Früh am Morgen beginnt die Nacht
- 1007 Seiten
- 36 Lesestunden
Eine ergreifende Geschichte über Macht und Unterdrückung, Liebe und Vergebung





Eine ergreifende Geschichte über Macht und Unterdrückung, Liebe und Vergebung
„Lügen ist mein zweite, nein, meine erste Natur.“ Axel Vander ist ein Mann, der sich schon vor Jahrzehnten eine neue Identität geschaffen hat. Der Jude aus Antwerpen, der den Nazis entkam, nahm die Identität eines toten Freundes an, floh nach England und machte später Karriere als Literaturwissenschaftler in Amerika. Doch nun erreicht ihn der Brief einer jungen Frau, die sein Geheimnis zu kennen scheint. In Turin kommt es schließlich zu einem schicksalhaften Treffen der beiden.
Herr über das Totenreich Quirke arbeitet als Pathologe im Holy Family Hospital. Er liebt die Abgeschiedenheit seiner Abteilung, zwei Stockwerke unter dem geschäftigen Treiben auf den Straßen Dublins. Doch eines Nachts überrascht Quirke seinen Schwager Malachy, den überaus angesehenen Leiter der Geburtsklinik, in seinem unterirdischen Reich – gebeugt über die Akte Christine Falls. Das Erscheinen des seltenen Gastes erweckt Quirkes Argwohn - und seine Neugier. Schnell hat er herausgefunden, dass Christine Falls keineswegs an einer Lungenembolie gestorben ist, wie auf dem Totenschein vermerkt. Der Tod der jungen Frau wirft Fragen auf. Die Suche nach Antworten führt Quirke in die Welt der Lebenden, wo sich die Abgründe seiner eigenen Familie vor ihm auftun ... „Eine düstere Familiengeschichte … schaurig und zum Ende versöhnlich“ (Die Zeit)
Glaube, Liebe, Hoffnung. Und die ewige Suche nach dem Sinn des Lebens. Tief im Nordwesten Amerikas: Ein junges Mädchen hat beim Pilzesammeln im Wald eine Erscheinung. Nichts als Einbildung oder ein wirkliches Wunder? Zuerst zieht die Botschaft nur die üblichen Verrückten und Verlorenen an. Aber bald wird das Mädchen zur Hoffnungsträgerin von Tausenden, die alle von der tiefen Sehnsucht erfasst sind, im eigenen Leben einen Sinn zu finden. Die Vorfälle im Wald erschüttern die amerikanische Kleinstadt und verändern das Leben ihrer Bewohner für immer.
Bob Smith wuchs in einer Stadt auf, die nach dem Geburtsort von Shakespeare benannt ist. Stratford, Connecticut. Seine schwierige Kindheit verbrachte er damit, seinen verzweifelten Eltern zu helfen, sich um seine schwerbehinderte Schwester zu kümmern. Doch im Alter von zehn Jahren stieß Smith auf eine Zeile aus Der Kaufmann von Venedig: In Wahrheit weiß ich nicht, warum ich so traurig bin. In der Sprache Shakespeares hatte er ein Fenster gefunden, durch das er die Welt betrachten konnte. Als Teenager wurde das American Shakespeare Festival in Stratford gegründet, und Smith wurde Hamlets Kostümbildner. Während er die Stücke von der Hinterbühne aus beobachtete, nahm seine Lebensleidenschaft Gestalt an. Hier erzählt Smith in zarter und lyrischer Prosa die Geschichte eines Lebens, das von Poesie geprägt ist.