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Desiderius Erasmus von Rotterdam

    Erasmus von Rotterdam war eine Schlüsselfigur des Renaissance-Humanismus und ein christlicher Gelehrter, der sich für eine Reform der Kirche von innen heraus einsetzte. Als Meister der klassischen Gelehrsamkeit schrieb er in reinem Latein und erwarb sich den Beinamen "Fürst der Humanisten". Seine wissenschaftliche Arbeit, insbesondere seine neuen Editionen des Neuen Testaments, beeinflusste sowohl die protestantische Reformation als auch die katholische Gegenreformation. Erasmus strebte einen Mittelweg der Reform innerhalb der katholischen Kirche an, kritisierte deren Missstände, lehnte jedoch radikale Abweichungen ab, was ihm Kritik von allen Seiten einbrachte, aber seine einzigartige Position festigte.

    Vom freien Willen
    Ausgewählte Schriften 8
    Familiarium colloquiorum formulae
    Das Lob der Torheit
    Das Lob der Torheit
    Vertrauliche Gespräche
    • Das Lob der Torheit

      • 136 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Torheit und Wahnsinn regieren die Welt und bestimmen das Handeln der Menschen auf allen Ebenen. Getreu seines Mottos, »lachend die Wahrheit zu sagen«, nimmt der berühmte Humanist Erasmus von Rotterdam die Fehler und Schwächen seiner Umwelt aufs Korn. Diese ironisch-satirische Preisrede der personifizierten Torheit auf sich selbst war schon zu Lebzeiten seine bekannteste Schrift.

      Das Lob der Torheit2000
      3,7
    • Vertrauliche Gespräche

      • 354 Seiten
      • 13 Lesestunden

      Er war einer der einflußreichsten Humanisten Europas, ein Pazifist, ein unermüdlicher Publizist und Propagandist für eine umfassende Bildungs-, Gesellschafts- und Glaubensreform ­ seiner Zeit war Erasmus von Rotterdam weit voraus. Er geriet nicht selten zwischen die Fronten von Reform und Orthodoxie, behauptete dabei aber stets seine geistige Freiheit und Unabhängigkeit. Der vorliegende Band vereinigt zwanzig vertrauliche Gespräche, Dialoge, in denen Moral und Lebensführung sowie drängende politische und gesellschaftliche Fragen thematisiert werden. Und obwohl nun nahezu 500 Jahre alt, sind die Fragen von brennender Aktualität: Kann ein Krieg gerecht, das heißt zu rechtfertigen, sein? Kann man im Namen Gottes kämpfen? Wie kommt es, daß sich einzelne so oft und auf Kosten kollektiver Solidarität durchsetzen? Und worauf gründet sich eigentlich die Diffamierung und Unterdrückung des weiblichen Geschlechts? Beharrlich und mit viel Charme verkündet Erasmus seine humanistische Botschaft: den Triumph des unabhängigen und selbständigen vor dem dogmatischen, autoritätsgläubigen, konfessionell und politisch gefesselten Denken. "

      Vertrauliche Gespräche1985
      4,0