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Sophie Hunger

    Sophie Hunger
    Radetzkymarsch
    Walzer für Niemand
    • Walzer für Niemand

      • 192 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Ein Aufwachsen mit dem Zauber und der Kraft der Musik – und die Geschichte einer Freundschaft, deren Innigkeit zerstörerisch ist. Die Ausnahmemusikerin Sophie Hunger schenkt uns einen so abgründigen wie poetischen, einen tragikomischen und raffinierten Coming-of-Age-Roman, der davon erzählt, was wir verlieren müssen, um etwas zu werden. Ein Mädchen und ihr bester Freund Niemand. Als Kinder von Militärattachés ist ihr Aufwachsen geprägt von ständigen Ortswechseln. Vom Rhythmus der Musik getragen erleben sie Magie und Erschütterungen von Kindheit und Jugend. Am glücklichsten sind sie, wenn sie sich in ihrer Plattensammlung verlieren, wenn sie im Atlas die Welt nach Bandnamen neu kartografieren, wenn sie im Klavierunterricht Dezibelangaben herausbrüllen oder in Songs die Sätze finden, die schon immer in ihnen gelauert haben. Sie verstecken sich in der Musik und werden von ihr versteckt, aber immer haben sie einander. Doch dann bekommt die Freundschaft Risse. Während Niemand eine Obsession für die Volkskunde der Walserinnen entwickelt, von denen die Erzählerin abstammt, und während sie selbst erste eigene Lieder schreibt, bahnt sich eine Katastrophe an. Sophie Hunger gelingt es auf beeindruckende Weise, ihre besonderen Qualitäten als Songwriterin in einen vielschichtigen und bewegenden Roman über das Werden, die Freundschaft und das Elementare der Musik zu verwandeln.

      Walzer für Niemand2025
      4,0
    • Radetzkymarsch

      • 382 Seiten
      • 14 Lesestunden

      Joseph Roth schildert in seinen 1932 veröffentlichten Roman den sich über drei Generationen erstreckendenden Auf- und Abstieg der Familie von Trotta, in deren Schicksal sich die letzte Phase des österreichischen Kaiserreichs spiegelt: Einst hat der aus kleinsten Verhältnissen stammende Leutnant Joseph Trotta dem jungen Kaiser Franz Joseph I. bei der Schlacht von Solferino das Leben gerettet und war dafür befördert und in den Adelsstand erhoben worden. Seinem Sohn Franz verbietet der »Held von Solferino" jedoch die Offizierskarriere; Franz wird stattdessen ein hoher Staatsbeamter. Dessen Sohn wiederum, der sensible Carl Joseph, ergreift zwar entsprechend der Familientradion erneut die Soldatenlaufbahn, vom Heldenmut des Großvaters und dem Pflichtgefühl des Vaters aber hat sich nur noch wenig erhalten. An der abgelegenen russischen Grenze stationiert, verfällt er schließlich dem Alkohol und der Spielsucht.

      Radetzkymarsch1971
      4,2