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Sophie Hunger

    Sophie Hunger
    Radetzkymarsch
    Walzer für Niemand
    • Walzer für Niemand

      • 192 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Ein Aufwachsen mit dem Zauber und der Kraft der Musik – und die Geschichte einer Freundschaft, deren Innigkeit zerstörerisch ist. Die Ausnahmemusikerin Sophie Hunger schenkt uns einen so abgründigen wie poetischen, einen tragikomischen und raffinierten Coming-of-Age-Roman, der davon erzählt, was wir verlieren müssen, um etwas zu werden. Ein Mädchen und ihr bester Freund Niemand. Als Kinder von Militärattachés ist ihr Aufwachsen geprägt von ständigen Ortswechseln. Vom Rhythmus der Musik getragen erleben sie Magie und Erschütterungen von Kindheit und Jugend. Am glücklichsten sind sie, wenn sie sich in ihrer Plattensammlung verlieren, wenn sie im Atlas die Welt nach Bandnamen neu kartografieren, wenn sie im Klavierunterricht Dezibelangaben herausbrüllen oder in Songs die Sätze finden, die schon immer in ihnen gelauert haben. Sie verstecken sich in der Musik und werden von ihr versteckt, aber immer haben sie einander. Doch dann bekommt die Freundschaft Risse. Während Niemand eine Obsession für die Volkskunde der Walserinnen entwickelt, von denen die Erzählerin abstammt, und während sie selbst erste eigene Lieder schreibt, bahnt sich eine Katastrophe an. Sophie Hunger gelingt es auf beeindruckende Weise, ihre besonderen Qualitäten als Songwriterin in einen vielschichtigen und bewegenden Roman über das Werden, die Freundschaft und das Elementare der Musik zu verwandeln.

      Walzer für Niemand2025
      4,0
    • »Die Zeit will uns nicht mehr!« Dieser Satz aus Joseph Roths ›Radetzkymarsch‹ ist der Schlüssel zu dem melancholischen Lebensgefühl dieses großen Familienromans. Was wird aus den Menschen, wenn ihr Schicksal mit einer bestimmten, dem Untergang geweihten Epoche verknüpft ist? Was ist von all den ›Werten‹ zu halten, an die man einst geglaubt hat, wenn sie sich plötzlich als historisch erweisen? – In der Familiengeschichte derer von Trotta spiegeln sich Glanz und Untergang der Habsburgermonarchie. »Joseph Roth war ein herzlicher Analytiker und ein disziplinierter Plauderer, ein barmherziger und unerbittlicher Erzähler.« Marcel Reich-Ranicki, Die Zeit »›Radetzkymarsch‹ ist das schönste Buch der Welt. Das traurigste. Sentimentalste. Wundersamste. Es ist ein Wunder.« Volker Weidermann, Frankfurter Allgemeine Zeitun Mit dem Werkbeitrag aus Kindlers Literatur Lexikon. Mit Daten zu Leben und Werk, exklusiv verfasst von der Redaktion der Zeitschrift für Literatur TEXT + KRITIK.

      Radetzkymarsch1971
      4,2