This is the diary of a middle-aged man who is deeply in love with his younger wife, Ikuko. In spite of that love, the pair have grown physically apart, each unsure of the other's desires...until the day Ikuko discovers her husband's diary with its desperate hints of jealousy and voyeurism. Ikuko realises she has found the key to his very soul. schovat popis
Tanizaki's masterpiece is the story of four sisters, and the declining
fortunes of a traditional Japanese family. It is a loving and nostalgic
recreation of the sumptuous, intricate upper-class life of Osaka immediately
before World War Two. With surgical precision, Tanizaki lays bare the sinews
of pride, and brings a vanished era to vibrant life.
Tanizaki was, in his own words, 'spoiled rotten' as a child; and his early gift for getting his own way extended to his career as perhaps Japan's greatest modern novelist.
「己はいまだに自分を凡人だと思う事は出来ぬ」と自分の天才を疑い得ない「神童」の独白、「甘美にして芳烈なる芸術」を発表するまでの陰欝な青春を描く「異端者の悲しみ」ほか、「The Affair of Two Watches」「詩人のわかれ」。天才の名を恣にした谷崎自身の影を色濃くうつした名作四篇を収める。
Na-o-mi. Die drei Silben dieses Namens, ungewöhnlich im Japan der 1920er Jahre, fesseln einen 28-jährigen Ingenieur, der sich bald in das gleichnamige Mädchen, eine Teenager-Kellnerin, verliebt. Angezogen von ihren eurasischen Zügen und ihrem unschuldigen Wesen, ist Joji begierig darauf, die junge Naomi aus dem schmuddeligen Milieu des nach dem Ersten Weltkrieg entstandenen Tokios zu befreien und sie zu seiner idealen Frau zu formen. Doch als die beiden sich zusammenfinden, um ihre gemeinsame Leidenschaft für die westliche Kultur auszuleben, entdeckt Joji, dass Naomi weit entfernt ist von dem naiven Mädchen seiner Fantasien, und seine Leidenschaft verwandelt sich in eine komisch hilflose Masochismus. Ein literarisches Meisterwerk, das Junichiro Tanizaki als Japans größten Romanautor etablierte, ist "Naomi" sowohl eine amüsante Geschichte von der Obsession und Qual eines Mannes als auch eine brillante Evokation der kulturellen Verwirrung einer Nation.
«Wie ein phosphoreszierender Stein, der im Dunkel glänzt, aber bei Tageshelle jeglichen Reiz als Juwel verliert, so gibt es ohne Schattenwirkung keine Schönheit.» Tanizaki Jun’ichiro entwirft in seinem Essay eine faszinierende japanische Ästhetik, die den Umgang mit Licht und Schatten thematisiert. Er untersucht die Wurzeln fernöstlicher Schönheit und zeigt, dass der Schlüssel zum Verständnis dieser Ästhetik im Spiel von Licht und Schatten liegt. Gärten, Häuser und Alltagsgegenstände entfalten ihre Eleganz und ihren Glanz erst im Halbdunkel, wo die Lackoberflächen und das Glitzern von Gold- und Silberfäden zur Geltung kommen. Die besondere Beschaffenheit japanischen Papiers wird erst durch das dämmrige Licht sichtbar. Tanizaki betont, dass Schönheit oft aus der Praxis des täglichen Lebens entsteht und dass die Menschen in dunklen Räumen die Schönheit des Schattens entdeckten und ihm einen ästhetischen Zweck gaben. Mit einem besorgten Blick auf den Westen fragt er sich, welche Auswirkungen der Siegeszug elektrischer Beleuchtung und greller Helligkeit auf die jahrtausendealten Schönheitsvorstellungen Japans haben wird. Sein Essay, an der Wende zur Moderne verfasst, gilt als «ästhetisches Testament Japans» (Neue Zürcher Zeitung).