I narratori: Eclissica
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Dieser Inhalt ist eine Zusammensetzung von Artikeln aus der frei verfügbaren Wikipedia-Enzyklopädie. Die historische Forschung versteht unter der Volkerwanderung die Wanderbewegung vor allem germanischer Völker, beginnend mit dem Einbruch der Hunnen nach Ostmitteleuropa um 375/376 und endend mit dem Einfall der Langobarden in Italien 568. Diese Zeitspanne fällt in die Spätantike und stellt ein Bindeglied zwischen der klassischen Antike und dem europäischen Frühmittelalter dar. Die Volkerwanderung war jedoch kein einheitlicher Prozess; verschiedene Faktoren beeinflussten die Wanderungsbewegungen der heterogenen Gruppen. In der neueren historischen und archäologischen Forschung werden zahlreiche Aspekte der Volkerwanderung unterschiedlich bewertet. 395 führte der Tod des römischen Kaisers Theodosius I. zu einer faktischen Reichsteilung, während weiterhin zwei Kaiser über das Imperium herrschten. Verträge zwischen der römischen Reichsregierung und den Westgoten in den Jahren 382 und 418 ermöglichten deren Ansiedlung auf römischem Territorium. Auch die Franken wurden als Foederaten angesiedelt und übernahmen Aufgaben des Grenzschutzes im Nordosten Galliens. Nach dem Rheinübergang von 406 und dem...





