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Heinz Havemeister

    Wir wollen immer artig sein ...
    Feeling B: Mix mir einen Drink
    • Feeling B: Mix mir einen Drink

      Punk im Osten – Ausführliche Gespräche mit Flake, Paul Landers und vielen anderen

      Dieses Buch berichtet vom Weg der Band Feeling B, die versuchte, den Menschen in der DDR das Lächeln beizubringen. Die Ostberliner Punkband, gegründet 1983, stellte sich nie als normale Band dar, sondern verkörperte ein einzigartiges Lebensgefühl. Mit ihrer Musik, die 1989 zur ersten offiziellen Punk-LP der DDR führte, foppten sie das System und schufen einen Sound, der zuvor nicht existierte. Im Dokumentarfilm „flüstern & SCHREIEN“ schrieben sie Rock-Geschichte und lieferten den Soundtrack zum Untergang der DDR. Ihre Haltung und Lebensweise wurden zum Vorbild für viele enttäuschte Jugendliche. Das Buch ist sowohl lustig als auch traurig und erzählt von Abschieden, Anfängen, Tod und Leben. Aljoscha Rompe, der Sänger und Organisator von Feeling B, starb am 23. November 2000, was zur Idee für dieses Buch führte. Rompe war ein herausragender Anführer der DDR-Musikszene und aktiv in der politischen Opposition. Aus Gesprächen mit seinen Bandkollegen Paul Landers und Flake Lorenz ergibt sich ein faszinierendes Bild seines intensiven Lebens in der DDR. Die Autoren führten zudem Interviews mit vielen Weggefährten und Aktivisten, darunter Henry Hübchen und Toni Krahl. Der Band enthält zahlreiche bisher unbekannte Fotos.

      Feeling B: Mix mir einen Drink2002
    • Wir wollen immer artig sein ...

      Punk, New Wave, HipHop, Independent-Szene in der DDR 1980-1990

      • 416 Seiten
      • 15 Lesestunden

      »Das mit Abstand beste Buch zum Thema. ›Artig‹ rastert das Netz des DDR-Underground chronologisch, ästhetisch, regional und politisch.« TAZ »Wer das hervorragend bebilderte Werk liest, weiß alles über jeden, der im letzten DDR-Jahrzehnt den Po-go tanzte und staatsunabhängig zur Gitarre griff.« Die Zeit »Eine exzellente Textsammlung, die nicht nur durch ihren Umfang imponiert. Ein lebendiges Bild von dem täglichen Kampf, sich in der DDR als renitenter Jugendlicher zu behaupten. Die ungezügelte, rohe Wut des Punkrock funktionierte als Kraftkern einer Subkultur, die sich nicht auf eine bessere Zukunft vertrösten lassen wollte.« Der Tagesspiegel »Bei der Lektüre dieses Bandes erfährt man neben den subtilen Formen staatlicher Repression fast im Vorübergehen eine Reihe von erhellenden Fakten über den Zerfall des kulturellen und gesellschaftlichen Zusammenhangs in der untergehenden DDR.« Die Welt

      Wir wollen immer artig sein ...1999