krieg, Pazifismus, Toleranz, Revolution, Drogen, Befreiung und Kritik - das sind Deleuze' Stichworte zur Erkundung des Heute, die nichts von ihrer Sprengkraft verloren haben.

      Schizophrenie und Gesellschaft
      4,4
    • Logik des Sinns

      • 396 Seiten
      • 14 Lesestunden

      „Dies ist keine herkömmliche logische Abhandlung; und doch zielt diese Studie auf nichts Geringeres als eine Theorie des Sinns. Diese Theorie wird entfaltet anhand einer Reihe von Paradoxa, denn der Sinn an sich existiert nicht, Sinn bedarf notwendig des Bezugs auf den Nicht-Sinn und Unsinn. Diese spezifische Theorie des Sinns hat ihre Vordenker und Vorläufer. Unter ihnen nehmen Lewis Carroll und die Stoiker einen privilegierten Platz ein: Carroll, weil er als erster eine Bilanz der Paradoxa des Sinns erstellt, sie gleichsam inszeniert hat; die Stoiker, weil sie im Bruch mit den Vorsokratikern, mit dem sokratischen Denken und dem Platonismus ein neues Bild des Philosophen inauguriert haben, das in enger Verbindung zur paradoxalen Bildung der Theorie des Sinns steht“

      Logik des Sinns
      4,3
    • „Wer einfache Antworten sucht, wird sich auf den Hochebenen und in den schwarzen Löchern dieses Buches verirren, je komplexer aber die Gegenwart wird, desto überlegener könnte sich das multiple Denken dieser beiden wilden Philosophen noch erweisen.“ (Mathias Bröckers, Deutschlandfunk)

      Tausend Plateaus. Kapitalismus und Schizophrenie
      4,3
    • Kino 1

      • 332 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Diese Abhandlung ist keine Geschichte des Films, sie ist eine Taxonomie, ein Klassifizierungsversuch der Bilder und Zeichen, die für den Film von Bedeutung sind. Im vorliegenden Band geht es um die Bestimmung der Elemente einer solchen Klassifizierung. Deleuze bezieht sich dabei einerseits auf Charles S. Peirce, der die vollständigste und vielgestaltigste Klassifikation der Bilder und Zeichen erstellt hat. Der andere theoretische Bezugspunkt ist die Philosophie Henri Bergsons, ihre Reflexion über das Verhältnis von Zeit und Bewegung. Das Kino ist eine neue Praxis der Bilder und Zeichen, und es ist Sache der Philosophie, zu dieser Praxis die Theorie zu liefern.

      Kino 1
      4,3
    • Kleine Schriften

      • 128 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Die Verbindung zur Arbeit von Musikern, Malern und Gelehrten ist heute entscheidend. Philosophie sollte aus verschiedenen Richtungen kommen und neue Perspektiven sowie Anwendungsmöglichkeiten schaffen, anstatt sich auf alte Schulen oder Neo-Marketing zu beschränken.

      Kleine Schriften
      4,4
    • Kritik und Klinik

      • 203 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Literatur ist für Gilles Deleuze ein beständiges und nicht abschließbares Werden, ein Prozess, der sich fundamental von allen Formen der Nachahmung einer gegebenen Wirklichkeit unterscheidet. Folgerichtig stellt er in diesen Texten u. a. zu Lewis Caroll, Beckett, Sacher-Masoch, Whitman, Melville, aber auch Philosophen wie Kant, Heidegger, Nietzsche und Spinoza keine »Literaturtheorie« oder »seine« Literaturtheorie dar. Scheinbar naiv und realistisch wird Literatur hier als etwas für das wirkliche Leben eminent Wichtiges begriffen, das unmittelbar Gesundheit und Krankheit des Lesers wie des Schriftstellers betrifft und das in innigem Zusammenhang mit dem Philosophieren steht.

      Kritik und Klinik
      4,3
    • Rhizom

      • 63 Seiten
      • 3 Lesestunden

      „Ihr habt die Wahl zwischen einem letzten Abschied von der Psychoanalyse, einem rosa Panther, der Geschichte Amerikas, einigen Ameisen, einem Modell, das sowohl dem Strukturalismus wie der generativen Grammatik entwischt, einer Guerillatheorie, einer Orchidee usw.“ (Roger Pol Droit, Le Monde)

      Rhizom
      4,3
    • Die einsame Insel

      Texte und Gespräche 1953–1974

      Gilles Deleuze (1925–1995) zählt zu den bedeutenden französischen Philosophen. Neben seinen Monographien über Denker wie Hume, Leibniz und Kant sowie seinen Beiträgen zur Logik des Sinns und zur Differenz und Wiederholung hat er stets die kleine Form gesucht, in der er prägnant über seine philosophischen Projekte und deren Implikationen spricht. Der erste Band der Sammlung seiner „Kleinen Schriften“ vereint zahlreiche Texte, die bislang verstreut veröffentlicht wurden und hier größtenteils erstmals auf Deutsch erscheinen. Diese reichen von frühen Auseinandersetzungen mit Rousseau, Kant und Bergson bis hin zu Essays über Schriftsteller wie Jarry, Roussel und Cixous, dem Kriminalroman der série noire, Malerei und Debatten über Psychiatrie und Politik, die durch sein gemeinsames Werk mit Félix Guattari, Anti-Ödipus, angestoßen wurden – und nicht zuletzt über Nietzsche. In diesen kleinen Texten zeigt sich ein anderer Deleuze: ein witziger, pointierter Autor, der über einsame Inseln, nomadisches Denken und Psychoanalyse reflektiert. Seine Texte sind geprägt von einem „philosophischen Humor“, der auch den akademischen Kollegen von heute gut anstünde, wie die Frankfurter Rundschau zur französischen Ausgabe bemerkte.

      Die einsame Insel
      4,3
    • Nietzsche und die Philosophie

      • 250 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Nietzsche nimmt, darin vergleichbar mit de Sade, eine zentrale Position im Denken zahlreicher neuerer französischer Theoretiker ein, unter ihnen Georges Bataille, Pierre Klossowski, Michel Foucault, Maurice Blanchot und Jacques Derrida. Was diese Autoren ebenso wie auch Gilles Deleuze an Nietzsche fasziniert, ist die bis zur Selbstvernichtung des eigenen Intellekts reichende Radikalität, mit der Nietzsche überlieferte philosophische Positionen in Frage stellt und die Begriff von Wahrheit, Subjekt und Identität destruiert. Deleuze geht es um Nietzsches Kritik an einer mit Fortschrittskategorien operierenden Geschichtsphilosophie im Sinne Hegels ebenso wie um die von ihm praktizierte - und gelebte - Missachtung der Grenze zwischen Wahnsinn und Vernunft.

      Nietzsche und die Philosophie
      4,3
    • Francis Bacon: Logik der Sensation

      2. Auflage

      • 150 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Gilles Deleuze provoziert in dem hier wieder vorgelegten Essay eine Begegnung, in der sich die Arbeit des Begriffs und die Malerei Francis Bacons wechselseitig ergänzen und illustrieren und ihren Koinzidenzpunkt – den Augenblick des Schöpferischen – hervortreiben. Deleuze vermeidet eine philosophische Entmündigung der Kunst ebenso wie einen bloßen Nachvollzug von Bildgehalten oder eine ideengeschichtliche Interpretation. Er formuliert vielmehr eine Hommage an das Werk Bacons und liefert darüber hinaus das seltene Manifest einer glücklichen Konstellation zwischen Philosophie und Malerei. In enger Korrespondenz zu den Bildern dieses Malers führt Deleuze philosophisches Argument und ästhetisches Experiment zusammen und bietet eine umfassende Darstellung dieser künstlerischen Arbeit und zugleich eine Einführung in wesentliche Themen der Deleuze‘schen Philosophie.

      Francis Bacon: Logik der Sensation
      4,2
    • Kino 2

      • 453 Seiten
      • 16 Lesestunden

      "Im ersten Band seiner Untersuchung hatte Deleuze das Bewegungs-Bild betrachtet, das nur ein indirektes Bild der Zeit gibt: die Zeit entsteht durch Sukzession, durch das Vorher und Nachher der Bewegungen, zusammengehalten durch ein sensomotorisches Band, ablesbar an der Technik der Montage. Das Zeit-Bild hebt das Bewegungs-Bild nicht auf, es befreit nur die Zeit aus ihrer Abhängigkeit von der Bewegung. Die Zeit ist nicht mehr das bloße Derivat der Bewegung, sie wird vielmehr unmittelbar dargestellt. Die Akteure agieren nicht mehr, die Handlung bleibt in der Schwebe, und in das Intervall bricht die Zeit ein; die Personen bewegen sich scheinbar ziellos durch rätselhafte Räume, sehen und hören, erinnern sich oder unterliegen Erinnerungstäuschungen."

      Kino 2
      4,2
    • »Wer in Bergsons Begrifflichkeit und Problematik klar sehen möchte, wer um das Verständnis so zentraler Ideen wie Vielheit, Dauer oder Gedächtnis bemüht ist und wissen möchte, warum und wie die ›reine Erinnerung‹ bei Bergson keine psychologische, sondern eine ontologische Dimension hat, wer dahinterkommen möchte, wie Bergson dazu kommt, bei so viel Aufmerksamkeit für die Vielheit die Einheitlichkeit der Zeit zu behaupten, ist mit dieser Einführung gut bedient. Deleuze beseitigt nicht nur Missverständnisse, er tut es wie immer mit einer ausgesprochenen Eleganz. So wie viele deutsche Leser dank Deleuzes Nietzsche-Buch erst begonnen haben, Nietzsche wirklich zu lesen, regt dieses Buch dazu an, Bergson überhaupt zu lesen.« lendemains

      Henri Bergson zur Einführung
      4,2
    • Gilles Deleuze: Short Cuts 4. „Philosophie ist eine schöpferische Kunst, nicht weniger als Malerei oder Musik. Sie erschafft Begriffe. Begriffe sind keine Allgemeinheiten, nicht einmal Wahrheiten. Sie haben mit dem Singulären zu tun, mit dem Neuen, mit dem, was einen trifft.“ Aus dem Inhalt: Die Welt als Patchwork, Rhizom, Brief an Kuniichi Uno, Nomaden-Denken, Brief an Michel Cressole, Philosophie und Minderheit, Spinoza und wir, Über die neuen Philosophen und ein allgemeineres Problem, Die Bedingungen der Frage: Was ist Philosophie?

      Short cuts
      3,0
    • „Deleuze ist der Anwalt Bartlebys, weil er sich bereits im ersten Satz seines Plädoyers von den Gedankenlosigkeiten distanziert, Bartleby als eine ‚Metapher des Schriftstellers’ oder als ‚Symbol von irgend etwas’ zu vereinnahmen. Es ist die Bilanz einer unangestrengt literaturimmanenten, gleichsam handwerklich belesenen Beweisführung …“(Hermann Wallmann, SZ)

      Bartleby oder die Formel
      3,0
    • Deleuze und Guattari begreifen den Ödipus-Komplex als ein kulturspezifisches, nämlich abendländisch-bürgerliches Phänomen. Ausgangspunkt ihrer Arbeit ist die Wunschproduktion »normaler« und »schizophrener« Menschen in der gegenwärtigen kapitalistischen Gesellschaft, wobei insbesondere die Analyse des »Schizo« die Mechanismen der Gesellschaft erhellt, die ihn ausstößt. In einem umfangreichen Exkurs zeigen Deleuze und Guattari verschiedene Formen von Vergesellschaftung und Schizophrenie auf und gewinnen dabei erste Kategorien für eine »Schizo-Analyse«, die im Kern eine Sozio-Analyse ist.

      Anti-Ödipus
      4,2
    • Kafka, für eine kleine Literatur

      • 134 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Kafkas unvollendeter Aufsatz über »kleine Literaturen« enthält im Kern eine Theorie über eine Literatur, die sich der Literaturgeschichte entzieht und zur »Angelegenheit des Volkes« geworden ist. Gilles Deleuze und Félix Guattari führen in ihrer Lektüre des Kafkaschen Fragments vor Augen, wie eine dermaßen »deterritorialisierte« Literatur funktioniert, und zeigen deren Strukturen an Kafkas eigenem Werk detailgenau auf. Gerade der nicht literaturwissenschaftliche Zugriff der Autoren eröffnet dabei einen überraschenden und dennoch unmittelbar einleuchtenden Blick auf die Literatur der Moderne überhaupt.

      Kafka, für eine kleine Literatur
      3,0
    • Foucault

      • 189 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Der vorliegende Band enthält sechs Studien zu den Arbeiten Foucaults und zur Entwicklung seines Denkens. Er bezieht als erste umfassende Darstellung nicht nur die beiden kurz vor Foucaults Tod erschienenen Bände D er Gebrauch der Lüste und Die Sorge um sich mit ein, sondern darüber hinaus auch die allerletzten Arbeiten Foucaults, darunter das unveröffentlichte Manuskript des vierten Bandes von Sexualität und Wahrheit , das den spätantiken Umbruch der Kultur des Selbst und der Ästhetik der Existenz zur christlichen Abtötung des Fleisches verfolgt.

      Foucault
      3,9
    • Was ist Philosophie?

      • 260 Seiten
      • 10 Lesestunden

      »Was ist Philosophie?« Gilles Deleuze' und Félix Guattaris Antwort will keine neue Philosophie sein, sondern die Voraussetzungen, die Unbekannten der Frage benennen.

      Was ist Philosophie?
      4,0
    • Nietzsche

      Ein Lesebuch von Gilles Deleuze

      • 124 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Als Leser von Nietzsche müssen wir vier mogliche Mißverständnisse vermeiden: 1. über den Willen zur Macht (glauben, daß der Wille zur Macht „Wunsch zu herrschen“ oder „die Macht zu wollen“ bedeutet); 2. über die Starken und Schwachen (glauben, daß die „Mächtigsten“ in einer Gesellschaft dadurch die „Starken“ sind); 3. über die ewige Wiederkunft (glauben, daß es sich um einen Kreislauf handelt, um eine Rückkehr des Gleichen und eine Rückkehr zum Gleichen); 4. über die letzten Werke Nietzsches (glauben, daß diese Werke übertrieben oder bereits durch den Wahnsinn disqualifiziert sind). Wer Nietzsche liest, ohne zu lachen, ohne viel zu lachen, ohne oft und manchmal wie verrückt zu lachen, für den ist es, als ob er Nietzsche nicht läse.

      Nietzsche
      3,9
    • Der Strukturalismus-Text, ein Manifest von 1969, beschreibt das Neben- und Miteinander der Theorien des Linguisten Jakobson, des Soziologen Lévi-Strauss, des Psychoanalytikers Lacan, des Epistemologen Foucault, des marxistischen Philosophen Althusser und des Literaturkritikers Barthes. Deleuze bestimmt 7 Kriterien, an denen man den Strukturalismus erkennt.

      Woran erkennt man den Strukturalismus?
      3,8
    • Deleuze ist für désir, das Gefüge des Begehrens, und Foucault ist für plaisir, die Dispositive der Macht. Dieser Band zeigt die Divergenzen und Konvergenzen ihrer Freundschaft.

      Lust und Begehren
      3,8
    • Die einsame Insel

      Texte und Gespräche 1953-1974

      Gilles Deleuze, ein bedeutender französischer Philosoph des 20. Jahrhunderts, präsentiert in diesem Band eine Sammlung seiner „kleinen Schriften“ aus den Jahren 1953-1974. Die Texte decken Themen von Rousseau bis Nietzsche ab und reflektieren Debatten über Psychiatrie, Politik sowie seine Auseinandersetzungen mit verschiedenen Denkern.

      Die einsame Insel
    • Negotiations, 1972-1990

      • 221 Seiten
      • 8 Lesestunden

      A provocative guide to Deleuze by Deleuze, this collection traces the intellectual journey of one of the most important French philosophers and clarifies the key critical concepts in the work of this vital figure who has had an impact on aesthetics, film theory, psychoanalysis and cultural studies.

      Negotiations, 1972-1990
      4,3
    • Spinoza's theoretical philosophy is one of the most radical attempts to construct a pure ontology with a single infinite substance. This book, which presents Spinoza's main ideas in dictionary form, has as its subject the opposition between ethics and morality, and the link between ethical and ontological propositions. His ethics is an ethology, rather than a moral science. Attention has been drawn to Spinoza by deep ecologists such as Arne Naess, the Norwegian philosopher; and this reading of Spinoza by Deleuze lends itself to a radical ecological ethic. As Robert Hurley says in his introduction, "Deleuze opens us to the idea that the elements of the different individuals we compose may be nonhuman within us. One wonders, finally, whether Man might be defined as a territory, a set of boundaries, a limit on existence." Gilles Deleuze, known for his inquiries into desire, language, politics, and power, finds a kinship between Spinoza and Nietzsche. He writes, ""Spinoza did not believe in hope or even in courage; he believed only in joy and in vision . . . he more than any other gave me the feeling of a gust of air from behind each time I read him, of a witch's broom that he makes one mount. Gilles Deleuze was a professor of philosophy at the University of Paris at Vincennes. Robert Hurley is the translator of Michel Foucault's History of Sexuality.

      Spinoza, philosophie pratique. English Spinoza, practical philosophy
      4,3
    • Nomadology

      • 147 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Gilles Deleuze and Felix Guattari redefine the relation between the state and its war machine. Far from being a part of the state, warriers (the army) are nomads who always come from the outside and keep threatening the authority of the state.

      Nomadology
      4,2
    • Since its publication in 1968, Difference and Repetition, an exposition of the critique of identity, has come to be considered a contemporary classic in philosophy and one of Gilles Deleuze's most important works. The text follows the development of two central concepts, those of pure difference and complex repetition. It shows how the two concepts are related, difference implying divergence and decentring, repetition being associated with displacement and disguising. The work moves deftly between Hegel, Kierkegaard, Freud, Althusser and Nietzsche to establish a fundamental critique of Western metaphysics, and has been a central text in initiating the shift in French thought - away from Hegel and Marx, towards Nietzsche and Freud.

      Difference and Repetition
      4,2
    • Letters and Other Texts

      • 312 Seiten
      • 11 Lesestunden

      A posthumous collection of writings by Deleuze, including letters, youthful essays, and an interview, many previously unpublished.

      Letters and Other Texts
      4,0
    • Masochism

      • 294 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Gilles Deleuze examines the work of the late-nineteenth-century German novelist Leopold von Sacher--Masoch.

      Masochism
      4,1
    • Proust & Signs

      The Complete Text

      A criticism of the book "a la recherche du temps perdu"

      Proust & Signs
      4,0
    • 河出文庫: 千のプラトー

      資本主義と分裂症 1

      • 365 Seiten
      • 13 Lesestunden

      ドゥルーズ/ガタリの最大の挑戦にして、いまだ読み解かれることのない20世紀最大の思想書、ついに文庫化。リゾーム、抽象機械、ア

      河出文庫: 千のプラトー
      4,5
    • Rozborem Spinozových základních myšlenek Deleuze ukazuje, že filosofie není abstrakcí odtrženou od každodenního světa, ale že je sama o sobě vždy už praxí a způsobem života. V případě Spinozovy Etiky si filosofie klade především tyto úkoly: potlačení afektů umenšujících sílu jednat, odkrytí lidské nesvobody a úsilí o dosažení radosti spojené s adekvátním poznáním a plnohodnotným jednáním. Autor podává velmi osobitou interpretaci Spinozova života a díla a současně s tím obhajuje svůj vlastní způsob filosofování.

      Spinoza. Praktická filosofie
      4,4
    • Roku 1886, včase najväčšej Masochovej slávy, použil lekár Krafft-Ebing vo svojom diele Psychopathia sexualis po prvý raz pojem masochizmus, odvodený od spisovateľovho mena, pod ktorým zhrnul symptómy istej sexuálnej perverzie. Venuša v kožuchu patrí k najúspešnejším erotickým prózam rytiera Leopolda von Sacher-Masocha. Gilles Deleuze, jeden z najoriginálnejších francúzskych filozofov druhej polovice 20. storočia, vyzdvihuje literárnu hodnotu Masochovho diela, analyzuje sadizmus a masochizmus, ich rozdiely a súvislosti. Gilles Deleuze Je jedním z nejoriginálnějších a najinspirativnějších francouzských filozofů druhé poloviny 20. století. Při rozvíjení své vlastní filozofické problematiky se často obracel k podnětům, které se zrodily v takových oblastech jako literatura, film, výtvarné umění nebo i kvantová mechanika, biologie a neurologie. Charakteristickým znakem jeho myšlení je schopnost zachytit mnohotvárnost a nezredukovatelnou jedinečnost kulturních, vědeckých a společenských pohybů. Tuto svou schopnost v plné míře projevuje i v práci o Sacher - Masochovi, vydané původně v roce 1967. Deleuze zde s velkým porozuměním představuje literární podoby jeho díla a zároveň usiluje rozbít zjednodušující koncepci sadomasochistické jednoty, kterou přijímá psychoanalýza.

      Venuša v kožuchu ; Masoch a masochizmus
      4,0
    • Bartleby

      La formula della creazione

      • 89 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Begeistert hat Hans-Jürgen Schings (FAZ) die „glanzvoll ausgreifende Studie ‚Bartleby oder die Kontingenz’, in der der brillante Denker solcher Anfänge“ das berühmte "I would prefer not to" als Geste einer zweiten Schöpfung und einer neuen Kreatur beschreibe. Auch den Übersetzern gebühre hohes Lob, da sie die „federnde Arbeit des Begriffs“ nicht verfälscht hätten

      Bartleby
      4,0
    • Qu'est-ce que l'inconscient ? Ce n'est pas un théâtre, mais une usine, un lieu et un agent de production. Machines désirantes : l'inconscient n'est ni figuratif ni structural, mais machinique. – Qu'est-ce que le délire ? C'est l'investissement inconscient d'un champ social historique. On délire les races, les continents, les cultures. La schizo-analyse est à la fois l'analyse des machines désirantes et des investissements sociaux qu'elles opèrent. – Qu'est-ce qu'Œdipe ? L'histoire d'une longue « erreur », qui bloque les forces productives de l'inconscient, les fait jouer sur un théâtre d'ombres où se perd la puissance révolutionnaire du désir, les emprisonne dans le système de la famille. Le « familialisme » fut le rêve de la psychiatrie ; la psychanalyse l'accomplit, et les formes modernes de la psychanalyse et de la psychiatrie n'arrivent pas à s'en débarrasser. Tout un détournement de l'inconscient, qui nous empêche à la fois de comprendre et de libérer le processus de la schizophrénie.

      Capitalisme et schizophrénie 1., Anti-Œdipe
      4,1
    • Kafka

      Pentru o literatură minoră

      Cum să pătrundem în opera lui Kafka? Este un rizom, o groapă. Castelul are numeroase intrări, cu un mod de utilizare și o structură necunoscute. De asemenea, hotelul America are o mulțime de uși, principale și secundare, păzite de numeroși supraveghetori, precum și multe ieșiri și intrări fără uși. Totuși, se pare că Groapa, din povestirea cu același nume, are doar o singură intrare; poate bestia consideră existența unei a doua, care ar îndeplini exclusiv funcții de supraveghere. Dar aceasta este o capcană, întinsă de bestii și de însuși Kafka; întreaga descriere a gropii este concepută pentru a înșela inamicul. Astfel, intrăm din oricare parte, fără ca vreuna să fie superioară celeilalte, nicio intrare nefiind privilegiată, chiar dacă este aproape un colț orb, un tub îngust, un sifon etc. Apoi, vom căuta cu ce alte puncte se leagă cel ales, prin ce intersecții și coridoare trebuie să trecem pentru a conecta două puncte, și care este harta rizomului și cum s-ar putea modifica imediat, dacă am încerca să ajungem într-un alt loc. Principiul numeroaselor intrări are rolul de a preveni pătrunderea inamicului, Semnificativ, precum și încercările de interpretare a operei, care, în realitate, se supune doar experimentării.

      Kafka
      4,1
    • Der abgründige Roman und Band 17 der Rougon-Macquart-Reihe handelt von einer Dreiecksbeziehung zwischen Ehemann, Ehefrau und Vormund und einem Mord in einem Zug.

      Das Tier im Menschen
      4,1
    • Кино

      • 560 Seiten
      • 20 Lesestunden

      Жиль Делёз, по свидетельству одного из его современников, был подлинным синефилом: «Он раньше и лучше нас понял, что в каком-то смысле само общество – это кино». Делёз не просто развивал культуру смотрения фильма, но и стремился понять, какую роль в понимании кино может сыграть философия и что, наоборот, кино непоправимо изменило в философии. Он был одним из немногих, кто, мысля кино, пытался также мыслить с его помощью. Пожалуй, ни один философ не писал о кино столь обстоятельно с точки зрения серьёзной философии, не превращая вместе с тем кино в простой объект исследования, на который достаточно посмотреть извне.

      Кино
      3,8
    • Pourparlers

      • 249 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Pourquoi réunir des textes d'entretiens qui s'étendent presque sur vingt ans ? Il arrive que des pourparlers durent si longtemps qu'on ne sait plus s'ils font encore partie de la guerre ou déjà de la paix. Il est vrai que la philosophie ne se sépare pas d'une colère contre l'époque, mais aussi d'une sérénité qu'elle nous assure. La philosophie cependant n'est pas une Puissance. Les religions, les Etats, le capitalisme, la science, le droit, l'opinion, la télévision sont des puissances, mais pas la philosophie. La philosophie peut avoir de grandes batailles intérieures (idéalisme - réalisme etc.) mais ce sont des batailles pour rire. N'étant pas une puissance, la philosophie ne peut pas engager de bataille avec les puissances, elle mène en revanche une guerre sans bataille, une guérilla contre elles. Et elle ne peut pas parler avec elles, elle n'a rien à leur dire, rien à communiquer, et mène seulement des pourparlers. Comme les puissances ne se contentent pas d'être extérieures, mais aussi passent en chacun de nous, c'est chacun de nous qui se trouve sans cesse en pourparlers et en guérilla avec lui-même, grâce à la philosophie.

      Pourparlers
      2,5
    • Kniha je druhým společným textem obou autorů, jakousi odbočkou mezi dvěma velkými spisy - AntiOidipem a Tisíci plošinami. Text vznikl na pozadí konceptů rozvinutých v AntiOidipovi (kterého lze s jistým posunem nazvat antipsychoanalytickým traktátem), hlavním tématem je však Kafka sám a problémy imanentní jeho dílu.

      Kafka – Za menšinovou literaturu
      3,8
    • Wie bei Defoe, so strandet auch Tourniers Robinson auf einer einsamen Insel. Er findet Freitag, den er zu seinem Sklaven macht. Doch je mehr Robinson versucht, dem Jungen seine Regeln beizubringen, um so mehr erkennt er die Lächerlichkeit des eigenen Herrschaftsstrebens. Als am Horizont das lang ersehnte Schiff auftaucht, ist es nicht Robinson, sondern Freitag, der die Insel verläßt. Robinson bleibt zurück, und sein Leben ist jetzt allein von den Gesetzen der Natur bestimmt. »Der Roman Freitag oder das Leben in der Wildnis liest sich leicht wie ein Abenteuerroman, und doch nimmt man mehr mit als nur eine spannungsreiche Lektüre.« FUNDEVOGEL JUGENDBUCH DES MONATS, DEUTSCHE AKADEMIE FÜR KINDER- UND JUGENDLITERATUR 1997

      Freitag oder Im Schoß des Pazifik
      3,4
    • La collection Connaître une oeuvre vous offre la possibilité de tout savoir de L'Anti-Oedipe de Gilles Deleuze, grâce à une fiche de lecture aussi complète que détaillée. La rédaction, claire et accessible, a été confiée à un spécialiste universitaire. Cette fiche de lecture répond à une charte qualité mise en place par une équipe d'enseignants. Ce livre contient la biographie de Gilles Deleuze, la présentation de l'oeuvre, le résumé détaillé (chapitre par chapitre), les raisons du succès, les thèmes principaux et l'étude du courant philosophique de l'auteur.

      Fiche de lecture L'Anti-Oedipe de Deleuze (analyse littéraire de référence et résumé complet)
    • Tysiąc plateau to długo oczekiwane wydanie polskie jednego z kultowych dzieł filozoficznych drugiej połowy XX wieku drugiego tomu Kapitalizmu i Schizofrenii autorstwa Gillesa Deleuzea i Felixa Guattariego. O wyjątkowości tej pozycji stanowi nie tylko niezwykły rozmach zaprezentowanej wizji filozoficznej, ale również jej forma.Tysiąc plateau nie jest bowiem typową książką akademicką, ale raczej ćwiczeniem z poezji filozoficznej, literacko- metafizycznym tripem, w którym sztywne, sterylne pojęcia zastępuje bogactwo przenośni: kłącza, linie segmentacji oraz linie ujścia, maszyny abstrakcyjne, stawanie się zwierzęciem, oraz wiele innych, zapadających w pamięć i dających do myślenia metafor, które weszły na stałe do obiegu filozoficznego. Dlatego jest to lektura nie tylko istotna, ale też, co ważniejsze, bardzo inspirująca, stanowiąca świadectwo i dająca przykład myśli prawdziwie wolnej, żywiołowej i nieokiełznanej albo, jak ujmują to sami autorzy, myśli nomadycznej.

      Tysiąc plateau
    • Myślimy za bardzo w kategoriach historii, czy to osobistej, czy powszechnej. Procesy stawania się należą do geografii, dotyczą orientacji, kierunków, wejść i wyjść. Istnieje stawanie-się-kobietą, które jest czymś innym niż kobiety, ich przeszłość i przyszłość. Kobiety muszą włączyć się w nie właśnie po to, by wydostać się ze swojej przeszłości i przyszłości, ze swojej historii. Istnieje stawanie-się-rewolucyjnym, będące czymś innym niż przyszłość rewolucji i niekoniecznie przechodzące przez aktywistów. Istnieje też stawanie-się- filozofem, przechodzące przez tych, których historia filozofii nie potrafi sklasyfikować. Spis treści Michał Herer, Ani dia-, ani -logi Czym jest i do czego służy rozmowa? O wyższości literatury angielsko-amerykańskiej Psychoanaliza. Martwa. Analizujcie Polityki Aktualne i wirtualne Indeks osobowy

      Dialogi