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Andreas Kossert

    3. September 1970
    Andreas Kossert
    Gebrauchsanweisung für Masuren
    Kalte Heimat
    Ostpreußen
    Masuren
    Flucht - Eine Menschheitsgeschichte
    Damals in Ostpreußen
    • Damals in Ostpreußen

      • 255 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Das Begleitbuch zur großen ARD-Serie Andreas Kossert erzählt die Geschichte dieses faszinierenden und widersprüchlichen Landes zwischen Weichsel und Memel, seiner Ursprünge und Mythen. Er beschreibt den Alltag in Königsberg, Tilsit und Marienburg und die dramatischen Ereignisse vom Vorabend des Zweiten Weltkriegs bis zur Vertreibung von über zwei Millionen Menschen in den Jahren nach 1945. Der renommierte Osteuropakenner Andreas Kossert beschreibt das Leben, die Hoffnungen und Ängste der Menschen in Ostpreußen in den Jahren vor und während des Zweiten Weltkriegs. Wie wurde der Kriegsbeginn erlebt, wie das bedrohliche Heranrücken der Ostfront? Inwieweit war die Bevölkerung Spielball deutscher, sowjetischer, britischer und amerikanischer Politik? Wie kam es im Frühjahr 1945 innerhalb weniger Wochen zur dramatischen Flucht von etwa 2,5 Millionen Menschen in Richtung Westen? Und schließlich: Wie lebt die alte Heimat in der Erinnerung vieler Ostpreußen weiter? Indem Kossert die historischen Zusammenhänge erklärt und gleichzeitig die Menschen zu Wort kommen lässt, zeichnet er ein eindrucksvolles Bild dieser einst östlichsten Provinz des Deutschen Reichs und fragt, was davon in unserem Gedächtnis geblieben ist. Ein hoch emotionales Thema, von dem viele deutsche Familien betroffen sind.

      Damals in Ostpreußen
      4,6
    • Flucht - Eine Menschheitsgeschichte

      • 432 Seiten
      • 16 Lesestunden

      Untermauert von vielen authentischen Zeugnissen, beschreibt der Autor die existenziellen Erfahrungen, die mit Flucht und Vertreibung einhergehen - vom Verlust der alten Heimat bis zu den Anfeindungen in den Ankunftsländern

      Flucht - Eine Menschheitsgeschichte
      4,5
    • Masuren

      • 431 Seiten
      • 16 Lesestunden

      Masuren, einst als das Land der dunklen Wälder und kristallenen Seen romantisiert, entwickelt sich zunehmend zu einem Touristenmagneten. Die Region ist stark geprägt von der Konfliktgeschichte zwischen Deutschen und Polen, die von Krieg, Vertreibung und Aussiedlung gekennzeichnet ist. Der preußische Historiker Max Toeppen sah 1870 in Masurens Geschichte den „Gegensatz und die Versöhnung“ zwischen diesen beiden Nationen. Masuren, mit seiner ethnischen Vielfalt, hätte als Brücke zwischen deutscher und polnischer Kultur fungieren können. Um die nationalen Identitäten zu wahren, stoppte König Friedrich Wilhelm IV. die ersten Germanisierungsversuche. Über Jahrhunderte lebten polnischsprachige Masuren unter der preußischen Krone, während sie bis ins 19. Jahrhundert an den Rand großer politischer Ereignisse gedrängt wurden. Preußen erlaubte eine kulturelle Vielfalt, die jedoch mit der Reichsgründung einer aggressiven Assimilationspolitik weichen musste. Der Autor beleuchtet den nach 1871 entstandenen Konflikt um die ethnische und nationale Zugehörigkeit der Masuren, deren Sonderrolle sowohl deutschen als auch polnischen Nationalisten missfiel. Beide Seiten versuchten, die Masuren für ihre nationale Geschichte zu vereinnahmen. Das Buch erzählt vom historischen und kulturellen Erbe dieser Grenzregion, der masurischen Sprache und dem harten Alltag der Bauern inmitten zahlreicher Kriege.

      Masuren
      4,5
    • Ostpreußen

      Geschichte und Mythos - Aktualisierte Ausgabe

      Zwischen Widersprüchlichkeit und Vielfalt – die Geschichte Ostpreußens aus postnationaler Perspektive Ostpreußens Kultur- und Geistesgeschichte haben ganz Europa bereichert. Doch in der Nachkriegszeit blieb die ehemals östlichste Provinz Deutschlands ein Mythos. Andreas Kossert schildert die vergessene Geschichte Ostpreußens nach 1945 ohne die politisch bedingten Verzerrungen, die den Umgang damit lange Zeit prägten. Seine moderne und wunderbar erzählte Gesamtgeschichte Ostpreußens stellt die tausendjährige Vergangenheit des Landes erstmals in seiner ganzen kulturellen und ethnischen Vielfalt dar. Aktualisierte Ausgabe

      Ostpreußen
      4,1
    • Kalte Heimat

      Die Geschichte der deutschen Vertriebenen nach 1945 - Aktualisierte Ausgabe

      Nicht willkommen. Die Vertriebenen nach 1945 in Deutschland Mit diesem Buch erschüttert Andreas Kossert den Mythos von der rundum geglückten Integration der Vertriebenen nach 1945. Erstmals erhalten wir ein wirklichkeitsgetreues Bild von ihrer Ankunft in der Bundesrepublik – dem Land, das ihnen zur neuen, kalten Heimat wurde. Wir erfahren von ihrem Kampf um den schwierigen Neuanfang und von den Lebensumständen der Menschen im »Wirtschaftswunderland«. Aktualisierte Ausgabe Ausstattung: mit Abbildungen

      Kalte Heimat
      4,0
    • Gebrauchsanweisung für Masuren

      Für Naturliebhaber und Geschichtsinteressierte – der Reiseführer für eine bewegte Landschaft

      • 224 Seiten
      • 8 Lesestunden
      Gebrauchsanweisung für Masuren
    • Ostpreussen

      Geschichte einer historischen Landschaft

      • 128 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Ostpreußen ist bis heute ein deutscher Sehnsuchtsort. Die große Vielfalt seiner Kultur ist zwar durch Nationalismus und Krieg untergegangen, aber Geschichte und Mythos dieses versunkenen Landes wirken immer noch nach. Andreas Kossert, der wohl beste historische Kenner, schildert in seinem wunderbar geschriebenen Überblick konzise und anschaulich die Geschichte dieser einst östlichsten Provinz Deutschlands vom Mittelalter bis zur Gegenwart.

      Ostpreussen
    • Preußen, Deutsche oder Polen?

      • 393 Seiten
      • 14 Lesestunden

      Preußen, Deutsche oder Polen? Bereits die Frage nach der ethnischen Einordnung der Masuren führte in der Vergangenheit zu einem deutsch-polnischen Dauerkonflikt. Jahrhundertelang lebten die Masuren als loyale preußische Untertanen polnischer Zunge im Königreich Preußen. Erst der Einzug nationalistischer Ideen nach 1870 machte die Masuren im südlichen Ostpreußen zu einem Gegenstand permanenter Spannungen in den deutsch-polnischen Beziehungen. Obwohl beide Nationalismen die Masuren für sich reklamierten, blieben sie Fremdkörper in beiden Kulturen. Daher folgte ihre kontinuierliche politische Instrumentalisierung, die abwechselnd unter deutscher und polnischer Fahne nur ein Ziel erreichte: den Untergang der Masuren auf der ethnischen Landkarte Ostmitteleuropas.

      Preußen, Deutsche oder Polen?