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Lorrie Moore

    13. Jänner 1957

    Lorrie Moore ist eine gefeierte amerikanische Autorin, die für ihre scharfsinnige Auseinandersetzung mit dem modernen Leben, insbesondere der Suche nach Liebe und Gemeinschaft, bekannt ist. Ihre Kurzgeschichten fangen die oft absurden Widrigkeiten des Alltags mit unerschütterlicher Intelligenz, einem beinahe wundersamen Witz und bemerkenswerter Gefühlstiefe meisterhaft ein. Moore schreibt mit einer geschmeidigen und doch prägnanten Prosa, ihr Stil ist zugleich urkomisch und herzzerreißend, wodurch sie eine unverkennbare literarische Stimme geschaffen hat. Ihre reifen Werke strahlen eine Großzügigkeit und Klarheit aus und zeigen eine Schriftstellerin, die ihre Kunst beherrscht und ihren Lesern pure Freude bereitet.

    Danke, dass ich kommen durfte
    Die Froschkönigin
    Was man von einigen Leuten nicht behaupten kann
    rororo: Pepsi Hotel
    Leben ist Glückssache
    Der vergessene Wichtel
    • „Aben ist ein Wichtel und der beste Spielzeugbauer in der geheimen Werkstatt des Weihnachtsmanns. Aber er ist auch sein ungezogenster Wichtel. Ständig ärgert er die anderen Wichtel, trägt jeden Tag seinen Sonntagsanzug und hat richtige Starallüren. Deshalb muss er am Heiligabend zur Strafe draußen auf den Dächern die Rentiere beaufsichtigen, während die anderen Wichtel die Geschenke verteilen. Beim allerletzten Haus schleicht Aben ihnen jedoch heimlich durch den Kamin hinterher – und verpasst die Abfahrt. Nun muss er ein Jahr warten, bis der Weihnachtsmann zurückkehrt und ihn zum Nordpol mitnimmt. Und es ist keineswegs sicher, dass der im nächsten Jahr überhaupt hier einkehren wird. Denn Eva, das kleine Mädchen, das in dem Haus wohnt, entpuppt sich schnell als eine mindestens ebenso große Landplage wie Aben. Er hat nur eine Chance – er muss Eva bis zum nächsten Heiligabend in ein artiges kleines Mädchen verwandeln. “

      Der vergessene Wichtel
      4,0
    • Schonungslos deckt Lorrie Moore in neun Erzählungen auf, wie sich Menschen durch ihre Schwächen, Ängste, Verletzbarkeiten in ausweglose Situationen verstricken.

      Leben ist Glückssache
      4,2
    • rororo: Pepsi Hotel

      Stories

      • 22 Seiten
      • 1 Lesestunde

      Die New Yorker Dichterin Odette findet in einer Kleinstadt im Mittleren Westen ihre große Liebe und läuft gleich wieder entsetzt davon. Mary hingegen will die Liebe mit simpler Arithmetik erzwingen, indem sie die Vorzüge ihrer beiden Liebhaber akribisch auflistet. Lorrie Moore erzählt von Menschen, die ihrem Glück selbst im Weg stehen und in denen sich jeder Leser wiedererkennen muss - ob er will oder nicht.

      rororo: Pepsi Hotel
      4,1
    • Manchmal genügt ein kleines Nichts, damit alles zusammenbricht. Wie Olena, die eines Tages erkennt, dass ihr Name ein Anagramm von atone - allein - ist, sehen sich die Charaktere in den zwölf Erzählungen plötzlich der Absurdität ihrer Existenz gegenüber. Als klare Beobachter erleben sie ihr eigenes Scheitern und versuchen, über Wasser zu bleiben, mit dem bitteren Humor der Verzweiflung.

      Was man von einigen Leuten nicht behaupten kann
      4,1
    • Die Froschkönigin

      • 189 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Nick Hornby nennt sie sein »Vorbild und die beste amerikanische Schriftstellerin ihrer Generation«. Ein Sommer voller Aufbruchssehnsucht, ersten Flirts, gegenseitigen Bekenntnissen. Sils und Berie arbeiten in »Storyland« - einem Märchen-Vergnügungspark - wobei die hübsche Sils als Cinderella die Besucher bezaubert. Berie hingegen ist die Kluge, eine linkische Froschkönigin, die Sils vor falschen Prinzen bewahrt. Auch wenn man ahnt, dass diese Freundschaft nicht bestehen wird, so wird sie doch jene sein, die Berie in ihrem Herzen bewahrt, wie die Erinnerung an das Mädchen, das man einmal war und nie wieder sein wird.

      Die Froschkönigin
      3,9
    • Eheleute, die nach der Trennung den Ring nicht vom Finger bekommen; andere, die ihn weiter tragen, weil er ihnen einfach zu gut steht; eine Frau, der, nichts ahnend, während ihr Mann im Keller werkelt, die Scheidungspapiere zugestellt werden; Väter, die die Biege machen; ein Paar, das die Reise in die Karibik auch nach der Trennung durchzieht. »Das Ende der Liebe war ein großer Zombiefilm.« Lorrie Moores Figuren stehen an einem Scheideweg. Das Leben ist sie hart angegangen, aber in ihrem ganz alltäglichen Mut stemmen sie sich Fehlschlägen und Enttäuschungen entgegen. »Alle Männer sind Aliens!«, ruft eine ihrer strauchelnden Heldinnen empört und verwundert zugleich. Und doch beginnen sie immer wieder, sich auf das Wagnis Liebe einzulassen. Scharfsinnig, lakonisch, traurig und doch tröstlich, Lorrie Moore ist ihren Figuren ganz nah. Sie nimmt das Außergewöhnliche ihrer gewöhnlichen Existenz in den Blick, behütet und bewahrt ihre Würde. »Danke, dass ich kommen durfte« ist ein leuchtendes, strahlendes Buch, beißend in seinem Humor, mitreißend in seiner emotionalen Kraft.

      Danke, dass ich kommen durfte
      3,4
    • Wenn Tassie abends ihr Vogelkostüm anlegt und über die Kartoffelfelder stürmt, hat sie das Gefühl, wirklich zu fliegen. Die zwanzigjährige Tassie Keltjin verlässt die elterliche Farm im Mittleren Westen, während Amerika sich auf den Einsatz in Afghanistan vorbereitet. Sie beginnt zu studieren, leidenschaftlich für Sylvia Plath und Simone de Beauvoir. Um ihren Lebensunterhalt zu sichern, wird sie Teilzeit-Kindermädchen bei Sarah und Edward, die ein Kind adoptieren. Aus Mary, einer zweijährigen Tochter einer weißen Mutter und eines schwarzen Vaters, wird Emmie, das Kind weißer Mittelschichteltern, und Tassie wird ihre Hauptbezugsperson. In dieser neuen Rolle erlebt sie ihre erste Liebe und taucht immer tiefer in das komplizierte Leben einer fremden Familie ein. Die ländliche Kindheit, ihre Eltern und ihr Bruder rücken in den Hintergrund, bis sie abrupt sowohl ihre Liebe als auch ihren Job verliert. Die Schlafwandlerin wacht auf und erkennt, dass nichts mehr so ist wie zuvor, am wenigsten sie selbst. Lorrie Moore schafft mit Tassie eine lebendige, zauberhafte und ergreifende Figur, die mit Witz und zarter Klugheit erzählt wird. Dabei thematisiert sie nebenbei gesellschaftsrelevante Themen wie Adoption und unterschwelligen Rassismus sowie Amerikas kriegerische Außenpolitik.

      Ein Tor zur Welt
      3,2
    • Made in the USA

      • 473 Seiten
      • 17 Lesestunden

      Zwölf Short Stories nordamerikanischer Autoren: Paul Auster, Harold Brodkey, Ethan Canin, Robert Coover, Irene Dische, Andre Dubus, Deborah Eisenberg, Richard Ford, David Gates, Lorrie Moore, Robert Olmstead, Thomas Pynchon, Christopher Tilghman und John Updike.

      Made in the USA
    • Collected Stories

      • 792 Seiten
      • 28 Lesestunden

      These humorous and poignant tales of lovers, loneliness, and never-quite- belonging, delivered in her characteristically knowing, wry voice, confirm Lorrie Moore as a master of the short story form.

      Collected Stories
      4,2
    • Collects forty short stories published between 1915 and 2015, from writers that include Ernest Hemingway, John Updike, and Alice Munro that exemplify their era and stand the test of time --

      100 Years of the Best American Short Stories
      4,1
    • The Best American Short Stories

      • 498 Seiten
      • 18 Lesestunden

      The Best American series, established in 1915, highlights exceptional short fiction and nonfiction annually. Each volume features a selection process where a series editor reviews numerous periodicals, narrowing down hundreds of works to around twenty outstanding pieces, chosen by a renowned guest editor. This distinctive approach contributes to the series' reputation as the most respected and popular anthology of its kind, showcasing the best literary talent in the country.

      The Best American Short Stories
      3,9
    • Anagrams

      • 240 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Benna Carpenter is an art history professor who wears glass jewelry, sings in local nightclubs, chain-smokes, runs an aerobics class for the elderly, teaches poetry, and has an adorable and devoted six-year-old daughter. Yet Benna is disillusioned, cynical and bitter. With brilliant imagination and wit, this extraordinary novel explores Benna's world of misheard exit lines, love gained and lost truths almost told, and fragile and desperate hope.

      Anagrams
      3,9
    • Terrific Mother

      • 80 Seiten
      • 3 Lesestunden

      Adrienne is living in a puritanical age, when the best compliment a childless woman can get is: 'You'd make a terrific mother'. That's when she goes to her friends' Labor Day picnic and accidentally kills their baby. The shock of this scene is expertly packed into two brief paragraphs. What follows is Adrienne's retreat from life and her attempt to return to it. Her sharp scepticism about the people around her is achingly funny. Yet beyond derision there is forgiveness and something along the lines of love.

      Terrific Mother
      3,6
    • Lorrie Moore's first novel since A Gate at the Stairs--a daring, meditative exploration of love and death, passion and grief, and what it means to be haunted by the past, both by history and the human heartFrom "one of the most acute and lasting writers of her generation" (Caryn James; The New York Times)--a ghost story set in the nineteenth and twenty-first centuries, an elegiac consideration of grief, devotion (filial and romantic), and the vanishing and persistence of all things--seen and unseen.A teacher visiting his dying brother in the Bronx. A mysterious journal from the nineteenth century stolen from a boarding house. A therapy clown and an assassin, both presumed dead, but perhaps not dead at all . . .With her distinctive, irresistible wordplay and singular wry humor and wisdom, Lorrie Moore has given us a magic box of longing and surprise as she writes about love and rebirth and the pull towards life. Bold, meditative, theatrical, this new novel is an inventive, poetic portrait of lovers and siblings as it questions the stories we have been told which may or may not be true. I Am Homeless If This Is Not My Home takes us through a trap door, into a windswept, imagined journey to the tragic-comic landscape that is, unmistakably, the world of Lorrie Moore.

      I Am Homeless If This Is Not My Home: ´The most irresistible contemporary American writer.´ NEW YORK TIMES BOOK REVIEW
      3,3
    • The seventy-ninth anniversary of this annual collection of short stories "widely regarded as the nation's most prestigious awards for short fiction." ( The Atlantic Monthly ).Edited and with an introduction by Larry Dark1999 Top-Prize Selection Sherman Alexie, Stephen King, Lorrie MooreEstablished in 1918 as a memorial to O.Henry, this esteemed annual collection has presented a remarkable collection of stories over the years. Recently, Series Editor Larry Dark has incorporated some exciting a magazine award, the eligibility of stories from Canadian magazines, a list of fifty Honorable Mention stories, an expanded listing of publications consulted, and a celebrity author top-prize jury.Representing the very best in contemporary American and Canadian fiction, Prize Stories 1999: The O.Henry Awards is a superb collection of twenty inventive, full-bodied short stories brimming with life--proof of the continuing strength and variety of the genre.

      The O. Henry Awards: Prize Stories 1999
    • See What Can Be Done

      Essays, Criticism, and Commentary

      • 432 Seiten
      • 16 Lesestunden

      The first collected edition of over three decades of exquisite criticism - of art, television, film, and literature - by one of America's most beloved writers.

      See What Can Be Done