Eine ergreifende Geschichte über Macht und Unterdrückung, Liebe und Vergebung
Marcella Dallatorre Bücher





„Lügen ist mein zweite, nein, meine erste Natur.“ Axel Vander ist ein Mann, der sich schon vor Jahrzehnten eine neue Identität geschaffen hat. Der Jude aus Antwerpen, der den Nazis entkam, nahm die Identität eines toten Freundes an, floh nach England und machte später Karriere als Literaturwissenschaftler in Amerika. Doch nun erreicht ihn der Brief einer jungen Frau, die sein Geheimnis zu kennen scheint. In Turin kommt es schließlich zu einem schicksalhaften Treffen der beiden.
John Banville zeigt sich in seiner kriminellen Seite. Quirke, der Herr über das Totenreich des Holy Family Hospitals, genießt die Abgeschiedenheit der Pathologie, bis die Leiche der jungen Christine Falls Fragen aufwirft. Auf der Suche nach Antworten begibt sich Quirke in die Welt der Lebenden, wo die Abgründe seiner eigenen Familie ans Licht kommen. In der Nacht überrascht er seinen Schwager Malachy, den angesehenen Leiter der Geburtsklinik, in der Pathologie, der über die Akte von Christine Falls gebeugt ist. Quirke wird misstrauisch und beginnt Nachforschungen anzustellen. Er entdeckt, dass Christine Falls nicht an einer Lungenembolie gestorben ist, wie im Totenschein vermerkt, und dass sie das Schicksal vieler junger Frauen im Irland der 1950er Jahre teilt. Seine Ermittlungen führen ihn in Konflikt mit seiner eigenen Vergangenheit und dem katholischen Establishment, während die Fäden in tief verschneiten Boston zusammenlaufen. Unter dem Pseudonym Benjamin Black präsentiert Banville seinen ersten Krimi: atmosphärisch dicht, mitreißend und sprachlich brillant. Die Figuren, so Banville, haben ihre Dämonen und Geheimnisse, aber auch ein bittersüßes Gefühl der Sehnsucht nach dem, was sie verloren oder nie besessen haben.
Eine Pilzsammlerin hat eine Vision der himmlischen Jungfrau Maria und setzt damit eine Massenbewegung der Gläubigen in Gang.
Bob Smith wuchs in einer Stadt auf, die nach dem Geburtsort von Shakespeare benannt ist. Stratford, Connecticut. Seine schwierige Kindheit verbrachte er damit, seinen verzweifelten Eltern zu helfen, sich um seine schwerbehinderte Schwester zu kümmern. Doch im Alter von zehn Jahren stieß Smith auf eine Zeile aus Der Kaufmann von Venedig: In Wahrheit weiß ich nicht, warum ich so traurig bin. In der Sprache Shakespeares hatte er ein Fenster gefunden, durch das er die Welt betrachten konnte. Als Teenager wurde das American Shakespeare Festival in Stratford gegründet, und Smith wurde Hamlets Kostümbildner. Während er die Stücke von der Hinterbühne aus beobachtete, nahm seine Lebensleidenschaft Gestalt an. Hier erzählt Smith in zarter und lyrischer Prosa die Geschichte eines Lebens, das von Poesie geprägt ist.