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Kai-Niklas Knüppel

    Datenfinanzierte Apps als Gegenstand des Datenschutzrechts.
    • Apps und Softwareprodukte, die kostenlos angeboten werden, fallen unter den Begriff datenfinanzierte Angebote, bei denen die Verarbeitung personenbezogener Nutzerdaten die monetäre Gegenleistung ersetzt. Die Untersuchung analysiert, wie die Datenschutz-Grundverordnung auf diese Phänomene reagiert, mit einem besonderen Fokus auf die verschiedenen Datenverarbeitungsprozesse und deren Eingriffsintensität. Besonders problematisch ist die kommerzielle Offenlegung von Daten an Dritte, die Herausforderungen in Bezug auf die Transparenz der Verarbeitung und die Freiwilligkeit der Nutzer-Einwilligung mit sich bringt. Die Arbeit bietet Vorschläge zur Reform traditioneller Datenschutzinstrumente, um diese Schwierigkeiten zu verringern. Das Inhaltsverzeichnis umfasst folgende Punkte: 1. Datenfinanzierte Angebote als Untersuchungsgegenstand, einschließlich der Relevanz dieser Angebote. 2. Die Bewertung datenfinanzierter Angebote de lege lata, die rechtlichen Besonderheiten, Grundlagen des Datenschutzrechts, Prinzipien des Datenschutzes, die Rechtmäßigkeit der Datenverarbeitung und grenzüberschreitenden Datenschutz. 3. Die Behandlung datenfinanzierter Angebote de lege ferenda, mit regulatorischen Veränderungsmöglichkeiten. Abschließend werden die Ergebnisse in Thesen zusammengefasst, gefolgt von einem Literatur- und Stichwortverzeichnis.

      Datenfinanzierte Apps als Gegenstand des Datenschutzrechts.