Warum hat Lucile sich für den Freitod entschieden? Diese Frage treibt Delphine seit dem Tag um, an dem sie ihre Mutter tot aufgefunden hat. Schon als Kind findet sie Lucile schöner, talentierter, unkonventioneller als andere Mütter – aber auch immer wieder kühl und distanziert. Auf ihrer Spurensuche trägt sie die Erinnerungen der gesamten Familie zusammen. Es entsteht das Porträt einer widersprüchlichen und geheimnisvollen Frau, die ihr ganzes Leben auf der Suche war – nach Liebe, Glück und nicht zuletzt nach sich selbst.
Jarenlang komen drie vrienden een à twee keer per jaar samen in het restaurant van Fernando, in hun geboortestad Lissabon. Na afloop van deze maaltijden neemt steevast een van hen het woord en vertelt een verhaal. Zo ook op een avond in juni; Passeo vertelt het verhaal van een meisje uit het Afrikaanse Tigirka. Zij werd op tragische wijze vermoord en er hangt een sluier van mysterie over haar dood. Midden in zijn verhaal stopt Passeo. Het is al laat. Een volgende keer zal hij verder vertellen. Maar die volgende keer komt nooit meer.
Brieven aan haar vrienden en enkele anderen - druk 1
284 Seiten
10 Lesestunden
Selectie brieven van de Franse auteur aan familieleden, collega’s, vrienden en enkele algemener bekende personen. Zij bevatten analyses van eigen werk en van werk van anderen; zij gaan ook over onderwerpen die haar buiten het literaire leven in de wereld bezighouden. Marguerite Yourcenar ; gekozen door Jenny Tuin ; vert. [uit het Frans] en geann. door Jan Versteeg ; met een voorw. van Michèle Sarde.
In den Weiten der sibirischen Steppe will Aljoscha von seiner Großmutter alles über ihr versunkenes Atlantis hören, über Paris um die Jahrhundertwende.
Eine berührende Geschichte von verlorener Zeit und gestohlenen Träumen. Mai 1941: Als seine Eltern von Stalins Schergen verhaftet werden, muss der hoffnungsvolle Pianist Alexej Berg fliehen. Er nimmt die Identität eines unbekannten toten Soldaten an und gerät in die Wirren des Zweiten Weltkriegs. Doch die Gefahr lauert nicht auf dem Schlachtfeld, wie Alexej bei seiner Rückkehr nach Moskau feststellt. Stilistisch brillant und historisch fundiert.
Soms klopt het allemaal niet meer. Je zit muurvast, je wilt iets veranderen, maar je weet niet hoe. In Zullen we eens verderop gaan kijken? laat Anny Duperey zien dat het tij vanzelf kan keren. Christine heeft geen energie meer om haar reisbureau te leiden, Paul groeit op in een gevoelloos gezin, Luc probeert zijn huwelijk te redden en Solange werkt als lokettiste, maar vertrekt liever zelf. Toevallig raken hun levens met elkaar verstrengeld en hebben zij de moed, kracht en energie om hun leven te veranderen. Een liefdevolle roman die geruststelt, boeit en nieuwe hoop geeft.
Ein einnehmender Roman über Menschen auf der Flucht und die unstillbare Hoffnung auf ein besseres Leben. An der Küste Siziliens wird die ›Festung Europa‹ gegen illegale Einwanderer verteidigt. Der Marinekommandant Piracci hat viele Jahre die Flüchtlinge aus den nordafrikanischen Staaten abgefangen. Doch er beginnt an seiner Mission zu zweifeln und wird bald selbst zum Flüchtling. Bezwingend erzählt Gaudé von Wagemut, Ausbeutung, Rache und von dem nicht zerstörbaren Traum der Menschen von einem Eldorado.
Der Ich-Erzähler T., ein 55-jähriger Intellektueller, sitzt in einer Nervenheilanstalt,in die er auf eigenes Betreiben eingeliefert wurde. Dort denkt er über die Geschichte seines Lebens nach. Als Student in der illegalen kommunistischen Bewegung aktiv, ist T. 1942 verhaftet, von den ungarischen Faschisten gefoltert und an die Ostfront geschickt worden. Es gelingt ihm, die Fronten zu wechseln, so dass er 1945 als sowjetischer Offizier nach Budapest zurückkehrt. Dort steigt er zum angesehenen Politiker auf, gerät jedoch 1949 in das Räderwerk der >>Säuberungswellen<< und Schauprozesse. Während des Volksaufstands von 1956 steht er auf Seiten der Revolutionäre und wird deshalb nach dem Zusammenbruch des Aufstands erneut verhaftet und gefoltert. T. wendet sich von Staat und Opposition ab, verschreibt sich dem Überleben als einzigem Gebot. In den 1960er Jahren beginnt er mit gesellschaftswissenschaftlichen Forschungen, welche die Aufmerksamkeit der Geheimpolizei auf sich ziehen; er wird erneut verhaftet. Schliesslich zieht er sich in die Heilanstalt zurück, wo er sich jeder Verantwortung enthoben glaubt. Wieder entlassen, wird T. trotz weiterer persönlicher Grenzerfahrungen klar, dass er das Leben keinesfalls aufgeben will.
In Abistan, einem riesigen Reich der Zukunft, herrscht die Verehrung eines einzigen Gottes und das Leugnen der Vergangenheit. Individuelles Denken ist abgeschafft, und ein allgegenwärtiges Überwachungssystem steuert die Ideen und verhindert abweichendes Handeln. Offiziell lebt die Bevölkerung einvernehmlich und im guten Glauben. Der Protagonist Ati hinterfragt jedoch die vorgegebenen Direktiven und sucht nach einem Volk von Abtrünnigen, das in einem Ghetto lebt, ohne in der Religion Halt zu suchen. Während Orwell in seinem Klassiker das totalitäre Regime Stalins thematisiert, entwirft Boualem Sansal ein Szenario, das auf der religiösen Überhöhung einer Ideologie basiert. Dieses Regime nutzt die gegenwärtige Vereinzelung des Individuums auf erschreckende Weise aus und macht sie zum Motor der Gemeinschaft. In Abistan sind Fragen oder Diskussionen überflüssig geworden: Eine kleine Gruppe von Herrschenden sorgt für das Wohl der Gemeinschaft und des Einzelnen, während das Streben nach spiritueller Erleuchtung den Alltag diktiert. Sansals Vision ist sowohl faszinierend als auch erschreckend und mahnt in einer Zeit gesellschaftlicher Umbrüche zu gelebter Brüderlichkeit, toleranter Demokratie und einsichtiger Freiheit.
"Un chat c'est l'ensorcellement même, le tact en ondes..." notait Louis-Ferdinand Céline. Et Bébert, énorme matou tigré au maintien, à l'intelligence prodigieuse, aussi glouton et râleur que fidèle, n'était pas un chat ordinaire. Abandonné par son premier maître, l'acteur de cinéma Le Vigan, longtemps vagabond dans Montmartre au temps de l'Occupation, il est recueilli par Céline et sa femme et va partager leurs errances, leurs aventures, leur misère, leur exil. Céline en a fait l'un des héros de ses derniers romans - ces chroniques hallucinées de l'Allemagne de la débâcle -, et l'un des chats les plus célèbres de la littérature française.