Pfarrer Oskari Huuskonen ist sauer. Sein Gottesdienst wird durch einen Stromausfall unterbrochen. Schuld daran ist der tragische Tod der Dorfköchin Astrid Sahari. Sie war in Panik vor einer wild gewordenen Bärenmutter auf einen Strommast geflüchtet und dort zusammen mit dem grimmigen Tier verglüht. Die zwei aufgeweckten Bären-Jungen, die die Bärin hinterlässt, stellen die Dorfgemeinde vor ein Problem. Doch bald ist für eines ein Platz im Tierpark gefunden - und das andere schenkt man kurzerhand Pfarrer Huuskonen zum runden Geburtstag ...
Anne Colin du Terrail Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)





Die Rache des glücklichen Mannes
- 200 Seiten
- 7 Lesestunden
Stellen Sie sich vor, Sie kommen in ein finnisches Dorf - und keiner mag Sie. Der Brückenbaumeister Akseli Jaatinen soll in der finnischen Provinz eine Brücke bauen. Jaatinen ist auf den ersten Blick kein Sympathieträger - auf jeden Fall nicht bei der Dorfprominenz. Die hält ihn einmal für einen ausgemachten Faulpelz, ein anderes Mal für einen grässlichen Sklaventreiber. Badet Jaatinen nackt im Fluss, wird er wegen unsittlichen Verhaltens vom Dorfprobst gerügt. Badet er nicht, ist das noch viel schlimmer. Er kann es keinem Recht machen. Doch Jaatinen weiß sich zu wehren. Durch einen raffinierten Trick lässt er sich zum Gemeindevorsitzenden wählen und hat das Dorf bald fest in seiner Hand ...
Die Giftköchin
- 209 Seiten
- 8 Lesestunden
„Eine Dame bleibt eine Dame - selbst in der Hölle!“ Linnea Ravaska, eine clevere alte Dame, lebt in ihrem Häuschen auf dem Lande und genießt ihren Lebensabend. Leider wird ihre Ruhe regelmäßig am Zahltag ihrer Rente gestört, wenn ihr krimineller Neffe mit seinen Freunden auftaucht, um ihr einen Großteil des Geldes gleich wieder abzunehmen. Doch eines Tages ist das Maß voll! Linnea beschließt, sich gegen die drei jungen Ganoven zu wehren, die ihr mittlerweile nach dem Leben trachten. Nur scheinbar ein ungleicher Kampf, der in einem letzten Zusammentreffen in der Hölle gipfelt!
Der heulende Müller
- 237 Seiten
- 9 Lesestunden
In einem kleinen Dorf im Norden Finnlands taucht Anfang der fünfziger Jahre ein sonderbarer Mensch namens Huttunen auf, der die seit langem unbenutzte Mühle des Dorfes kauft und wieder in Betrieb setzt. Zunächst nimmt man ihn wohlwollend auf, aber bald stellt sich heraus, dass er mit einem Makel behaftet ist: er verfällt bisweilen in tiefe Traurigkeit, und bei Widrigkeiten aller Art flüchtet er in die Wälder und heult wie ein Wolf den Mond an. Die Dorfbewohner, um ihren Schlaf gebracht, beginnen den Müller zu hassen und verfallen schließlich auf die Idee, ihn ins Irrenhaus einweisen zu lassen. Huttunen kann in die Wälder fliehen. Mit seinen nun folgenden nächtlichen Ausfällen in das Dorf bringt er die Einwohner erst recht gegen sich auf: die Treibjagd auf den heulenden Müller beginnt ...
Seine Arbeit ödet ihn an, seine Ehe ist schon seit Jahren eine Qual - der Journalist Vatanen schleppt sich von einem Tag zum nächsten. Bis ihm auf der Heimfahrt von einem seiner üblichen langweiligen Pressetermine ein junger Hase vors Auto hoppelt ... und Vatanen ehemals so hübsch geordnetes Leben zum Abenteuer wird, das ihn quer durch Finnland führt. Ein wunderbar erzählter Roman in bester Paasilinna-Manier, todernst und urkomisch zugleich.