Das verirrte Mädchen
- 390 Seiten
- 14 Lesestunden
„Nimm meine Hand, kleines Mädchen.“ Fran findet sie auf dem Spielplatz. Ein kleines Mädchen, Esther, nicht älter als sieben Jahre, allein in der tiefen Nacht, ihr hübsches, aber altmodisches gelbes Kleid mit Grasflecken bedeckt und ihre Haare zerzaust. Sie sagt, sie warte auf den Vater, was Fran besonders seltsam erscheint. Nachdem Esther wieder mit ihrer Familie vereint ist, kann Fran nicht aufhören, an dieses fromme Kind zu denken, dessen imaginärer Freund Gott ist. Fras Instinkte sagen ihr, dass etwas sehr falsch ist. Warum läuft Esther immer wieder von zu Hause weg, und wie hat sie sich den blauen Fleck am Bein zugezogen? Fras Ehemann warnt sie, sich nicht zu nah zu kommen, doch eines Morgens verschwinden Esther und ihre Familie. Wohin sind sie gegangen? Warum haben sie ihre Möbel zurückgelassen? Fran weiß instinktiv, dass etwas Schreckliches diesem Kind zustoßen wird, und sie kann nicht tatenlos zusehen. Egal zu welchem Preis. Schließlich hat sie sie gefunden. Aber kann sie sie retten?






