Mitten in der rauen Wüste Nordafrikas hat Taita die Jahre seit dem Tod seiner geliebten Königin Lostris verbracht. In dieser Zeit ist er ein Meister des Übernatürlichen und der Magie geworden. Doch nun muss sich Taita den Forderungen der realen Welt stellen und kehrt zu den Menschen zurück. Schon bald sieht er sich in einen schrecklichen Kampf gegen die Mächte des Bösen verstrickt, die Ägyptens Reich zu zerstören und den Prinzen Nefer, Lostris' Enkel, zu vernichten drohen.
Der erste Teil der Tetralogie über das Schicksal der Familie Ballantyne beginnt im Jahr 1860 in Afrika, oberhalb des Wendekreises des Steinbocks. Sklavenschiffe durchkreuzen den Atlantischen Ozean und steuern bis zur Insel Sansibar, wo unglückliche Opfer, gefangen genommen von Arabern oder von ihrem eigenen Stamm verkauft, für hohe Gewinne verladen werden. Die Sklaven werden nach Amerika transportiert, während die Engländer versuchen, Menschlichkeit durchzusetzen und solche Händler zu fangen. Der Hauptstrom der gefangenen Unglücklichen bewegt sich aus dem Inneren des Landes, aus unbekannten afrikanischen Königreichen, die sich entlang des viertgrößten Flusses Afrikas, dem Zambezi, erstrecken. Dort liegt das sagenumwobene Reich des Häuptlings Monomatapa. Dort beginnt auch die Ärztin Robyn Ballantyne ihre abenteuerliche Reise ins heiße Afrika. Zusammen mit ihrem Bruder sucht sie ihren Vater, der in dieser Region eine Mission gegründet hat, deren genaue Lage und Umstände unbekannt sind. Die Geschwister bewegen sich gegen die Karawanen von Sklaven, die an die Küste des Indischen Ozeans unterwegs sind. Ihre abenteuerliche Reise wird zudem von dem Geheimnis einer Prophezeiung einer Stammeszauberin überschattet, die behauptet, dass es Frieden im Land geben wird, wenn der Falke Ruhe findet.