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John Berger

    5. November 1926 – 2. Jänner 2017

    John Berger war ein englischer Schriftsteller, dessen Werk sich über Kunstkritik, Romane und Malerei erstreckte. Seine Schriften untersuchen häufig die Spannung zwischen Moderne und Erinnerung, Verlust und Gegenwart. Berger meditierte oft über das Leben von Bauern und ihre Transformation beim Umzug in städtische Umgebungen. Seine Texte sind bekannt für ihre tiefe Einsicht in die menschliche Verfassung und eine kritische Perspektive auf die Gesellschaft.

    John Berger
    Meine Schöne
    Der siebte Mensch
    Aquarelle und Zeichnungen: Dürer
    Velázquez Äsop
    Gegen die Abwertung der Welt
    Woandershin
    • Woandershin

      Farben - Kunst - Portraits

      Dieses Buch ist ein Querschnitt durch das Werk eines der einflussreichsten Kunstkritiker des 20. Jahrhunderts, der die Art, Kunst zu betrachten, zu SEHEN überhaupt, neu definiert hat. »Wir betrachten Bilder, um ein Geheimnis zu entdecken«, schreibt John Berger, der 1992 für seine Romane, Geschichten, Gedichte und Essays mit dem Petrarca-Preis ausgezeichnet wurde. Für ihn betrifft dieses Geheimnis die Kunst ebenso wie das Leben. Seine Essays zur Kunst sind Liebesbriefe an das Sichtbare und an die Sinnlichkeit. Mit großer Klarheit und Empathie zeigen seine Essays auch das auf den Bildern Ausgesparte und begeistern durch den sinnesöffnenden Blick auf die verwunschene Gegenwärtigkeit dieser Kunstwerke. Er begibt sich auf die Spuren von Piero della Francesca und Vermeer, Cézanne und Monet, Chardin und Morandi und zieht eine Linie weiter bis in unsere Gegenwart. Gleichzeitig kann der Leser nachvollziehen, wie sich Bergers Nachdenken über die Kunst entwickelt hat: von frühen Aufsätzen wie jenem über »Die Klarheit der Renaissance« bis zu seinen späten großen Entwürfen wie dem über das »Stillleben«, der hier zum ersten Mal ungekürzt publiziert wird. Neben frühen, noch nie übersetzten Texten finden sich in dem Band auch die letzten Essays Bergers, die er nicht mehr selbst in Bücher aufnehmen konnte. Sie bilden das Vermächtnis dieses großen Liebenden, für den Sehen immer auch Entdecken bedeutete.

      Woandershin
      5,0
    • Gegen die Abwertung der Welt

      Essays

      • 224 Seiten
      • 8 Lesestunden

      John Bergers Kunstbetrachtungen und politische Einreden öffnen dem Leser die Augen: Von der Höhlenmalerei und den Porträts von Faijum über Michelangelo und Rembrandt bis zu van Gogh und Frida Kahlo spannt er den Bogen. Dabei gelingt es ihm, dem Bekannten und Unbekannten stets neue Perspektiven abzugewinnen und uns an seinem poetisch präzisen Zugang zu den Werken teilhaben zu lassen.

      Gegen die Abwertung der Welt
      4,5
    • Aquarelle und Zeichnungen: Dürer

      • 96 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Mehr als 500 Jahre trennen uns von Albrecht Dürer (1471-1528). Seine Fähigkeit, einen Gegenstand abzubilden, wirkte auf die Zeitgenossen wie ein Wunder. So ist es auch heute noch, denkt man allein an seine aquarellierten Zeichnungen von Pflanzen und Tieren. Die in diesem Buch zusammengestellten Werke des Künstlers spiegeln seine Genialität und Einmaligkeit wider.

      Aquarelle und Zeichnungen: Dürer
      4,3
    • Der siebte Mensch

      Eine Geschichte über Migration und Arbeit in Europa

      Der Klassiker zu Migration und Arbeit in Europa - so aktuell wie nie. Jetzt neu auflegt im FISCHER Taschenbuch! ›Der siebte Mensch‹ untersucht die Situation der Migranten und Wanderarbeiter – in Text und Bild, mit Geschichten und Erzählungen. Es war das erste Buch, das John Berger gemeinsam mit Jean Mohr ganz den Erfahrungen und Folgen der Migration widmete – und es ist wie ›Sehen‹ längst ein Klassiker der Moderne. Die Neuausgabe erscheint mit einem aktuellen Vorwort von John Berger. John Berger, der große europäische Erzähler und Essayist, feiert im November 2016 seinen 90. Geburtstag. Seine Essays zu Kunst und Fotografie sind aus der Ästhetik des 20. Jahrhunderts nicht mehr wegzudenken. Meisterhaft finden seine Erzählungen und Romane eine sinnliche Antwort auf die Frage, wie wir heute leben. »Es gibt niemals genug von John Berger!« Tilda Swinton

      Der siebte Mensch
      4,2
    • Meine Schöne

      Essays Geschichten Gedichte

      John Berger – 80. Geburtstag 5. November 2006 John Berger ist ein staunender Reisender. Mit einem wachen Ohr für Geschichten schaut er den Menschen in die Augen und sammelt ihr Erstaunen, ihre Liebe und ihren Zorn. Ob er über die Einsamkeit der Emigranten, oder der Sorge, mit der man ein Bild seiner Liebsten in der Brieftasche bei sich trägt, schreibt, stets treibt ihn ein großes Heimweh nach den Dingen und Menschen. Zum 80. Geburtstag des großen europäischen Erzählers erscheint ein Lesebuch, das sein schönstes und zärtlichstes Buch »Und unsere Gesichter, mein Herz, vergänglich wie Fotos«, seine Gedichte aus »Wegzeichnung« und zum ersten Mal auf Deutsch seinen letzten Essay zu Giacometti, ›Meine Schöne‹ enthält.

      Meine Schöne
      4,0
    • In seinen Essays beschreibt John Berger das, was man sehen kann. Sein Zugriff auf die Welt ist ein phänomenologischer. So können - in einer Zeit, in der die visuellen Eindrücke inflationär geworden sind - seine genauen und geduldigen Wahrnehmungen von Bildern, Menschen, Landschaften, Städten und immer wieder Gemälden für den Leser zu einer Schule des Sehens werden.‹/p›

      Das Sichtbare & Das Verborgene
      4,3
    • Das Kunstwerk

      • 96 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Acht Kurzkurse des bedeutenden englischen Kunstkritikers über das vergleichende Sehen, die Augen der Maler und die Einsamkeit des Betrachters. Der große Schriftsteller und Kritiker beginnt mit einer Untersuchung des Verhältnisses zwischen Kunst und Natur. An fünf bedeutenden Malern und ihren Bildern zeigt er dann, wie Kunst in ihrem Kontext gelesen werden kann.

      Das Kunstwerk
      4,3
    • Dies ist ein Buch über Photographie - über ihre Rätselhaftigkeit, ihre Vieldeutigkeit, ihre andere Art des Erzählens. Bergers Essay legt den Grundstein für eine neue Theorie des Mediums und führt über die von Susan Sontag, Roland Barthes und Walter Benjamin formulierten Einsichten hinaus »Kameras sind Schachteln für den Transport von Erscheinungen.« Dieser Satz markiert die prinzipielle Andersartigkeit eines Photos gegenüber einem Gemälde. Letzteres hat eine Sprache, mittels der es aus den Erscheinungen übersetzt, während die Photographie ihrem Wesen nach immer nur Augenblicke zitiert, die sie aus einem Kontinuum von Erscheinungen herauslöst und festhält. Der Theorie im Essay fügt Jean Mohr als Photograph erzählend seine Erfahrungen im Umgang mit den Portraitierten, dem Bild und seinen Betrachtern hinzu. In 150 Photographien wird ohne ein einziges Wort die Geschichte einer Bäuerin erzählt, nicht als Reportage, sondern als der faszinierende Versuch einer anderen Art des Erzählens.

      Eine andere Art zu erzählen
      4,0
    • A und X

      Eine Liebesgeschichte in Briefen

      Wie zeigt sich Liebe in Zeiten des Krieges? A'ida schreibt über Jahre hinweg Briefe an ihren geliebten Mann Xavier, der seine Haftstrafe im Gefängnis verbüßt. Sie erzählt vom täglichen Leben in der kleinen Stadt, in der ein totalitäres Regime und bürgerkriegsähnliche Kämpfe wüten. Wie sie Kranke versorgt, Möbel repariert und Essen für Freunde kocht, über Shakespeare-Sonette und den Geruch reifer Johannisbeeren. Das Schreiben gibt ihr Kraft und stärkt ihren Widerstand gegen Gewalt und Zerstörung. Bergers Roman ist eine bewegende und ergreifende Liebesgeschichte in Briefen, die an vielen Plätzen der Welt spielen könnte.

      A und X
      4,0