Als je mijn hart beroert
- 296 Seiten
- 11 Lesestunden
Twintig kleurrijke verhalen van het Latijnsamerikaanse continent.




Twintig kleurrijke verhalen van het Latijnsamerikaanse continent.
Begeisterung für das Leben, dieser Wesenszug von Isabel Allende spiegelt sich in allen 23 Geschichten der Eva Luna wider. So abwechslungsreich wie die Landschaften Südamerikas, das von den kalten Südzonen bis zum hitzigen Dschungel und den ölschwitzenden Küstenstädten der Karibik reicht, sind diese in Atmosphäre, Szenerie und Thematik so unterschiedlichen Geschichten. Die Fabulierkunst Isabel Allendes kennt keine Grenzen, wenn sie von Erotik, Leidenschaft und Gewalt erzählt und auch ihr unverwechselbarer, übermütiger Humor blitzt immer wieder auf.
Roman | Von der Autorin des Weltbestsellers »Das Geisterhaus«
Die lebenslustige Irene Beltrán liebt ihre Arbeit als Journalistin. Aber ihre Unbekümmertheit hat ein jähes Ende, als sie mit dem konfrontiert wird, was Diktatur und Willkür den Menschen antun können. Isabel Allendes engagierter Roman ist nicht nur eine Liebesgeschichte, sondern auch die Auseinandersetzung mit Chiles jüngster Vergangenheit: »Ich muß einen Kontinent erzählen«, sagt die Autorin, »für diejenigen sprechen, die keine Stimme haben.« »Die drei Romane markieren Etappen meines Lebens. Das Geisterhaus war Bewältigung meiner Erinnerung. Von Liebe und Schatten nahm mir meinen Haß und meine Wut. Eva Luna ist ein fröhliches Buch.« Isabel Allende
Zwei Häftlinge, Zellengenossen, haben einen Zeitvertreib für die langweiligen Abende gefunden: Molina, der wegen Päderastie zu acht Jahren Gefängnis verurteilt ist, erzählt dem aufgrund linksextremer Aktivitäten inhaftierten Valentín Arregui in aller Ausführlichkeit alte Hollywood- und Ufafilme. Als Arregui medikamentös verdorbenes Essen erhält, das seinen physischen und moralischen Widerstand brechen soll, pflegt ihn Molina. Mit zunehmender körperlicher Schwäche verringert sich Valentíns Unvermögen, Dienste anzunehmen, die eigene Abhängigkeit anzuerkennen, Angst zu verraten, dankbar zu sein. Er begreift, daß Molina ihn liebt, und gibt dieser Liebe Antwort. Puig hat sich in diesem fast nur in direkter Rede geschriebenen Roman zwei Themen gestellt. Er schildert Terror und Willkür der Polizei (der Roman war in Argentinien verboten und führte zu Puigs Ausweisung) und gibt eine durch ausführliche wissenschaftliche Fußnoten unterstützte konkrete Darstellung homosexueller Liebe. Ohne den "klassischen" Helden, den Revolutionär, zu schmälern, macht Puig deutlich, daß er eine zweite, menschlichere Art des Heldentums schätzt, ein nicht der abstrakten Idee, sondern dem konkreten Mitmenschen geltendes äußerstes Opfer.