Bookbot

Fernand Angué

    Die lächerlichen Preziösen
    L' avare
    Der Menschen Feind
    • Der Menschen Feind

      • 116 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Molières Komödie Der Menschenfeind wurde am 4. Juni 1666 uraufgeführt. Es ist das Drama des Idealisten und strengen Sittenrichters Alceste, der für sich und andere den Anspruch erhebt, ganz ohne Heuchelei und nach den Regeln der Aufrichtigkeit und unbedingten Wahrhaftigkeit zu leben, und der damit in einer Welt der Höflinge und geschmeidigen Schmeichler nicht anders als scheitern kann. Das Stück hat zu vielfältigen übersetzungen und Bearbeitungen herausgefordert. Eine der besten Nachdichtungen ist die von Hans Magnus Enzensberger aus dem Jahr 1979. In einer unglaublichen Aneignungsleistung, mit brillantem Wortwitz und szenischem Einfallsreichtum, dabei aber in genauer Einhaltung der traditionellen Versform, überführt Enzensberger den Klassiker in die Seichtigkeiten unserer oberflächlichen Vergnügungsgesellschaft und bringt seine nach weit über 300 Jahren etwas matt gewordenen Oberflächen wieder auf Hochglanz. »Je genauer ich meinen Molière studierte, desto mehr Echos stellten sich ein. Auf Schritt und Tritt begegneten mir Mechanismen, Verkehrsformen, die denen der Komödie bis ins Detail glichen. Ich entdeckte, daß die Party, die am Abend des 4. Juni 1666 auf der Bühne des Theaters vom Palais-Royal begann, immer noch andauert...« Hans Magnus Enzensberger

      Der Menschen Feind
      3,6
    • Der Geizige - Molieres originelle Meisterkomodie mit 25 Illustrationen Der Geizige gehort unbestritten zu den beliebtesten Stucken Molieres. Schon Goethe hat die Komodie des Theaterkonners hoch geschatzt und sie als besonders gro und im hohem Sinne tragisch bezeichnet; tragisch, weil uns die Bosartigkeit Harpagons das Lachen so einige Male im Halse gefrieren lasst. Harpagon ist ein Geizkragen, wie er im Buche steht. Sein Geiz und seine Habgier haben sich zum Wahn gesteigert. Alle leiden sie in seinem Haus darunter: Seine Kinder fristen ein elendes, ungluckliches Dasein, weil er sie an der kurzen Leine halt. Die Belegschaft steht standig unter Generalverdacht, Diebsgesindel zu sein. Ja, selbst seine Pferde sind nur noch abgezehrte Gerippe, weil Harpagon am Futter sparen lasst. Als er dreiigtausend Livres in Goldstucken in einer Schatullel im Garten vergrabt, wird alles nur noch schlimmer. Und dann will der Alte auch noch Mariane, die Geliebte seines Sohnes Cleante, heiraten und seine Tochter Elise in die Hande eines betagten Mannes geben, den sie nicht liebt, blo weil der auf die Mitgift verzichtet.

      L' avare
      4,0