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Gianrico Carofiglio

    30. Mai 1961

    Gianrico Carofiglio schafft fesselnde Erzählungen, die sich mit den Komplexitäten von Gerechtigkeit und Moral auseinandersetzen, und schöpft dabei aus seinem Hintergrund als ehemaliger Anti-Mafia-Richter. Sein Schreiben zeichnet sich durch scharfen Intellekt und einen raffinierten Stil aus, der seine Erkundungen ethischer Dilemmata sowohl fesselnd als auch zum Nachdenken anregend macht. Er zeichnet sich darin aus, Spannung aufzubauen und Charaktere darzustellen, die mit den dunkleren Aspekten der menschlichen Natur ringen. Seine Leser schätzen seine Arbeit für seine scharfen Einblicke und sein tiefes Verständnis der menschlichen Psyche.

    Gianrico Carofiglio
    Drei Uhr morgens
    In freiem Fall
    Kalter Sommer
    In der Brandung - Roman
    Groll
    Die Kraft der Worte
    • Die Kraft der Worte

      • 112 Seiten
      • 4 Lesestunden

      In vier Gesprächen mit dem ehemaligen Richter, Senatsabgeordneten und Schriftsteller Gianrico Carofiglio geht es um die komplexe und oft flüchtige Beziehung zwischen politischem Handeln, unserer Sprache und dem Prinzip der Wahrheit. Wenn in einer Gesellschaft das Vertrauen zur Sprache verloren geht, befindet sie sich in einem schlechten Zustand: Denn auf den Bedeutungsverlust des Diskurses folgt meist die gefährliche Entmachtung der staatlichen Institutionen. Ein leidenschaftlicher und spannender Dialog. Ein Plädoyer für kritisches Denken, das dabei hilft, Manipulationen zu erkennen und zu vermeiden.

      Die Kraft der Worte
      5,0
    • Groll

      • 239 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Carofiglio, der Meister feinster psychologischer Nuancen, entwickelt eine Geschichte von Schuld und einem tiefen, menschlichen Groll. Ein einflussreicher Mailänder Chirurg und Universitätsprofessor stirbt unerwartet an einem Herzinfarkt, der Arzt bescheinigt den natürlichen Tod, die Leiche wird eingeäschert. Doch die Tochter geht von einem Verbrechen aus und wendet sich an Penelope Spada. Die ehemalige erfolgreiche Staatsanwältin und Stabhochspringerin hat unter rätselhaften Umständen ihre Karriere abrupt beendet. Von nagenden Schuldgefühlen geplagt, betäubt sie seitdem den Schmerz mit Alkohol und Zigaretten, treibt exzessiv Sport und schlägt sich mit privaten Ermittlungen durch. Widerwillig übernimmt sie den schier aussichtslosen Fall, der zur dramatischen Abrechnung mit der eigenen Vergangenheit wird. Sie muss sich ihren Dämonen stellen. The Italian Grisham – ein Meister des „legal thriller“ „Was wollen die Opfer eines Verbrechens? Die Bestrafung der Täter? Natürlich, auch das. Aber was die Opfer wirklich wollen, ist die Wahrheit.“ (Gianrico Carofiglio)

      Groll
      4,0
    • Ein Polizist mit einer dunklen Vergangenheit, eine Frau mit einer schweren Schuld und ein Mädchen in Gefahr. Als verdeckter Ermittler führt Roberto Marías ein Doppelleben. Die Grenze zwischen Rolle und Realität verschwimmt jedoch, als er sich in die Tochter eines Drogenbosses verliebt. Schließlich muss Roberto sich entscheiden, auf welcher Seite er steht – mit tragischen Konsequenzen, an denen er fast zerbricht. Während er versucht, wieder ins Leben zurückzufinden, begegnet er Emma, die ebenfalls an einer großen Last trägt. Als ihr Sohn Giacomo ihm von einem Mädchen erzählt, das in Gefahr zu sein scheint, muss Roberto sich die Frage stellen, ob er bereit ist, den Kampf gegen die dunkle Seite wiederaufzunehmen.

      In der Brandung - Roman
      3,9
    • Der Sommer 1992 ist ein extrem kalter Sommer in Süditalien. Und es ist der Sommer der brutalen Mafia-Anschläge auf die Staatsanwälte Falcone und Borsellino. In Bari wütet derweil ein regelrechter Krieg zwischen verschiedenen Mafia-Gangs. Als der Sohn des Clanführers Grimaldi entführt und kurz darauf tot aufgefunden wird, übernimmt Maresciallo Fenoglio die Ermittlungen. Der Verdacht fällt schnell auf Grimaldis Gegenspieler Lopez, der Fenoglio daraufhin Informationen anbietet, um seine Familie zu schützen. Doch ist Lopez wirklich für den Tod des Jungen verantwortlich?

      Kalter Sommer
      4,0
    • Der zweite Guido-Guerrieri-Roman aus der Feder des ehemaligen Mafiajägers Niemand in Bari will Martina Fumai dabei helfen, ihren gewalttätigen Exfreund vor Gericht zu bringen, denn er ist der Sohn eines mächtigen Richters. Auch Guido Guerrieri weiß, dass dies das Ende seiner Karriere bedeuten könnte. Und doch kann er der Versuchung des scheinbar aussichtslosen Falls nicht widerstehen – ebenso wenig wie der Faszination von Schwester Claudia, der Leiterin des Frauenhauses, in dem Martina wohnt. Die Jeans und Lederjacke tragende Nonne hilft Guerrieri bei seinen Ermittlungen – und birgt auch selbst ein schreckliches Geheimnis …

      In freiem Fall
      4,0
    • Drei Uhr morgens

      Roman

      • 192 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Zwei Tage und zwei Nächte ohne Schlaf. So lautet die ärztliche Anweisung, für die Antonio und sein Vater nach Marseille gereist sind. Bekommt Antonio keinen epileptischen Anfall, ist er geheilt, darf einfach wieder Teenager sein. Nun liegen achtundvierzig Stunden vor ihnen. Vater und Sohn, die sich fremd geworden sind, wagen in den Gassen der Stadt vorsichtige Unterhaltungen. Darüber, wie es früher war. Wie es jetzt ist. Wie man sich verliebt. Wie man Musik wirklich hört. Sie finden sich in schummrigen Jazzbars wieder, in freundlichen Küchen, an flimmernden Stränden. Und irgendwann, zwischen Kaffee, Wein und der nächsten Dämmerung, beginnen sie, einander zu verstehen. Eine leise, bewegende Begegnung zwischen Vater und Sohn, die uns lehrt, dass es für wahre Nähe nie zu spät ist.

      Drei Uhr morgens
      4,0
    • Wer seinen Feind besiegen will, muss ihn verteidigen Als Avvocato Guerrieri seinem neuen Mandanten zum ersten Mal im Gefängnis begegnet, verschlägt es ihm den Atem: Denn vor ihm sitzt niemand anders als Fabio Paolicelli, der Intimfeind seiner Jugendtage. Aus dem gewaltbereiten Teenager, der als Rädelsführer einer Jugendgang in Bari von sich reden machte, ist mittlerweile ein braver Familienvater geworden. Mit dem vorgeworfenen Drogenschmuggel habe er nichts zu tun, beteuert er. Ob Guerrieri seinem Mandanten glauben kann, weiß er nicht. Seine Verwirrung steigert sich noch, als er Natsu kennenlernt, die schöne Ehefrau Paolicellis, zu der er sich sofort hingezogen fühlt. Weil Natsu seine Gefühle erwidert, steht Guerrieris Entschluss fest: Er wird Paolicelli verteidigen. Auch wenn er dabei alles andere als redliche Motive verfolgt …

      Das Gesetz der Ehre
      4,0
    • Spannend, bewegend, preisgekrönt: der Beginn der erfolgreichsten italienischen Krimiserie der letzten Jahre Avvocato Guido Guerrieri, frisch geschieden und erschüttert von einer tiefen Lebenskrise, übernimmt einen fast aussichtslosen Fall: Er verteidigt einen des Mordes angeklagten Immigranten aus dem Senegal, der ohne seine Hilfe verloren wäre. Es beginnt ein Nerven zerreißender Kampf gegen rassistische Vorurteile, eine voreingenommene Justiz und eine erdrückende Last von Anklagepunkten …

      Reise in die Nacht
      3,9
    • Endlich! Ein neuer Fall für Avvocato Guido Guerrieri Eine ungewöhnliche Aufgabe für Avvocato Guido Guerrieri: Manuela, eine Studentin aus Rom, ist spurlos verschwunden, und der Polizei fehlt jeglicher Hinweis. Nun soll die Akte geschlossen werden – doch die verzweifelten Eltern bitten Guerrieri, dies zu verhindern. Schnell wird klar, dass er hier weniger juristisch nach einem Formfehler zu suchen hat, als vielmehr nach einer Möglichkeit, das unerklärte Verschwinden der jungen Frau doch noch aufzuklären und seinen Auftraggebern Gewissheit über das Schicksal ihrer Tochter zu verschaffen. Und je mehr Guerrieri nachforscht, desto deutlicher wird, dass all jene, die Manuela gut kannten, mehr wissen, als sie sagen – und mit allen Mitteln versuchen, die grausame Wahrheit zu verbergen …

      In ihrer dunkelsten Stunde
      3,9
    • Eine Frage der Würde

      • 320 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Avvocato Guido Guerrieri ist zurück! Der Richter Pierluigi Rocca befindet sich auf dem Höhepunkt seiner glanzvollen Karriere. Doch genau zu diesem Zeitpunkt scheint es, als würden verborgene Widersacher wegen Bestechlichkeit gegen ihn ermitteln. Voller Sorge wendet er sich an einen alten Freund, den Anwalt Guido Guerrieri, und bittet ihn um Hilfe. Guerrieri ist von der Unschuld Roccas überzeugt und übernimmt offiziell seine Verteidigung. Es gelingt ihm, den Hauptzeugen als unglaubwürdig darzustellen und seine Aussagen damit wertlos zu machen. Doch dann tauchen plötzlich Indizien auf, die Guerrieri vor ein schmerzhaftes Dilemma stellen ...

      Eine Frage der Würde
      3,8
    • Ein Polizist mit einer dunklen Vergangenheit, eine Frau mit einer schweren Schuld und ein Mädchen in Gefahr. Roberto Marías führt als verdeckter Ermittler im Kampf gegen Drogenhandel und Bandenkriminalität ein Doppelleben. Die Grenze zwischen Rolle und Realität verschwimmt jedoch zusehends, als er sich in die Tochter eines Drogenbosses verliebt. Es kommt der Moment, in dem Roberto sich entscheiden muss, auf welcher Seite er steht – mit tragischen Konsequenzen, an denen er fast zerbricht. Er wird vom Dienst freigestellt und versucht, Schritt für Schritt wieder ins Leben zurückzufinden. Eines Tages begegnet er Emma, die genau wie er an einer großen Last trägt. Die beiden kommen sich vorsichtig näher. Als Emmas Sohn Giacomo ihm von einem Mädchen erzählt, das in Gefahr zu sein scheint, muss Roberto sich die Frage stellen, ob er bereit ist, den Kampf gegen die dunkle Seite wiederaufzunehmen.

      In der Brandung
      3,8
    • Als Anwalt kämpft Guido Guerrieri für das Recht der Unschuldigen. Doch in diesem Fall geht es um weit mehr als Gerechtigkeit ... In ihrer Jugend war Lorenza der Schwarm aller Männer: schön, klug und weltgewandt. Doch als sie dem italienischen Anwalt Guido Guerrieri eines späten Nachmittags in seinem Büro in Bari gegenübersteht, hat sie nichts mehr von der einst so faszinierenden Frau. Trotzdem ist er sofort bereit, Lorenzas Sohn Jacopo vor Gericht zu vertreten, der wegen Mordes im Gefängnis sitzt. Doch die Beweislage ist erdrückend, und bald muss sich Guerrieri fragen, ob sein nostalgisches Gefühl für seine Vergangenheit mit Lorenza nicht nur seine Urteilskraft beeinträchtigt, sondern auch seinen Ruf als Anwalt zerstören wird …

      Zeit der Schuld
      3,7
    • Ein Roman von Weltklasse. Made in Italy. Giorgio ist in jeder Hinsicht perfekt: er ist ein mustergültiger Sohn und ein strebsamer Jura-Student, er hat eine nette Freundin und ganz konkrete Vorstellungen davon, wie sein Leben einmal aussehen soll. Als er eines Abends jedoch auf den charismatischen Francesco trifft, einen ebenso undurchschaubaren wie charmanten Nichtstuer, fällt er gleichsam aus seiner kleinen Welt. Denn Francesco übt eine fatale Faszination auf Giorgio aus, der seinerseits alles dafür tun würde, damit etwas von Francescos Glanz auf ihn fällt. Und so gerät der unerfahrene Giorgio immer tiefer in den Sog der zwielichtigen Welt seines neuen Freundes: Bei konspirativen nächtlichen Treffen lernt er nicht nur das illegale Glücksspiel kennen und lieben, sondern auch alle Tricks der Falschspieler. Ohne lange nachzudenken wirft Giorgio all seine Pläne und Vorhaben über Bord, um in Francescos Welt Karriere zu machen …

      Die Vergangenheit ist ein gefährliches Land
      3,7
    • Am Abgrund aller Dinge

      Roman - Die ergreifende und spannende Geschichte über Enrico Vallesi, von gefährlichen Freundschaften, über die Faszination des Bösen, bis hin zur Sprache der Gewalt

      • 290 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Enrico Vallesi hat seiner Heimat Bari schon vor Jahren den Rücken gekehrt, doch als er in der Zeitung liest, dass ein gewisser Salvatore bei einem Überfall erschossen wurde, kommen lange verdrängte Erinnerungen hoch. Enrico merkt, dass er sich endlich seiner Vergangenheit stellen muss, und kehrt nach Bari zurück. Er war ein verschlossener Jugendlicher, der irgendwann beschloss, sich gegen Ungerechtigkeiten zu wehren. Salvatore, ein älterer Mitschüler, bot ihm eine geheime Ausbildung zum Schläger an, und Enrico begann ein Doppelleben: zu Hause der angepasste Schüler, bei Salvatore der hartgesottene Kämpfer. Doch dann nahm Salvatore ihn auf eine Mission mit, die alles verändern sollte ...

      Am Abgrund aller Dinge
      3,7
    • Carofiglios Liebeserklärung an seine Heimat Nach zwanzig Jahren alte Freunde wiederzutreffen, ist ein merkwürdig beklemmendes, aber auch ein sehr schönes Ereignis. Nachts ist es immer ein ganz besonderes, vor allem in Bari. Da verwandelt sich die Provinzhauptstadt Apuliens in ein unwirkliches Kino des Gedächtnisses, in dem Gegenwart und Vergangenheit, Erinnerungen und Einbildung sich vermischen – und aus dem Mann, der sich keiner Illusion mehr hingeben will, wird wieder der drängende Student, der meint, dass im Leben alles möglich ist.Eine wunderschöne Beschreibung Süditaliens: Wenn sich der Geruch des Meeres mit dem von frisch gebackener Focaccia vermischt …

      Eine Nacht in Bari
      3,6
    • Ein Polizist wartet nachts am Flughafen auf den Anschlussflug. Eine junge Frau sitzt ihm gegenüber, die beiden kommen ins Gespräch. Tage später liest er über sie in der Presse: Sie hat den gewalttätigen Mann ihrer Zwillingsschwester getötet. Wie aus dieser zufälligen Begegnung entstehen auch die anderen Geschichten in diesem Erzählband. Sie haben gelegentlich einen mysteriösen Charakter, handeln von Tod und Elend, aber auch von menschlicher Zuwendung und Liebe. Immer aber führen sie zu den tiefsten Abgründen unserer Gefühle.

      Die Illusion der Weisheit
      3,5
    • Bari - eine Leiche wird mit durchschnittener Kehle aufgefunden. Der Fall ist eindeutig: Der junge Mann, der beim Verlassen des Tatorts gesehen wird, wird sofort überführt - er schweigt beharrlich. Doch weder gibt es ein Motiv noch eine Verbindung des Täters mit dem Opfer. Der Zweifel lässt Maresciallo Pietro Fenoglio nach Indizien suchen. Dabei stößt er auf die dunkle Vergangenheit des Opfers, die eine neue komplexe Schuldfrage aufwirft. Eine perfekt komponierte Story à la Sherlock Holmes, mit einem sympathischen Ermittler: melancholisch, musisch, mit Spürsinn.

      Trügerische Gewissheit
      3,4
    • Le parole possono chiarire o confondere, costruire realtà condivise o generare illusioni tossiche. Occuparsi del linguaggio e della sua qualità non è dunque un lusso da intellettuali o una questione da accademici. È un dovere cruciale dell’etica pubblica.In questo libro Gianrico Carofiglio ci guida dentro l’officina della comunicazione politica e civile, mostrando come slogan, metafore e cornici linguistiche possano diventare strumenti di manipolazione o, al contrario, di liberazione.Partendo da esempi concreti – dai comizi di Trump alle retoriche dell’odio, dalle tecniche della propaganda alle parole oscure del diritto – Carofiglio insegna a riconoscere le trappole del linguaggio e a disinnescarle con chiarezza, rigore e immaginazione.Questa nuova edizione, aggiornata e ampliata, si presenta come un vero e proprio manuale di autodifesa un invito a esercitare il pensiero critico, a scegliere le parole giuste, a non cadere nell’ipnosi della lingua manipolata. Perché la qualità del discorso pubblico è la qualità della nostra democrazia.“Dare il nome giusto alle cose può essere un gesto rivoluzionario.”Le parole non sono mai neutre. Saper distinguere quelle che mistificano da quelle che illuminano significa difendere lo spazio comune della verità e della democrazia.

      Con parole precise. Manuale di autodifesa civile
      3,5
    • I casi dell'avvocato Guerrieri

      • 637 Seiten
      • 23 Lesestunden

      Eroe riluttante e malinconico, l'avvocato Guido Guerrieri si muove in una Bari mutevole, assolata e notturna, indifferente e criminale, raffinata e underground. Per amore di giustizia si caccia in cause disperate, senza perdere mai il suo sguardo ironico

      I casi dell'avvocato Guerrieri
      4,1
    • La qualità della vita democratica nasce dalla capacità di porre buone domande e di dubitare, un aspetto fondamentale sia per chi detiene il potere sia per chi apparentemente non ce l’ha, come noi cittadini. Questi ultimi possiedono un potere nascosto, derivante dall’esercizio della critica e della sorveglianza. In queste pagine, l’autore ci guida in un viaggio attraverso tempo e spazio, offrendo suggerimenti per una nuova pratica della convivenza civile, che accetta l’incertezza e la complessità del mondo, e promuove un agire collettivo laico, tollerante ed efficace. Attraverso gli insegnamenti dei maestri orientali e i pensatori moderni, riscopriamo il significato di parole fondamentali, come gentilezza, che non si limita alle buone maniere ma delinea un nuovo modello di uomo civile, capace di affrontare il conflitto in modo audace e costruttivo. La gentilezza, unita al coraggio, diventa una dote dell’intelligenza, necessaria per trasformare il mondo e contrastare l’opacità del potere. Questo approccio richiede di prendersi responsabilità delle proprie azioni e del proprio essere nel mondo. Un manuale avvincente sull’uso delle parole, del dubbio e del potere, che celebra la passione civile e le possibilità della politica.

      Della gentilezza e del coraggio. Breviario di politica e altre cose
      3,9
    • Penelope si sveglia nella casa di uno sconosciuto, dopo l'ennesima notte sprecata. Va via silenziosa e solitaria, attraverso le strade livide dell'autunno milanese. Faceva il pubblico ministero fino a un misterioso incidente che ha messo drammaticamente fine alla sua carriera. Un giorno si presenta da lei un uomo che è stato indagato per l'omicidio della moglie. Il procedimento si è concluso con l'archiviazione ma non ha cancellato i terribili sospetti da cui era sorto. L'uomo le chiede di occuparsi del caso, per recuperare l'onore perduto, per sapere cosa rispondere alla sua bambina quando, diventata grande, chiederà della madre. Penelope, dopo un iniziale rifiuto, si lascia convincere dall'insistenza di un suo vecchio amico, cronista di nera, convinto dell'innocenza del marito. Comincia così un'appassionante investigazione che si snoda fra vie sconosciute della città e i ricordi di una vita che non torna.

      La disciplina di Penelope
      2,8
    • Il ritorno di Guido Guerrieri in un romanzo poderoso e commovente. «Non so dire se avessi deciso già quella mattina, al momento di andare in tribunale, che sarei rimasto in aula ad aspettare la sentenza. Forse sí o forse no. Mi sedetti sulla sedia del pubblico ministero, su quella di un giudice popolare, su quella del presidente, poi entrai nella gabbia degli imputati. Per vedere il mondo attraverso le sbarre». Una donna ha ucciso a colpi di pistola l'ex compagno della sorella. Legittima difesa o omicidio premeditato? La Corte è riunita in Camera di Consiglio. In attesa della sentenza l'avvocato Guerrieri ripercorre le dolorose vicende personali che lo hanno investito nell'ultimo anno. E si interroga sul tempo trascorso, sul senso della sua professione, sull'idea stessa di giustizia. Un'avventura processuale enigmatica, dal ritmo impareggiabile, che si intreccia a un'affilata meditazione sulla perdita e sul rimpianto, sulle inattese sincronie della vita e sulla ricerca della felicità.

      L'orizzonte della notte
      3,7
    • La manomissione delle parole

      • 192 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Le parole servono a comunicare e raccontare storie. Ma anche a produrre trasformazioni e cambiare la realtà. Quando se ne fa un uso sciatto e inconsapevole o se ne manipolano deliberatamente i significati, l'effetto è il logoramento e la perdita di senso. Se questo accade, è necessario sottoporre le parole a una manutenzione attenta, ripristinare la loro forza originaria, renderle di nuovo aderenti alle cose. In questo libro, atipico e sorprendente, Gianrico Carofiglio riflette sulle lingue del potere e della sopraffazione, e si dedica al recupero di cinque parole chiave del lessico civile: vergogna, giustizia, ribellione, bellezza, scelta, legate fra loro in un itinerario concettuale ricco di suggestioni. Il rigore dell'indagine - letteraria, politica ed etica - si combina con il gusto anarchico degli sconfinamenti e degli accostamenti inattesi: Aristotele e don Milani, Cicerone e Primo Levi, Dante e Bob Marley, fino alle pagine esemplari della nostra Costituzione. Ne derivano una lettura emozionante, una prospettiva nuova per osservare il nostro mondo. Chiamare le cose con il loro nome è un gesto rivoluzionario, dichiarava Rosa Luxemburg ormai un secolo fa. Ripensare il linguaggio, oggi, significa immaginare una nuova forma di vita.

      La manomissione delle parole
      3,7
    • Passeggeri notturni

      • 98 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Voci che risuonano nell'oscurità di vagoni semivuoti, lampi che scaturiscono da frammenti di conversazione, profumi nascosti negli anfratti della memoria. I titoli di questa singolare raccolta - trenta scritti di tre pagine ciascuno - rappresentano di volta in volta un genere diverso, in un susseguirsi di aneddoti, brevi saggi, racconti fulminei. Li popolano soprattutto figure femminili sfuggenti e indimenticabili, mentre a vicende drammatiche, o amare, si alternano situazioni comiche, sempre in un gioco di specchi tra realtà e finzione. A tenere tutto insieme, come in un mosaico, è una scrittura tersa quanto l'aria notturna, capace di svelare le verità celate nei dettagli dell'esistenza con una magistrale economia di parole. «Un monaco incontrò un giorno un maestro zen e, volendo metterlo in imbarazzo, gli domandò: "Senza parole e senza silenzio, sai dirmi che cos'è la realtà?" Il maestro gli diede un pugno in faccia».

      Passeggeri notturni
      3,7
    • Gianrico Carofiglio è un maestro nel creare personaggi che toccano il cuore del lettore. In questo seguito di "La disciplina di Penelope", la protagonista, Penelope Spada, continua la sua ricerca per trovare una salvezza duratura nelle strade di Milano. Carofiglio riesce nuovamente a dare profondità ai suoi personaggi, presentando l'ex pubblico ministero con una dimensione quasi tridimensionale, caratterizzata da gesti duri e fragili, pieni di rabbia e umanità. La narrazione svela le ragioni che l'hanno spinta a lasciare la magistratura e i nodi irrisolti del precedente libro. Attraverso eventi incalzanti, il passato di Penelope si intreccia con un nuovo caso da risolvere. Pur avendo abbandonato la toga, l'ex magistrato si avventura in indagini private, supportata da un amico giornalista e da contatti discutibili che la introducono nei meandri più oscuri della società. La storia esplora il profondo dolore che spinge questa donna incredibilmente umana a rinunciare al suo ruolo di pubblico ministero. Carofiglio guida il lettore verso una conclusione attesa, rivelando che il cuore di una persona si svela lentamente.

      Rancore
      3,7
    • Pietro Fenoglio, un vecchio carabiniere che ha visto di tutto, e Giulio, un ventenne intelligentissimo, sensibile, disorientato, diventano amici nella piú inattesa delle situazioni. I loro incontri si dipanano fra confidenze personali e il racconto di una formidabile esperienza investigativa, che a poco a poco si trasforma in riflessione sul metodo della conoscenza, sui concetti sfuggenti di verità e menzogna, sull'idea stessa del potere. La versione di Fenoglio è un manuale sull'arte dell'indagine nascosto in un romanzo avvincente, popolato da personaggi di straordinaria autenticità: voci da una penombra in cui si mescolano buoni e cattivi, miserabili e giusti. [cede.ch]

      La versione di Fenoglio
      3,6
    • Ein Mafiakiller mit Schmetterlingsgefühlen. Ein Erotikstar in tödlicher Mission. Ein Chirurg auf Messers Schneide. In elf temperamentvollen Geschichten enttarnen erfolgreiche Krimi-Meister wie Carlo Lucarelli, Giorgio Faletti, Gianrico Carofiglio, Marcello Fois, Sandrone Dazieri u. a. manch dunkle Seite der Apeninnen-Halbinsel - und laden ein zu einer kurzweiligen Reise an faszinierende Schauplätze des facettenreichen Sonnenlands. »Pasta Mortale« vom Feinsten - Spannende Krimikost mit einem Schuss Urlaubslaune von Italiens Top-Autoren

      Denn dein ist das Böse
      3,5
    • La nuova manomissione delle parole

      • 160 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Rosa Luxemburg affermava che chiamare le cose con il loro nome è un atto rivoluzionario. In un'epoca in cui la democrazia vacilla e la sfera pubblica è intrisa di social media, l'uso delle parole può trasformare drasticamente la realtà. Il linguaggio diventa uno strumento di manipolazione e mistificazione, rendendo essenziale che le parole tornino a riflettere il loro significato autentico. La manomissione, sebbene indichi danneggiamento, in diritto romano significava liberazione degli schiavi. Questo libro affronta tale ambivalenza, evidenziando le deformazioni del nostro linguaggio e la possibilità di recuperare il suo significato genuino, fondamentale per un discorso pubblico aperto e inclusivo. La prima edizione, pubblicata undici anni fa, rifletteva un'altra epoca, quella dell'ascesa di Berlusconi, preludio a nuove manomissioni. Il testo è stato aggiornato per includere le recenti distorsioni linguistiche causate dall'avanzata populista. Carofiglio esplora sei pilastri del lessico civile: vergogna, giustizia, ribellione, bellezza, scelta e popolo. Attraverso un viaggio nella letteratura, nell'etica e nella politica, da Aristotele a Bob Marley, il lettore scopre strumenti per restituire alle parole la loro potenza originaria. Salvare le parole dalla manomissione significa essere cittadini liberi, affrontando le ferite del linguaggio e tracciando possibili strade per la sua liberazione.

      La nuova manomissione delle parole
      3,6
    • Purché non sembri Natale

      • 266 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Natale è tempo di scelte e divisioni. Prima di discutere su pranzo o cenone, albero o presepe, panettone o pandoro, ci si confronta sulla festa stessa. Per alcuni, è magia e desiderio di bontà; per altri, è solo stress e routine. Si fronteggiano così gli amanti del Natale e i contrari, ma esiste una terra di mezzo ricca di sfumature. Questa raccolta nasce dal desiderio di esplorare questa via, offrendo punti di vista originali a chi è stanco delle opposizioni scontate. Le voci di autori italiani contemporanei e di penne internazionali si alternano per guidarvi in un viaggio inatteso. Pino Cacucci, Gianrico Carofiglio, Piero Colaprico e Antonio Pascale vi porteranno lungo le vie più oscure del male, mentre Maeve Brennan, James Herriot, Roberto Perrone e Nadia Terranova dimostreranno che anche il Natale più classico ha le sue crepe. Andrea Molesini, Luca Ricci e Jean Stafford presenteranno protagonisti insospettabili alle prese con lo spirito natalizio, mentre Morley Callaghan, Mavis Gallant e James Thurber evidenzieranno l'importanza di lasciarsi sorprendere. Le migliori sorprese, infatti, sono quelle che sfidano le aspettative, e il Natale non fa eccezione: ogni Natale ha un suo perché, purché non sembri Natale.

      Purché non sembri Natale
      3,0
    • Cacciatori nelle tenebre

      • 143 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Da ragazzino, Gianrico amava Charlie Brown e Mafalda, mentre Francesco ricopiava i fumetti di Devil e Silver Surfer. Oggi, si trovano in atmosfere alla Frank Miller. Gianrico descrive il suo approccio: "Ho affrontato l’avventura come fosse un film", mentre Francesco cerca volti nei ricordi del cinema che ama. Il protagonista frequenta un bar vicino al tribunale dove lavora Guido Guerrieri, e i due amici condividono la passione per i bianchi siciliani forti. L’ispettore Carmelo Tancredi, un attore non protagonista nelle storie di Guerrieri, guida una piccola "sezione fantasma" della Polizia di Bari, dedicandosi a casi che non portano gloria, in particolare alla ricerca di persone smarrite, soprattutto bambini. I suoi collaboratori includono Vito Lotàr, un genio del computer taciturno, Iena, un poliziotto di strada dal carattere esuberante, e Nora, una poliziotta affascinante e abituata a comportarsi come un uomo. L’indagine inizia con l’assassinio di un imprenditore, il cui passato ambiguo spinge Tancredi e la sua squadra a esplorare un oscuro mondo di Bari, trasformato in una metropoli dove i confini tra bene e male si confondono. Una storia inquietante, con un personaggio straordinario, che mette in luce il genio narrativo di Gianrico Carofiglio e il talento grafico di Francesco, per un graphic novel italiano senza precedenti.

      Cacciatori nelle tenebre
      3,4
    • Längst hat die Modedroge Kokain nach den eleganten Penthousewohnungen der Neureichen die trostlosen italienischen Vorstädte der Arbeiter, Hausfrauen und kleinen Angestellten erreicht. Drei der besten italienischen Krimiautoren erzählen von dem mörderischen Geschäft mit dem weißen Pulver. Massimo Carlottos unkonventioneller Inspektor Campagna, unterwegs in einem Padua der kleinen Dealer, Fabrikarbeiter und afrikanischen Immigranten, heftet sich im Alleingang an die Fersen eines kolossalen, von der bulgarischen Mafia kontrollierten Drogenrings. Gianrico Carofiglio gelingt eine intime Nahaufnahme vom Vernichtungspotenzial des weißen Gifts. Eine Polizistin der Antidrogeneinheit und ehemalige Spitzenathletin berichtet in einem Café am Meer von einer privaten Beziehung, die sie in einen Strudel aus Sex und Drogen und an den Rand der Legalität bringt und letztlich ihre brillante Karriere zerstört. Giancarlo De Cataldo spinnt in seiner Geschichte ein kühnes und komplexes Machtgefüge, das von der kolumbianischen Kokaplantage über mexikanische Drogenkartelle bis in die oberen Etagen der Mailänder Hochfinanz führt, wo unverdächtige Anwälte die Gelder der kalabresischen Mafia weißwaschen.

      Kokain
      3,3
    • La casa nel bosco

      • 192 Seiten
      • 7 Lesestunden

      È tutto accaduto, più o meno. È l’incipit di un grande romanzo e peccato sia stato già scritto da Kurt Vonnegut, perché sarebbe l’attacco ideale per questa storia. Anzi, per queste storie. I due protagonisti – e autori – sono fratelli ma non si frequentano molto, forse nemmeno si sopportano molto. Vite diverse, caratteri diversi e forse anche qualche lontano rancore, lasciati covare sotto la cenere per troppo tempo. Adesso però gli tocca stare insieme, almeno per qualche ora: devono dare un’ultima occhiata alla casa di villeggiatura della loro infanzia – la casa nel bosco – prima di consegnare le chiavi al nuovo proprietario. Sembra solo un adempimento banale anche se un po’ triste e invece diventa l’occasione, inattesa e sorprendente, per un viaggio nella memoria, per una riconciliazione, per un inventario buffo e struggente di oggetti, luoghi, odori, storie e soprattutto sapori. In una sequenza di dialoghi fulminanti, comici e commoventi, Gianrico e Francesco Carofiglio (rigorosamente disposti in ordine di anzianità) percorrono il crinale sottile che divide affetto e rivalità, divertimento e malinconia, nostalgia e disincanto. Un memoir a quattro mani che racconta di amicizie perdute, di amori rubati, di vecchi fumetti e di torte di ricotta. Un ricettario, non solo metaforico, dell’infanzia, dell’adolescenza e di un’età adulta ancora capace di riservare sorprese.

      La casa nel bosco
      3,1