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Cornelis Ouwehand

    Schneeland
    Tausend Kraniche
    • Thousand Cranes is a story of love given and love withheld. Set against the backdrop of Japan's traditional tea ceremony, it is a taut, highly dramatic novel gleaming with sudden passages of poetic beauty. In one of the book's strongest scenes, the two characters are symbolized by the two fine old China bowls, one female and one male, that sit before them. The novel opens with Kikuji on his way to a tea ceremony given by Chikako, one of his father's former mistresses. He is also on his way to act out the unfinished drama of his father's life. Kikuji's father had been a cultivated man, an art lover and a pleasure seeker. He had cast off one mistress, Chikako, but had loved another, Mrs Ota, until his death. Kikuji, like his father, tries to escape from Chikako, now masculine and meddlesome. Like his father, too, he is drawn to Mrs Ota, who has remained young, alluring and pliant even though her daughter, Fumiko, is only twenty years old. Kikuji's guilty passion for Mrs Ota and Fumiko's efforts to alter the family fate lead to the novel's stunning climax.

      Tausend Kraniche1989
      3,8
    • Schneeland

      Erzählung

      Eines der Hauptwerke des japanischen Nobelpreisträgers für Literatur Yasunari Kawabata (1899–1972) ist von Tobias Cheung neu, erstmals textgetreu übersetzt worden. Kawabatas Schneeland liegt jenseits hoher Berge, fern von Tokyo. Shimamura, ein Müßiggänger und Ästhet aus Tokyo, fährt mit dem Zug zu einem der dortigen Kurorte, wo er Komako, eine Geisha, trifft, deren Eigenwilligkeit und Schönheit ihn fesseln. Mehrfach kehrt er zu ihr zurück. Jedoch je eindringlicher Shimamura versucht, ein klares Bild von Komako zu gewinnen, desto unschärfer und verschwommener kommt ihm das Wahrgenommene vor. Er spürt darin eine Wirklichkeit, nach der ihn verlangt. Diese Wirklichkeit ist scheinbar äußerlich, und doch erfüllt sie das Innere – wie die Kälte, die durch das Zugfenster strömt, in deren Spiegelungen sich innen und außen beglückend und geheimnisvoll überlagern. Um diese Wirklichkeit, die sich entzieht, geht es Kawabata ebenso wie seiner Hauptfigur. Dementsprechend hat er die Geschichte erzählt, schwebend, flirrend, rätselhaft anziehend. Im Nachwort erklärt der Übersetzer die japanischen Traditionen, in die Schneeland sich einordnet, aber auch, was Kawabata, Ansätze der europäischen Moderne aufgreifend, ganz neu und anders gemacht hat. In der Bibliothek Suhrkamp liegen Erzählungen von Yasunari Kawabata unter dem Titel Träume im Kristall vor (Band 383).

      Schneeland1983
      3,7