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Jüdisches Museum Berlin

    Roman Vishniacs Berlin
    Typisch! Klischees von Juden und Anderen
    Haut ab!
    Weihnukka
    • Weihnukka

      Geschichten von Weihnachten und Chanukka

      • 129 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Auf der ganzen Welt feiert man im Dezember Weihnachten und Chanukka - mit Lebkuchen oder Latkes, zwischen Tradition, Kommerz und Familienfest, mit religiösem Bekenntnis oder politischer Botschaft. Nur etwa fünfmal im Jahrhundert fallen beide Feste auf dasselbe Datum. In 12 Kapiteln erkundet das Buch die historischen Wurzeln der beiden Feste und schildert die Riten und Gebräuche, die mit ihnen verbunden sind: Warum entzündet man Lichter zu Chanukka? Was hat es mit dem Ölwunder auf sich? Was hat ein römischer Sonnengott mit Weihnachten zu tun? Wann wurde aus dem öffentlichen Gelage nach der Christmette eine besinnliche Familienfeier? Und was verbirgt sich hinter der ironischen Bezeichnung 'Weihnukka'? Erstaunliches und Amüsantes, Kitsch und Kunst illustrieren weltliche und theologische Aspekte beider Feste. In Annäherung an Irving Berlin, den jüdischen Komponisten des erfolgreichsten Weihnachtsschlagers aller Zeiten, lässt sich sagen: „I’m dreaming of a Jewish Christmas!“

      Weihnukka
      4,0
    • Haut ab!

      Haltungen zur rituellen Beschneidung

      • 175 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Begleitband zur gleichnamigen Ausstellung im Jüdischen Museum Berlin vom 24. Okt. 2014 bis 1. März 2015. Essays und literarische Texte zur Debatte über die Beschneidung. Im Kontext der aktuellen Debatte um rituelle Beschneidungen in Deutschland zeigt das Jüdische Museum Berlin die Ausstellung »Haut ab! Haltungen zur rituellen Beschneidung«. Neben religiösen und kulturgeschichtlichen Aspekten der Beschneidung thematisiert die Ausstellung historische und aktuelle antisemitische und islamophobe Haltungen. Außergewöhnliche Objekte aus internationalen Sammlungen und zeitgenössische Accessoires stehen Filmausschnitten, aktuellen Interviews und Installationen gegenüber, die das kontrovers diskutierte Thema kommentieren. Der Begleitband zur Ausstellung bildet die gezeigten Objekte ab und vertieft das Thema durch weiterführende Essays und literarische Texte. Die Autorinnen und Autoren betrachten die Beschneidung aus unterschiedlichen Blickwinkeln, gehen auf ihre Bedeutung in Islam und Judentum ein und analysieren nicht zuletzt die Debatte nach der Verkündung des Kölner Beschneidungsurteils im Sommer 2012. Mit Beiträgen von Yigal Blumenberg, Alfred Bodenheimer, Felicitas Heimann-Jelinek, Ilhan Ilkılıç, Cilly Kugelmann, Gerhard Langer, Thomas Lentes und Texten von Franz Kafka, Philip Roth, Kamal Ben Hameda und anderen.

      Haut ab!
    • „Aber was ist eigentlich ein Schwarzer? Und zu allererst: welche Farbe hat er?“ Jean Genet, Vorwort zu „Die Neger“ Stereotype prägen das Bild, das wir uns von uns selbst und vom „Anderen“ machen. Es sind Vereinfachungen, die helfen, eine komplexe Welt zu verstehen und die Angst vor dem Unbekannten oder dem Fremden zu bewältigen. Gleichzeitig aber liefern sie das Material für rassistische und antisemitische Ideologien. Mit frappierenden Objekten geht das Buch der Frage nach, wie solche Zuschreibungen und Charakterisierungen entstehen. Bilder und Objekte, über deren eindeutige und brutale Aussage kein Zweifel besteht, stehen neben verwirrenden, oft kaum bekannten Klischeevermischungen wie etwa der Barbie-Puppe mit jüdischen Gebetsriemen. Präsentiert wird auch eine umfangreiche Sammlung von Antisemitika, die ein Privatsammler dem Jüdischen Museum Wien vermacht hat.

      Typisch! Klischees von Juden und Anderen