Jedes Jahr im Spätsommer versammeln sich die Störche und brechen nach Süden auf. Und jedes Jahr im Frühling kehren sie zurück in ihre alten Nester. Doch diesmal bleibt die Rückkehr der Zugvögel aus. Ein Schweizer Ornithologe schlägt Alarm. Er erteilt Louis Antioche den Auftrag, den Weg der Störche von Europa nach Zentralafrika zu verfolgen. Seine Nachforschungen werden zu einer Reise ins Grauen.
In der kleinen Universitätsstadt Guernon nahe Grenoble wird die grausam zugerichtete Leiche des Bibliothekars Rémy Callois entdeckt. Der ermittelnde Kommissar glaubt zunächst an einen Ritualmord, bis ganz in der Nähe ein weiterer Toter gefunden wird: der Krankenpfleger Philippe Sertys. Gezielt gelegte Spuren haben die Polizei zu ihm geführt. Zur gleichen Zeit versucht ein Inspektor in einem französischen Provinznest, das rätselhafte Verschwinden eines zehnjährigen Schülers aufzuklären. Als sich herausstellt, dass beide Kriminalfälle in Zusammenhang stehen, beginnt eine fieberhafte Spurensuche. Bald ist klar, dass die zwei Toten keineswegs unschuldige Opfer waren, und die ”purpurnen Flüsse” erweisen sich als Chiffre für ein furchtbares Verbrechen ...
Richard Papen stammt aus einfachen Verhältnissen. In einem kalifornischen Provinznest geboren, träumt er von nichts anderem, als fortzukommen. Endlich gelingt es ihm, ein Stipendium für das College von Hampden in Vermont zu erhalten, und die Welt, der er dort begegnet, zieht ihn vom ersten Augenblick an. Besonders fasziniert ist Richard von einer Gruppe fünf junger Studenten, die sich zusammen mit ihm bei dem verschrobenen Griechischprofessor Julian Morrow eingeschrieben haben. Da ist Henry, der Sohn reicher Eltern und heimliche Kopf des Zirkels, da ist Francis, ein leicht dekadenter und blasierter Gelderbe, das sind Charles und Camilla, die Zwillinge, die seit dem Tod ihrer Eltern von den Zuwendungen ihrer Grossmutter leben., und schliesslich Edmund, von allen „Bunny“ genannt, der liebenswürdige Schnorrer, der stets auf grossem Fusse lebt, ohne je einen Pfennig in der Tasche zu haben. Gemeinsam mit ihnen paukt Richard Griechisch, zusammen mit ihnen huldigt er dem täglichen Alkohol, in ihrem Kreis verbringt er wunderbare Wochenenden auf Francis feudalem Landsitz. Doch bald spürt er, dass unter der Oberfläche unverbrüchlicher Freundschaft auch Spannungen bestehen und dass ein furchtbares Geheimnis auf seinen Freunden lastet - ein Geheimnis, das auch ihn mehr und mehr in seinen dunklen, mörderischen Sog zieht.
«L’esperienza che passa di bocca in bocca è la fonte a cui hanno attinto tutti i narratori», scrisse Walter Benjamin. La voce che sentiamo è quella di un «viaggiatore incantato» che racconta le sue avventure su un battello nel lago Ladoga. Questo narratore, descritto come un uomo di grande statura con un viso aperto, vive esperienze sorprendenti e improbabili che gli capitano senza cercarle. La morte lo sfiora più volte, ma lo respinge, mentre la vita sembra seguirne un disegno misterioso, noto solo alla madre defunta che lo aveva promesso a Dio. Le storie di quest’uomo, che ha «molto veduto», sono infinite e non pretendono di avere risposte. Le sue parole si stagliano su uno sfondo dorato della vecchia Rus’ di Kiev, mentre i racconti si popolano di vagabondi, prostitute, padroni, mercanti e nobili, tra cui la zingara Gruša, simile a «una serpe lucente». Leskov, lontano dalle teorie, trasmette una dispersione di casi che evoca un azzardo teologico, richiamando l’idea di salvezza per tutti, anche per i suicidi. La storia di un seminarista suicida introduce questo corteo di narrazioni. Landolfi tradusse l’opera tra il 1962 e il 1963, raggiungendo un risultato magistrale: il tono dell’oralità permea il testo, rendendolo un unico respiro. L’opera originale è del 1873, mentre la traduzione apparve nel 1967.