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Ioanna Karistiani

    Ioanna Karystiani, die nach ihrem Jurastudium zunächst als Cartoonistin und Drehbuchautorin bekannt wurde, wandte sich in den 1990er Jahren der Prosa zu. Ihre Werke konzentrieren sich häufig auf das Leben, die Liebe und die Arbeit von Familien in Seefahrergemeinschaften, insbesondere auf der griechischen Insel Andros in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Karystiani versteht es meisterhaft, die besondere Atmosphäre und die kulturellen Nuancen ihrer Heimat einzufangen und bietet den Lesern damit einen fesselnden Einblick in die Vergangenheit. Ihre Fähigkeit, komplexe Familienbeziehungen darzustellen und sie in ihren historischen Kontext einzubetten, macht sie zu einer herausragenden Stimme der zeitgenössischen griechischen Literatur.

    Die Frauen von Andros
    • Die Frauen von Andros

      • 293 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Andros in der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts: Seit alters her ist die Kykladeninsel Heimat bedeutender Reederfamilien. Die Männer beherrschen als Seefahrer die Weltmeere, und die "ewige Liebe zum Meer" zieht sie immer wieder hinaus. An Land zurück bleiben die Frauen mit ihren Erinnerungen und Sehnsüchten. Sie müssen die traditionelle Rolle der Männer übernehmen, tragen die Verantwortung für Familie und Haus - und können nur davon träumen, selbst einmal die Insel zu verlassen. Ioanna Karystiani erzählt die Schicksale und Geschichten all dieser Frauen; sie erzählt von deren Erinnerungen und Sehnsüchten, von zerbrochenen Ehen, unerfüllter Liebe und den Hoffnungen auf eine bessere Zukunft. "Ist es möglich, dem Schicksal zu entrinnen?" - diese Frage stellen sich vor allem die jüngeren Frauen und versuchen, aus den Lebensformen der Mütter und Großmütter auszubrechen. Bis die Ereignisse des Zweiten Weltkriegs auch diese Welt überschatten. Im Mittelpunkt dieser Gemeinschaft steh en die Kapitänsfrau Mina und ihre Töchter Orsa und Moska - und die unglückliche Liebe zwischen dem jungen Kapitän Spiros und Orsa, die von der Mutter und eisernen Gesetzen der Familientradition dazu verdammt ist, einen ungeliebten Mann zu heiraten, um dann Spiros als Ehemann ihrer jüngeren Schwester zu sehen.

      Die Frauen von Andros
      3,7