Un journal imaginaire de la mère d’Antonin Artaud.Sa vie, qu’elle consacre à essayer de sauver son fils, à comprendre son génie et sa folie. Son courage pour essayer de le sortir des différents hôpitaux psychiatriques où il est envoyé et enfermé ; des électrochocs et des drogues qui, pense-t-elle, l’abîment toujours un peu plus.
Justine Lévy Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)







La gaieté
- 216 Seiten
- 8 Lesestunden
« C’est le paradis, c’est mon paradis, je ne sais plus rien de la politique, des livres qui paraissent, des films, des projets de Pablo, de l’autre vie, la leur, c’est comme un jeûne, une ascèse puéricultrice, c’est comme si j’avais été opérée de ma vie d’avant, je ne sais pas si ça reviendra, je ne sais même pas si je le souhaite, j’adore cette nouvelle vie de mère de famille un peu débile mais résignée, les jours cousus les uns aux autres par l’habitude et la routine, je me voue tout entière à mes enfants, je les tiens fort dans mes bras, je les tiens fort par la main, et bien sûr qu’eux aussi me tiennent et qu’ils m’empêchent de tomber, de vriller, bien sûr qu’eux aussi me rassurent, me comblent, me protègent et me procurent cette joie bizarre, assez proche de la tristesse peut-être, parce que je vois bien que ce n’est plus seulement de l’amour, ça, au fond, c’est de l’anéantissement. »
Louise ist schwanger, eine Überraschung, ein Glück. Doch beinahe gleichzeitig erfährt sie, dass ihre Mutter im Sterben liegt. Die schöne, von allen bewunderte Frau, die man sich hinfällig, hilfsbedürftig kaum vorstellen kann. Die ferne Mutter, die sie als Kind im Stich gelassen hat. Louise möchte ihr gerne nahe sein, für sie sorgen, sich mit ihr zusammen auf das Kind freuen. Und traut sich doch kaum, ihr von der Schwangerschaft zu erzählen. Wird die Mutter sich nicht zurückgesetzt, verraten fühlen? Louise wird sie, als gute Tochter, bis zum Tod begleiten, ihre Launen und Ängste ertragen, den körperlichen Verfall. Und hofft doch noch vieles zu klären aus der verpatzten Kindheit, endlich das Gefühl loszuwerden, nie wirklich wahrgenommen, geliebt worden zu sein. Wie kann man selbst eine gute Mutter werden, wenn die eigene versagt hat? Seine Tochter so lieben, wie man als Kind nie geliebt wurde? Wieso hat man noch als Erwachsene das Gefühl, an allem selbst schuld und als Tochter nie gut genug zu sein? Mit ihrer rückhaltlos offenen Beschreibung einer komplexen Mutter-Tochter-Beziehung ist Justine Lévy ein tief berührender Roman gelungen; mit ihrem ganz eigenen Stil voll tragikomischer Verve hat sie sich als große Schriftstellerin behauptet.
Justine Lévys Roman vom Scheitern einer symbiotischen Liebe wurde in Frankreich als Schlüsselroman gelesen und war monatelang auf den Bestsellerlisten.
De afspraak
- 141 Seiten
- 5 Lesestunden
Wanneer haar moeder niet komt opdagen op een afspraakje in een café in Parijs, komt de dochter tot een frappante conclusie.
Rendezvous mit Alice
- 174 Seiten
- 7 Lesestunden
In einem Café am Platz der Sorbonne wartet Louise auf ihre hübsche Mutter Alice. Fantasievoll, bezaubernd und übertrieben, kümmert sich Alice nicht um die Zeit und hat seit über einem Jahr kein Lebenszeichen von sich gegeben. Louise denkt darüber nach, was sie ihr sagen oder nicht sagen wird: ihre achtzehn Jahre, "der köstliche Liebhaber, der ihr Ego schmeichelt", ihr noch freies Herz... Während sie wartet, strömen die Erinnerungen herbei; glückliche und schmerzhafte. Zärtliche Erinnerungen vermischen sich mit Wut und Groll. Nie war die schöne Abwesende so präsent... Was spielt es jetzt für eine Rolle, ob sie kommt! Das oft vergessene kleine Mädchen hat Platz gemacht für eine entschlossene junge Frau, die nicht mehr unter einem verpassten Treffen leiden wird.