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Bookbot

Jean-Pierre Aoustin

    Vom Ende einer Geschichte
    Isabel
    • Ausgezeichnet mit dem Booker-Preis Als Finn Adrian in die Klasse von Tony Webster kommt, schließen die beiden Jungen schnell Freundschaft. Sex und Bücher sind die Hauptthemen, mit denen sie sich befassen, und Tony hat das Gefühl, dass Adrian in allem etwas klüger ist als er. Auch später, nach der Schulzeit, bleiben die beiden in Kontakt. Bis die Freundschaft ein jähes Ende findet. Vierzig Jahre später, Tony hat eine Ehe, eine gütliche Trennung und eine Berufskarriere hinter sich, ist er mit sich im Reinen. Doch der Brief eines Anwalts, verbunden mit einer Erbschaft, erweckt plötzlich Zweifel an den vermeintlich sicheren Tatsachen der eigenen Biographie. Je mehr Tony erfährt, desto unsicherer scheint das Erlebte und desto unabsehbarer die Konsequenzen für seine Zukunft.

      Vom Ende einer Geschichte2013
      3,8
    • Isabel

      Und ihr Biograph

      Den Vorwurf einer ehemaligen Freundin, daß er selbstbezogen und narzißtisch sei, mag der Erzähler nicht auf sich sitzen lassen und so beschließt er, der nächstbesten Person, die ihm über den Weg läuft, so viel Interesse zu widmen, daß er sie am Ende besser kennt, als diese sich selbst. Glücklicherweise ist diese nächste Person eine junge Dame, Isabel, 25, Produktionsassistentin, und Interesse zu entwickeln fällt dem Erzähler leicht, obwohl Isabel nur mit einem höchst durchschnittlichen Lebenslauf aufwarten kann. Von der Hauptschwierigkeit einmal abgesehen, daß es so recht keine Normen für die Darstellung eines solchen normalen Lebens gibt, fast alle Biographien befassen sich mit berühmten oder doch wenigstens berüchtigten Personen, die überdies längst tot sind, erwarten den Autor auch sonst noch allerhand ernüchternde Einsichten. Das Ergebnis ist ein origineller, scharfsinniger und amüsanter Roman.

      Isabel2002
      3,5