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Stefan Hertmans

    31. März 1951

    Stefan Hertmans ist ein flämischer Autor, Dichter und Essayist, dessen umfangreiches literarisches Schaffen Poesie, Romane, Essays und Kurzgeschichten umfasst. Sein Werk taucht tief in tiefgreifende menschliche Themen ein, schöpft oft aus persönlichen Archiven und der Geschichte und zeichnet sich durch seine poetische Sprache und scharfsinnigen Einblicke aus. Hertmans erforscht die Komplexität des menschlichen Gedächtnisses, die Auswirkungen der Geschichte auf den Einzelnen und die Natur der Identität. Sein einzigartiger Stil und seine sorgfältige Auseinandersetzung mit der Vergangenheit finden weltweit Anklang bei den Lesern und haben ihm internationale Anerkennung eingebracht.

    Stefan Hertmans
    Intercities
    Die Suche nach der Gegenwart
    Amselbach
    Die Fremde
    Krieg und Terpentin
    Der Aufgang
    • Der Aufgang

      • 480 Seiten
      • 17 Lesestunden

      Als Stefan Hertmans sich zum Kauf eines alten Hauses in Gent entschließt, ahnt er nichts von den Geschichten, die sich hinter dessen Mauern abgespielt haben. Er macht sich auf die Suche nach den Spuren der früheren Bewohner und entdeckt die fesselnde Geschichte eines SS-Offiziers und dessen pazifistischer Frau. Angetrieben von einem tiefen Bedürfnis nach Verständnis, tastet sich Hertmans an diese Figuren heran und beleuchtet damit zugleich die Tragödie eines ganzen Landes.

      Der Aufgang
      4,0
    • »Man kann alles, wenn man will!«, sagt der alte Mann zu seinem Enkel und schwingt sich in den Kopfstand. Die wahre Willenskraft seines Großvaters begreift Stefan Hertmans jedoch erst, als er nach dessen Tod seine Notizbücher liest und beschließt, den Roman dieses Lebens zu schreiben: Eindringlich beschreibt er den 13-Jährigen, der in der Eisengießerei davon träumt, Maler zu werden, und stattdessen an die Front gerät, wo er zwar das Grauen der Schützengräben überlebt, dafür aber fast am Verlust seiner großen Liebe zugrunde geht.

      Krieg und Terpentin
      3,9
    • Für die Liebe zum Sohn eines Rabbis setzt eine junge Frau aus reichem christlichem Haus alles aufs Spiel. Sie wählt die Freiheit und wird zur Verfolgten: Als abtrünnige Tochter flieht sie vor dem Vater, als Jüdin vor der Brutalität der Kreuzritter. Hertmans tastet sich als reflektierender, virtuoser und einfühlsamer Erzähler an dieses Leben heran.

      Die Fremde
      3,9
    • Amselbach

      • 205 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Aus dem Niederländ. von Kötz, Kathrin Roman 205 S.

      Amselbach
    • Die Suche nach der Gegenwart

      Essays für eine Zeit der Übergänge

      • 192 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Was wissen wir über die Zeit, in der wir leben? Eins ist sicher: Wir spüren, dass die Dinge sich verändern. In 20 kurzen, klarsichtigen Essays wagt Stefan Hertmans einen Versuch, den großen gesellschaftlichen Verschiebungen der Gegenwart auf den Zahn zu fühlen. Mutig und differenziert greift er in aktuelle Debatten ein und liefert dringend gebotene und erhellende Zeitdiagnosen zu Themen wie Klimakrise, Identitätspolitik, Demokratie, Migration und technologischem Wandel.

      Die Suche nach der Gegenwart
    • Intercities

      • 240 Seiten
      • 9 Lesestunden

      "Forgetting is a strange power, because it makes memory possible. That is why all architecture from the past is something like the music of space, which surrounds us and sends us images that we have constantly to interpret." In Intercities, Stefan Hertmans thinks about what constitutes identity in present-day Europe. Looking at people and cities from the periphery, he tries to discover an "archaeology of streets and faces" which could bring him closer to himself. Set in peripheral cities such as Trieste, Marseille, Dresden and Bratislava, and in major ones like Vienna and Amsterdam, Intercities is about the feeling of being abroad, of losing part of one's self in order to gain a richer life. Mingling travel stories with philosophical reflections, Hertmans's poetic text proves the sixteenth-century observation that every journey is a "voyage around your own chamber". His book is a personal statement about living in Europe today which looks beyond the surface to the heart of contemporary urban existence.

      Intercities
      3,4
    • Beinahe wäre Albert wegen der Machtgier von Leutnant Pradelle ums Leben gekommen. Doch in letzter Sekunde bewahrt Édouard ihn vor dem Tod. Albert fühlt sich seinem Retter verpflichtet und erfüllt ihm seinen größten Wunsch: eine falsche Identität. Pradelle durchschaut den Betrug und deckt sie, um sein hinterhältiges Manöver zu vertuschen. So werden die verfeindeten Männer zu Komplizen. Während Pradelle in den Nachkriegsjahren das große Geld mit der Umbettung von Toten macht, entwickeln Albert und Édouard ein illegales Geschäft mit Kriegsdevotionalien. Pierre Lemaitre entwirft das schillernde Panorama einer Gesellschaft, in der unablässig von Ruhm und Ehre die Rede ist und zugleich Profitgier und krumme Geschäfte vorherrschen.

      Wir sehen uns dort oben
      4,3
    • Bloem in Brussel

      Literaire wandelingen

      • 223 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Impressies van 24 Belgische en Nederlandse schrijvers van enkele wandelroutes door Brussel. De stad wordt bekeken en becommentarieerd door Bloem, het personage dat de schrijvers voor de gelegenheid in het leven riepen. Bloem in Brussel laat zich als een literaire wandelgids lezen en gebruiken.

      Bloem in Brussel
    • Dius

      Roman

      "Wanneer student Dius bij zijn docent Anton aanbelt en hem zijn onvoorwaardelijke vriendschap aanbiedt, begint alles in hun beide levens te schuiven. Wat hen bindt is hun verlangen om in een andere tijd te leven – de ruimte van de polders, de sublieme schilderkunst, de schoonheid die verloren gaat. En die alsnog, weliswaar te laat, een van hen wereldberoemd zal maken, ondanks de zware littekens die het leven hun toebrengt. Met Dius vertelt Stefan Hertmans het onweerstaanbare levensverhaal van een onmodieuze kunstenaarsziel, in de grote traditie van de oude schildersbiografieën."--

      Dius