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Рита Райт-Ковалева

    Rita Wright-Kowalyowa war eine herausragende russische Schriftstellerin und Übersetzerin, die die russische Literatur durch ihre Übersetzungen bedeutender Werke weltweiter Autoren maßgeblich bereicherte. Ihr präziser und einfühlsamer Übersetzungsansatz brachte russischen Lesern erstmals Werke von Schriftstellern wie Franz Kafka, Kurt Vonnegut und J.D. Salinger nahe. Neben ihrer umfangreichen Übersetzungstätigkeit verfasste Wright-Kowalyowa auch eigene Werke, darunter Künstlerbiografien und Memoiren, die Einblicke in das Leben und Schaffen wichtiger Persönlichkeiten der russischen Literatur und Kultur geben. Ihre Arbeit zeugt von einem tiefen Verständnis literarischer Formen und der Fähigkeit, den Geist des Originals in einen neuen sprachlichen Kontext zu übertragen, was ihr sowohl bei Kritikern als auch bei Lesern Anerkennung einbrachte.

    Der Fänger im Roggen
    Franny und Zooey
    • Der Fänger im Roggen

      • 270 Seiten
      • 10 Lesestunden

      ...Falls Sie wirklich meine Geschichte hören wollen, so möchten Sie wahrscheinlich vor allem wissen, wo ich geboren wurde und wie ich meine verflixte Kindheit verbrachte und was meine Eltern taten, be-vor sie mit mir beschäftigt waren, und was es sonst noch an David-Copperfield-Zeug zu erzählen gäbe, aber ich habe keine Lust, das alles zu erzählen. Erstens langweilt mich das alles, und zweitens bekämen meine Eltern pro Nase je zwei Schlaganfälle, wenn ich so persönliche Auskünfte über sie geben würde. Sie sind in der Hinsicht sehr emp-findlich, besonders mein Vater. Sie sind sehr nette Leute und so - ich sage nichts gegen sie -, aber höllisch empfindlich. Außerdem will ich nicht meine ganze verfluchte Autobiographie oder etwas Ähnliches schreibe. Ich will nur die verrückten Sachen erzählen, die sich letzte Weihnachten abspielten, bevor ich vollkommen zusammenklappte und hierher gebracht wurde, um mich zu erholen... --back cover

      Der Fänger im Roggen2012
      3,8
    • Das Buch besteht aus zwei Erzählungen, welche miteinander verwoben sind. In der ersten Kurzgeschichte "Franny" geht es um die gleichnamige Protaginistin. Sie besucht ihren Freund Lane übers Wochenende. Bei einem gemeinsamen Essen der beiden Studenten entstehen mehrere Diskussionen, in denen klar wird, dass Franny keine Lust mehr auf das College hat. Mehr noch zeigt sie sich eigentlich von alles und jedem angewidert und sieht fast nirgendwo mehr einen Sinn in ihrem Leben. In der zweiten Erzählung "Zooey" erfährt der Leser, dass Franny und Zooey die jüngsten, der sieben hochbegabten Glass-Geschwister sind, die in ihrer Kindheit jahrelang regelmäßíg in einer Quiz-Show aufgetreten sind. Dieser frühe Ruhm hatte nicht nur positive Seiten. Die Geschichte knüpft an das Ende der ersten Erzählung an und beginnt damit, dass Mutter Bessie ihren Sohn Zooey eindringlich bittet, sich um Franny zu kümmern, weil diese nach einem Nervenzusammenbruch wieder daheim ist um sich zu erholen. In einem langen Gespräch zwischen den beiden Geschwistern geht es dann nicht nur um Frannys Verzweiflung, sondern auch um ihre Einstellung zum Leben, um die Frage nach Spiritualität und der düsteren Familienvergangenheit.

      Franny und Zooey2009
      4,0