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Bookbot

Anita Raja

    Was bleibt
    Der Prozess : Roman
    Sommerstück
    Kindheitsmuster
    • "Christa Wolfs Kindheitsmuster ist der hartnaeckig borende, vor Verletzungen ihrer selbst nicht zurueckschreckende Versuch, den historischen Faschismus wie die unmittlebare Gegenwart aus ihrer eigenen Biographie, ihrer beschaedigten Kindheit heraus verstehbar und handhabbar zu machen, die 'verfluchte Verfaelschung von Geschichte zum Traktat' zu ueberwinden. Und das Preiswuerdige des Buches sehe ich in der Rueckhaltlosigkeit und der kraft der sinnlichen Vergegenwaertigung, mit der dieses Vorhaben dem Leser zugaenglich gemacht wird. Dieses Buch beende ein langes Schweigen, auch fuer die DDR, hat Stefan hermlin von 'Kindheitsmuster' gesagt. Es handelt vom bis dato vergessenen, verdraengten, unterschlagenen Faschismus: dem 'normalen', alltaeglichen, gewoehnlichen, wie er von einer Masse von alltaeglichen, gewoehnlichen Menschen, wo nicht aktiv getragen, so doch zumindest hingenommen wurde." --Wolfgang Emmerich.

      Kindheitsmuster
      4,1
    • Einen Sommer auf dem mecklenburgischen Land erlebt die Schriftstellerin Ellen, zusammen mit Familie und Freunden. Der gesellschaftliche Stillstand ist Ende der siebziger Jahre deutlich zu spüren, aber für die Dauer einiger weniger Monate, die in der Erinnerung einmalig und endlos scheinen, entsteht hier eine lebendige Gemeinschaft. Sommerstück ist die Geschichte eines Jahrhundertsommers und zugleich der Abgesang auf eine politische Utopie.

      Sommerstück
      3,8
    • Der Prozess : Roman

      • 230 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Die Entstehung dieses nicht vollendeten Werkes – vom Sommer 1914 bis zum Ableben des Autors im Juni 1924 – war von besonders prägnanten Phasen in Kafkas Leben gekennzeichnet. Im Juli 1914 fand die Auflösung der Verlobung mit Felice Bauer statt. Sowohl die Verlobung als auch die Entlobung waren für Kafka mit starken Schuldgefühlen verbunden. Eine abschließende Aussprache hierzu im Berliner Hotel Askanischer Hof in Anwesenheit von Freunden hatte Kafka als „Gerichtshof“ empfunden. Unmittelbar danach begann er mit der Arbeit zum Process. Der Erste Weltkrieg brach aus. Ab dem Herbst 1914 wohnte Kafka erstmals unabhängig von seinen Eltern in einem eigenen Zimmer. Seine Arbeit schritt zunächst gut voran, in zwei Monaten entstanden rund 200 Manuskriptseiten, kam aber – wie bei ihm häufig – bald zum Erliegen. Er beschäftigte sich nun u. a. mit der Erzählung In der Strafkolonie. Der Process entstand nicht in linearer Abfolge: Es lässt sich nachweisen, dass Kafka zuerst das Eingangs- und das Schlusskapitel niederschrieb, danach schrieb er an einzelnen Kapiteln parallel weiter. Anfang 1915 wurde der Roman dann unvollendet beiseitegelegt und nie vollendet. Kafka schrieb den Process in Hefte, die er auch für die Niederschrift anderer Texte verwendete. Diese Blätter hat er später herausgetrennt und sie nach Kapiteln und Fragmenten neu sortiert, ohne dabei eine bestimmte Reihenfolge der Teile festzulegen.

      Der Prozess : Roman
      3,9
    • Was bleibt

      • 76 Seiten
      • 3 Lesestunden

      Erzählt wird ein Tag im Leben einer Ostberliner Schriftstellerin, deren Wohnung und berufliche Aktivitäten von der Stasi ganz offen observiert werden. Die Erzählung thematisiert die Folgen der Beobachtung, insbesondere die dadurch ausgelösten Gefühle, Selbstbefragungen und Veränderungen im alltäglichen Leben der Frau. Als Ich-Erzählerin befindet sie sich in einem ständigen inneren Monolog, in einer permanenten Selbstprüfung, in der sie sich teilweise in Du, Ich und noch ein Drittes spaltet, ein Verhalten, das durch den düsteren Außendruck verursacht wird. Eines der Ichs repräsentiert die ursprünglich loyale Haltung zum Staat DDR, ein anderes ringt verzweifelt um eine neue Sprache, die authentisch und lebendig die Erfahrungen ausdrücken könnte. Ein Alltag wird erzählt, der keiner mehr ist, wenn die eigene Wohnung in Abwesenheit von Fremden betreten wurde und deutlich sichtbare Spuren davon als Hinweis hinterlassen wurden. Gespräche können innerhalb der Wohnung nur noch geführt werden, wenn der Telefonstecker gezogen ist. Telefonate werden zu einer Farce, die sich nur noch in Codes und Belanglosigkeiten abspielt. Symptome der Angst und Nervosität, wie Unruhe, Schlaflosigkeit, Gewichtsverlust, Haarausfall, durchziehen die Erzählung.

      Was bleibt
      3,5