A shimmering evocation, by turns intimate and panoramic, of one of the world’s great cities, by its foremost writer. Orhan Pamuk was born in Istanbul and still lives in the family apartment building where his mother first held him in her arms. His portrait of his city is thus also a self-portrait, refracted by memory and the melancholy–or hüzün– that all Istanbullus share: the sadness that comes of living amid the ruins of a lost empire.With cinematic fluidity, Pamuk moves from his glamorous, unhappy parents to the gorgeous, decrepit mansions overlooking the Bosphorus; from the dawning of his self-consciousness to the writers and painters–both Turkish and foreign–who would shape his consciousness of his city. Like Joyce’s Dublin and Borges’ Buenos Aires, Pamuk’s Istanbul is a triumphant encounter of place and sensibility, beautifully written and immensely moving.
Hanneke van der Heijden Bücher



Rot ist mein Name
- 583 Seiten
- 21 Lesestunden
Im Jahr 1591 ist Istanbul von Schnee bedeckt, als ein Ermordeter aus einem Brunnen berichtet, wie er zu Tode kam. Er weiß, dass nur sein ruchloser Mörder die Wahrheit kennt und glaubt, dessen Motiv zu verstehen. Eine Verschwörung bedroht das Osmanische Reich, seine Religion und Kultur. Inmitten dieser politischen Intrigen befinden sich die Maler von Buchminiaturen, zu denen auch der Tote gehört. Sie sind beauftragt, zehn Buchblätter für den Dogen von Venedig zu gestalten, die die Macht und Pracht des Osmanischen Reiches zeigen sollen. Doch im Islam sind Bilder verboten, und die Einführung der Zentralperspektive wird als Gotteslästerung betrachtet. Zusätzlich zu dieser Verschwörung entfalten sich weitere Geschichten: Ein Liebender erzählt von seinem zwölfjährigen Warten auf die schöne Seküre, während deren Vater von einer geheimen Mission ins Abendland berichtet. Die Maler tragen ungewöhnliche Namen wie Olive, Storch und Schmetterling, und sogar Tiere und Farben auf den Bildern beginnen zu sprechen. Der Hund, das Pferd und das Rot äußern sich, und der Tote erklärt: „Sie werden mich Mörder nennen.“ Diese vielen Stimmen verweben sich zu einem orientalischen Märchen, einer Detektiv- und Liebesgeschichte und formen zusammen einen modernen Roman.
Schnee
Roman
Ka soll für eine Istanbuler Zeitung eine merkwürdige Serie von Selbstmorden untersuchen: Junge Mädchen haben sich umgebracht, weil man sie zwang, das Kopftuch abzulegen. Eingebettet in eine raffinierte und spannende Kriminalgeschichte steht der Konflikt zwischen Verwestlichung und Islamismus -