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Alex Zucker

    Ein empfindsamer Mensch
    Engel exit
    Výlet k nádražní hale: A trip to the train station
    This side of reality: Modern Czech writing
    Daylight in nightclub Inferno : Czech fiction from the post-Kundera generation
    Die Schwester
    • Die Schwester

      • 650 Seiten
      • 23 Lesestunden

      Der Star des literarischen und musikalischen Prager Underground vor 1989, heute der bekannteste tschechische Autor seiner Generation: Jáchym Topol, 1962 in Prag geboren, begründete 1985 das Underground-Magazin Revolver Revue, verbrachte seine Zeit als Wehrpflichtiger mit anderen Intellektuellen in der Irrenanstalt, arbeitete als Heizer und Lagerarbeiter – und erlebte seinen literarischen Durchbruch mit dem Kultbuch Die Schwester. Der Roman erzählt von Potok, einem jungen Bohemien und Anarchisten, der 1989 – die Welt ist nicht nur in Prag aus den Fugen – zusammen mit Freunden die „Organisation“ gründet, ein florierendes, halb sekten-, halb bandenähnliches Unternehmen. Als seine Geliebte Bára spurlos verschwindet, besteht Potoks einzige Hoffnung auf Halt darin, die „Schwester“ zu finden, jene Liebe und Tod verkörpernde Frau, von der ihm Bára berichtet hat. Doch die Verstrickungen der Organisation werden zunehmend mafiöser, und schließlich muß Potok aus Prag fliehen – gemeinsam mit der Schwester. Nicht nur Topols Leser, auch die Kritiker waren begeistert: „Es geht nur in Superlativen: Die Schwester ist der erregendste, zügelloseste, traurigste und heiterste Roman über den seit 1989 wieder in Unordnung geratenen Osten.“ Der Tagesspiegel„Ein Buch wie der Turm zu Babel: groß, schön, vermessen – und kaputt.“ die tageszeitung„Ein großer, wilder, phantastischer Schriftsteller.“ Die Zeit

      Die Schwester
      4,2
    • This anthology spans the last thirty years of Czech history, a period filled with "random political oppression [and] ... a tradition of humour, the absurd and the surreal."--Cover

      This side of reality: Modern Czech writing
      3,5
    • Nervní atmosféra polistopadové Prahy, nervní hrdina, nervní příběh a nervní jazyk: tyto atributy zdobí ranou prózu Jáchyma Topola, jež vyšla poprvé v roce 1993 v literárním časopise Revolver Revue. V té době byl autor považován za jednu z velkých nadějí české prózy; dnes je v nevděčné pozici žijícího klasika, autora div ne čítankového, na jehož novou prózu dychtivě čekají čtenáři i kritici.

      Výlet k nádražní hale: A trip to the train station
      3,7
    • Engel exit

      • 205 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Jáchym Topol (ur. 1962) ist zweifellos eine der markantesten Figuren des tschechischen Undergrounds. Wie viele Literaten und Künstler, die in den 80er Jahren außerhalb des offiziellen Kreislaufs arbeiteten, war er in verschiedenen Berufen tätig: als Lagerarbeiter, Heizungsmonteur, Bäcker und Fahrer. Um sich dem Militärdienst zu entziehen, ließ er sich psychiatrisch behandeln. Von 1985 bis Mitte der 90er Jahre war er zudem der Hauptmotor des unabhängigen Magazins „Revolver Revue“. Zunächst war Topol vor allem als Dichter bekannt. Seine Gedichtbände „Miluju tě k zbláznění“ und „V úterý bude válka“ wurden kommentiert und ausgezeichnet. Er übersetzte vietnamesische Dichter und stellte eine Auswahl der Poesie von Charles Bukowski zusammen. In den 80er Jahren sang er seine Gedichte in der Gruppe Národní třída und arbeitete später mit der Band Psí Vojáci und Monika Načevá zusammen. Sein erster bedeutender Prosatext ist der Roman „Sestra“, gefolgt von „Anděl“. 1997 erschien eine Auswahl von übertragenden Erzählungen und Legenden nordamerikanischer Indianer, und 2001 folgte der Roman „Noční práce“.

      Engel exit
      3,8
    • Eine tschechische Künstlerfamilie, eine Art Living Theatre, gastiert beim Shakespeare Festival in Großbritannien und wird von Brexit-Anhängern aus dem Land gejagt (LEAVE MEANS LEAVE! NO CZECH VERMIN!). Im Campingwagen reisen sie quer durch Europa, gegen den Strom der Flüchtlinge, Richtung Osten. Sie geraten ins russisch-ukrainische Kriegsgebiet, treffen Gerard Depardieu, klauen ihm seinen BMW und machen sich auf den Heimweg nach Böhmen. Ihre Odyssee führt durchs »Labyrinth der Welt« und ins »Lusthaus des Herzens«. Als »politischer Gegenwartsroman« wurde Topols neuer Roman in Tschechien gefeiert. Er spielt 2015 und nimmt Motive aus seiner mitteleuropäischen 1989er-Road-Novel Die Schwester auf, mit der Topol als junger Dichter berühmt wurde. Damals reisten seine Helden durch eine Landschaft nach dem Ende des Ost-Westkonflikts, die ihnen die Lavabrocken der Vergangenheit vor die Füße schleuderte – alles war in Bewegung, die einst geschlossenen Gesellschaften brachen auf in eine ungewisse, aber lockende Freiheit. Sprachgewaltig und karnevalesk ist auch Topols heutige Vermessung Europas. Ein Kontinent, der wieder Mauern hochzieht und sich in nationalistische Träumereien verkriecht, während die Suche nach dem Sinn menschlichen Daseins und der eigenen Identität immer weiter geht.

      Ein empfindsamer Mensch
      3,4