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Dirk Kurbjuweit

    3. November 1962

    Dirk Kurbjuweit ist stellvertretender Chefredakteur des Spiegel, wo er seit 1999 tätig ist. Seine Romane, oft inspiriert von aktuellen gesellschaftlichen und politischen Fragen, zeichnen sich durch scharfen psychologischen Einblick und präzise Sprache aus. Kurbjuweit erforscht die komplexen Beziehungen und moralischen Dilemmata seiner Charaktere mit einer Dringlichkeit, die bei den Lesern Anklang findet und oft zu Film- oder Fernsehadaptionen führt.

    Dirk Kurbjuweit
    Unser effizientes Leben
    Nachbeben
    Schussangst
    Angela Merkel
    Nicht die ganze Wahrheit
    Die Freiheit der Emma Herwegh
    • Die Freiheit der Emma Herwegh

      • 336 Seiten
      • 12 Lesestunden

      »Das Eindrucksvollste, was man über Emma Herwegh und ihre Welt lesen kann.« Klaus Bellin in ›Neues Deutschland‹ Alles, was Emma tut, tut sie ganz, in der Politik wie in der Liebe. Die Heirat der reichen Bürgerstochter mit dem revolutionären Dichter Georg Herwegh ist ein Skandal, sie geht in das Paris von Karl Marx und Heinrich Heine, reiht sich 1848 als einzige Frau in den bewaffneten Trupp, der die Revolution von Frankreich in die Heimat tragen soll. Doch als Georg Herwegh sich unsterblich in Natalie verliebt, die Frau seines Genossen Alexander Herzen, wird das Programm der freien Liebe zu einem Kampf um Treue und Verrat. Aber auch verarmt und allein in Paris nimmt Emma nichts zurück von dem, was ihr das Wichtigste ist: der unbändige Wunsch nach Freiheit. Emma, die sich nicht als betrogene Frau sehen will, geht auch jetzt ihren eigenen Weg.

      Die Freiheit der Emma Herwegh
      2,0
    • Nicht die ganze Wahrheit

      • 219 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Der Privatdetektiv Arthur Koenen erhält einen schier unmöglichen Auftrag: Er soll herausfinden, ob der Vorsitzende einer großen Partei eine Affäre hat. Koenen hat Erfolg - und erfährt die Geschichte einer jungen Frau, die leidenschaftlich für ihre Überzeugungen und um eine hoffnungslose Liebe kämpft. Kurbjuweit ist ein fesselnder Roman gelungen über drei Menschen in einem Gespinst aus Sehnsucht, Lügen und der Angst vor Entdeckung.

      Nicht die ganze Wahrheit
      3,9
    • Angela Merkel

      • 155 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Ein Bericht aus dem Inneren der deutschen Politik: Spiegel-Redakteur Dirk Kurbjuweit erklärt, wie Angela Merkel ihre Macht organisiert. Wohl nie in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland hat sich ein Kanzler im Amt so verwandelt wie sie. Im Zeichen des Neoliberalismus angetreten, entwickelte sich die CDU-Vorsitzende in der Koalition mit der SPD zu einer Bundeskanzlerin, die nichts riskierte und eine Politik des Machterhalts verfolgte. Wird sich dieser Stil in ihrer zweiten Amtszeit ändern? Dirk Kurbjuweit ist genauer Kenner der Berliner Polit-Szene - wer über die Bundespolitik mitreden will, muss sein Porträt der Kanzlerin gelesen haben.

      Angela Merkel
      3,0
    • 'Schußangst' beschreibt die Verlorenheit des jungen Zivildienstleistenden Lukas, der die ersten Entscheidungen seines Lebens zu treffen hat. Unmerklich beginnt die Krise des Helden und steuert in immer rasanterem Tempo auf eine mögliche Gewalttat zu. Denn Lukas hat den Plan, einen Politiker zu erschießen, den Mann, der für den Krieg in Bosnien verantwortlich ist.

      Schussangst
      3,2
    • Nachbeben

      Roman

      • 224 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Neuauflage eines bewegenden Frankfurt- und Taunus-Romans über die Macht des Zufalls, unvorhergesehene Erschütterungen und den zuweilen segensreichen Einfluss von Naturgewalten Dirk Kurbjuweit schildert in Nachbeben die schicksalhafte Verstrickung zweier Liebender und zeichnet ein literarisches Seismogramm der deutschen Neunzigerjahre. Der im Bankenmilieu angesiedelte Frankfurt- und Taunus-Roman ist zugleich eine reizvolle Parabel über unvorhersehbare Erschütterungen, die Macht des Zufalls und den zuweilen segensreichen Einfluss von Naturgewalten. Mit diesem Buch, das sich gekonnt in der »Tektonik der Herzen« einnistet, so Peter Henning im Tagesspiegel, gelinge Dirk Kurbjuweit etwas Eigentümliches, nämlich die »deutsche Währungs- und Wissenschaftsgeschichte ebenso kurzweilig abzuhandeln wie die darin eingebettet verlaufenden Regungen seiner fünf Hauptakteure«. Ausgewählt für »Frankfurt liest ein Buch« 2025

      Nachbeben
      3,2
    • Unser effizientes Leben

      • 187 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Dirk Kurbjuweit, geboren 1962 in Wiesbaden, war Redakteur der „Zeit“, seit 1999 arbeitet er für den „Spiegel“. Er hat bislang sechs hochgelobte Romane geschrieben, drei davon wurden fürs Kino verfilmt, darunter „Schussangst“ und „Zweier ohne“; zuletzt erschien „Kriegsbraut“ (2011). Für seine Reportagen erhielt Dirk Kurbjuweit 1998 und 2002 den Egon-Erwin-Kisch-Preis sowie zahlreiche weitere Auszeichnungen.

      Unser effizientes Leben
      3,2
    • Ein eigenwilliger junger Mann stirbt. Er war der Außenseiter in einem kleinen Dorf. Ein Verwandter, mindestens genauso eigenwillig wie der Tote, macht sich daran, die Gründe für sein Sterben aufzuklären. Schon nach weinigen Tagen wendet sich das Dorf fast geschlossen gegen ihn. Dirk Kurbjuweits Debütroman ist ein erzählerisches Lehrstück über Normalität und Anpassung, über die Schuld der Gesellschaft am Tod eines begabten jungen Mannes und über dessen Unfähigkeit, die Verantwortung für sich selbst zu übernehmen.

      Die Einsamkeit der Krokodile
      3,4
    • Haarmann

      Ein Kriminalroman

      • 320 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Der spektakulärste Kriminalfall Deutschlands - psychologisch raffiniert und extrem fesselnd Im Hannover der 1920er-Jahre verschwinden Jungs, einer nach dem anderen, spurlos. Steckt ein bestialischer Massenmörder dahinter? Für Robert Lahnstein, Ermittler im Fall Haarmann, wird aus den Gerüchten bald schreckliche Gewissheit: Das Deutschland der Zwischenkriegszeit, selbst von allen guten Geistern verlassen, hat es mit einem Psychopathen zu tun. Lahnstein, der alles dafür gäbe, dass der Albtraum aufhört, weiß bald nicht mehr, was ihm mehr zu schaffen macht: das Schicksal der Vermissten; das Katz-und-Maus-Spiel mit dem mutmaßlichen Täter; die dubiosen Machenschaften seiner Kollegen bei der Polizei; oder eine Gesellschaft, die nicht mehr daran glaubt, dass die junge Weimarer Republik sie vor dem Verbrechen schützen kann. Dirk Kurbjuweit inszeniert den spektakulärsten Serienmord der deutschen Kriminalgeschichte psychologisch raffiniert und extrem fesselnd. Eindringlich ergründet er die dunkle Seite der wilden 1920er-Jahre, zeigt ein Zeitalter der traumatisierten Seelen, der politischen Verrohung, der massenhaften Prostitution. So wird aus dem pathologischen Einzelfall ein historisches Lehrstück über menschliche Abgründe.

      Haarmann
      3,5
    • Kriegsbraut

      • 332 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Die junge Esther wird Soldatin, um ihrem ziellosen Leben Halt zu geben, und wird bald nach Afghanistan geschickt. Dort erlebt sie die drückende Hitze und die ständige Bedrohung durch Anschläge im Bundeswehrcamp. Bei Patrouillenfahrten in die Berge trifft sie den geheimnisvollen Schulleiter Mehsud, und zwischen den beiden entwickelt sich eine zarte, riskante Liebe, die gegen militärische und kulturelle Regeln verstößt. Ihre Treffen werden zunehmend gefährlich, und Esther muss entscheiden, wie sie die unsichere Zukunft ihrer Beziehung zu Mehsud gestalten kann. Dirk Kurbjuweit beschreibt eindrucksvoll die fremde Welt Afghanistans, in der Esther erkennt, wie der Krieg die Herzen der Menschen beeinflusst. Gleichzeitig stellt sie sich ihrem eigenen Leben und den Herausforderungen, die es mit sich bringt. Der Roman ist kraftvoll und spannend, eingebettet in einen packenden zeitgeschichtlichen Kontext, und stellt die Frage, was im Leben wirklich zählt. Kritiker loben die präzise Sprache und die erzählerische Ruhe, die es dem Werk ermöglichen, tiefere Einsichten über den Krieg zu vermitteln, ohne in politische Debatten abzudriften. Kurbjuweits Erzählkunst regt zur Reflexion über die komplexen Probleme der gegenwärtigen Politik an und ermutigt zur Auseinandersetzung mit dem Zweifel.

      Kriegsbraut
      3,3
    • Angst

      • 251 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Das saturierte Leben von Randolph Tiefenthaler scheint mit dem Kauf der schönen Berliner Altbauwohnung seine Erfüllung zu finden. Der Architekt und seine Familie ahnen nichts Böses, als der schrullige Herr Tiberius ihnen Kuchen vor die Tür stellt. Doch bald wird der Nachbar aus dem Souterrain unheimlich. Er beobachtet Tiefenthalers Frau, schreibt erst verliebte, dann verleumderische Briefe, erstattet sogar Anzeige. Die Ehe stürzt in eine Krise, das bloße Dasein des Nachbarn vergiftet den Alltag. Tiefenthaler vertraut lange auf den Rechtsstaat, der aber zeigt sich hilflos gegenüber dem Stalker. Die zerstörte Sicherheit erschüttert Tiefenthaler im Innersten. Denn er kennt die Angst schon lange. Sein eigener Vater ist ein Waffennarr, als Kind musste Randolph schießen lernen und fürchtete stets das Schlimmste. Vater und Sohn sind sich seit Jahren fremd – doch nun bringt die unerträgliche Situation Randolph auf einen entsetzlichen Gedanken ...Dirk Kurbjuweit schildert mit beklemmender Spannung, wie Ohnmacht eine Familie zur Selbstjustiz treibt. «Angst» ist das Psychogramm einer Gewalttat, die Geschichte einer extremen, in ihrer Sprachlosigkeit berührenden Vater-Sohn-Beziehung – und ein erzählerisches Experiment, das die dünne Haut unserer bürgerlichen Zivilisation auf die Zerreißprobe stellt.

      Angst
      3,4