In den drei Bänden seines monumentalen Werks »Der Archipel GULAG« hat Solschenizyn die Geschichte des GULAG, dieses Reichs des Terrors, mit der dokumentarischen Sorgfalt eines Historikers und der Sprachgewalt eines großen Epikers aufgezeichnet. »Was die vorliegenden Seiten enthalten, ist keine Beschreibung des Lagerlebens, sondern eine politische Vorgeschichte, die Chronik der Entstehung dieses unheimlichen Inselreichs …« (Neue Zürcher Zeitung)
Dick Peet Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)


Dieses Buch erzählt von den besonderen Beziehungen zwischen Macht und Künstler. Im Mittelpunkt steht der französische König Ludwig XIV. und der Dramatiker sowie Komödiant Jean-Baptiste Poquelin, der sich den Namen de Molière gab und in die Literaturgeschichte einging. Michail Bulgakow betrachtete ihn als eine ihm besonders nahe stehende Figur, obwohl Molière als Schriftsteller mehr Glück hatte: Seine Stücke wurden aufgeführt, er spielte selbst darin und genoss verdienten Ruhm. Im Gegensatz dazu wurde Bulgakows „Das Leben des Herrn de Molière“ zu Lebzeiten des Autors nie gedruckt oder auf der Bühne gezeigt. Der Roman blieb unter anderen Manuskripten, die nicht verbrannten, und erreichte die Leser 22 Jahre nach dem Tod des Autors.