Ein halbes Jahr nach den Ereignissen aus Band 1 wird die Lage für die Schweiz immer bedrohlicher. Cyberangriffe und Luftraumverletzungen durch Russland sind mittlerweile an der Tagesordnung. Die Schweiz erhält Hinweise von befreundeten Nachrichtendiensten, dass am «Tag des Sieges» eine offensive Aktion Russlands bevorstehen soll. Während sich der Bundesrat langsam auf diese neue Bedrohung einstellt, erwächst im Inneren politischer Widerstand gegen die nun schon lange andauernden Lasten des Aktivdienstes. Der weitere Aufbau und die Ausrüstung der Armee laufen mit Verspätung an. Brigadier Niklaus Wirth übernimmt eine der neu aufgestellten Brigaden und soll sie auf einem Waffenplatz in Südfrankreich einsatzbereit machen. Dabei fehlt es ihm an allem, besonders aber an erfahrenen Kadern und an Material. Ein Detachement der Spezialkräfte bekommt einen ganz besonderen Auftrag. Auch ein kleines Team von Cyberspezialisten der Armee wird vor schwierige Herausforderungen gestellt. Die beiden Gruppen sind enger miteinander verflochten, als sie es je erahnen könnten.
Matthias Vetsch Bücher


Mit «Überfall» geht die erfolgreiche Politthriller-Trilogie von Matthias Vetsch in die finale Runde. Nach «Aufmarsch» und «Infiltration» ist die Eskalation nicht mehr aufzuhalten. Die verdeckten Operationen der vergangenen Monate münden über einen überraschenden Umweg in eine von langer Hand vorbereitete koordinierte Offensive gegen die Schweiz. Während der Bundesrat in der Führungsanlage im Berner Oberland unter massivem Druck entscheidet, wird klar: Die Sicherheitsarchitektur des Landes ist kompromittiert. Bundesrätin Isabelle Jung steht vor der bitteren Erkenntnis, dass der entscheidende Hebel im eigenen Umfeld angesetzt wurde. Ein Verräter, gesteuert von ausländischen Diensten, bringt das Machtgefüge ins Wanken. Brigadier Wirth, Tanja Wallenbach, Andi Naber und Martin Vetter geraten an unterschiedlichen Fronten an die Grenzen dessen, was politisch erlaubt und militärisch möglich ist. Gleichzeitig reaktiviert PHOENIX Strukturen, die nie hätten existieren dürfen.